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Allein der Haß gegen des Königs Günstling, Buckingham, erzeugte allenthalbenWiderstand und Widerspruch. Was allen seinen Borgangern für ihre Lebensdauerwar bewilligt worden, erhielt er nur auf ei» Jahr, und statt 700,000 Pf., die zurFortsetzung deöKriega und zurDeckung der Staatsschuld nöthig waren, bewilligteman nur 120,000 Pf. Nachdem Karl sich überzeugt hatte, daß er von einer solchenVersammlung keine Hülfe erwarten dürfte, löste er sie auf. Da er sich mitten ineinem Kriege verlassen sah, den.sein Vater zwar durch Buckingham's Schuld, aberdoch auf besonderes Verlangen des Parlaments begonnen hatte, so nahn, er zu sol-chen Gelderhebungen s. Zuflucht, welche herkömmlich von den vorhergehenden Re-gierungen mit Bewilligung des Parlaments ausgeschrieben worden waren. Alleinschon 1026 mußte er ein zweites Parlament zusammenrufen, als die engl. Escadrestatt der Gallionen Schimpf und Verlust von Cadix zurückbrachte. Das neue Par-lament verband Bewilligungen mit Beschwerden gegen den verhaßten Günstling.Das Unterhaus wollte die nöthigen Gelder bewilligen, wenn die Beschwerden abge-stellt würden; der König war geneigt, ohne es jedoch bestimmt zu versprechen, dieBeschwerden abzustellen, wenn die Gelder bewilligt würden. Darüber erbitterteman sich von beiden Weiten; das Unterhaus bewilligte nur mit Vorbehalt; Karldagegen erklärte, daß er die Sitzung schließen werde, wenn nicht größere Bewilligun-gen unbedingt zugestanden würden. Wirklich löste er das Parlament auf und erließein Manifest; von der andern Weite sehte man den Entwurf einer Gegenvorstellungin Umlauf. So wandten sich beide Theile an die Nation, die in demselben Augen-blicke, lvo das Parlament aufgelöst worden war, den Lord Arundcl und den GrafenBristol , die beide» Hauptgegner Buckingham's, Erster» auf sein Landgut verbannt,Letzter» verhaftet, und den verhaßten Günstling an der Spitze des Heeres sah. 2»Ermangelung gesetzlicher Gelderhebungen nahm der König zur fernern Erhebungder gewöhnlichen Taxen seine Zuflucht; sodann verfügte ein Geheimerathsbeschlußeine gezwungene Anleihe, welche mit größter Strenge eingetrieben wurde. Viele ver-theidigten die öffentliche Freiheit mit Gefahr ihrer persönlichen; so Thomas Went-worth (späterGrafSlrafford). Hampden weigerte sich, die vomKonige ohneBe-willigiing des Parlaments ausgeschriebene Abgabe, weil sie nicht gesetzlich sei, zu be-zahlen. Hampden verlor den Proceß; allein die Nation gab ihmRccht. SelbstderKonig konnte diesen Männern seinen Beifall nicht versagen. Alle Gefangene, die sichunmittelbar an ihn wendeten, erhielte» ihre Freiheit. Buckingham dagegen fuhrfort, das Reich willkürlich zu verwalten; neue Lasten und neue Beschwerten kamenzu den schon vorhandenen. In dieser Zeit der Bedrängnis; verleitete Buckinghamaus Privatrücksichten den König, auch noch Frankreich den Krieg zu erklären. DasErgebniß desselben war die verunglückte Unternehmung auf die Insel R<ü Der Kö-nig berief 1628 ein drittes Parlament. Beide Häuser traten jetzt in einen Ausschußzusammen, dessen Ergebniß l27. März 1628) die berühmte l'oiitinn ok ripstiti,war, durch welche, den Grundsätzen der Magna Cbarta gemäß, der GrundvcrtragZwischen König und Volk erneuert werden sollte. Der König schwankte einige Zeit,ob er sie bestätigen sollte; endlich erschien auf Buckingham's Antrieb eine königl.Botschaft, welche dem Hause befahl, sich statt aller Staatsangelegenheiten mit denGeldbewilligungen zu beschäftigen. Je unerwarteter diese Maßregel war, um soheftiger waren die Ausbrüche, welche ihr folgten. Man erneuerte die Anklage ge-gen Buckingham; der Konig, für seinen Günstling besorgt, gab jetzt die Bestäti-gung, die er unklugerweise versagt hatte. Aber die Freude darüber ging schnellvorüber; man bar den König, Buckingham, als den Urheber aller Übel, aus sei-nem Rathe zu entfernen. Statt dies zu thun, prorogirte Karl das Parlament.Nach des Günstlings Ermordung machte das Haus neue Vorstellungen wegen Ab-schaffung des Pfund- und Tonnengeldes; politische und religiöse Schwärmer leite-ten die Verhandlungen. Ihnen Einhalt zu thun, befahl der König dem Sprecher,