Koinneiien
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dreö mit dem Namen Komma bezeichnetes Intervall ist das diatonische oder pvtha-gorisckie, oder die Differenz zwischen der reinen Octave 2:1 und zwischen dem Der;Haltnisse desjenigen Tons, der als Octave durch die Addition von 12 reinenQuinten oder Quarten zum Vorschein kommt, nämlich das Verhältniß 531/141:224,288. — Komma, ein Interpunktionszeichen (s. d.).
Komnenen, eine erloschene Herrscherfamilie, nach unverbürgter Sageitalienischen Ursprungs, die auf dem Throne von Konstantinopcl (von 1057 —1204) und auf dem von Trapezunt (1204—1461) 18 Kaiser und überdies 19Könige und eine große Zahl unabhängiger Regenten gezählt hat. (S. Byzan-tiner und Trapezunt.) Als nämlich die Kreuzfahrer den Thron der Komne-neu in Konstantniopel gestürzt und das lateinische Kaiserlhum daselbst 1204 errich-tet hatten, gründete ein Prinz des alten Hauses der Komnenen zu Trapezunt inKleinasien , wo er Statthalter war, einen unabhängigen Staat. Der Letzte diesesHauses war David KomnenuS. Von ihm sollte ein franz. Dragonercapitain,Demetrius Komnen, abstammen, der als Man chal de Camp zu Paris 1821 ohneNachkommen gestorben ist. Allein diese Abkunft läßt sich nicht historisch beweisen.Ducange, ein genauer, wakrheiiliebender und gelehrter Geschichtschreiber, versichertmit Bestimmtheit, daß Konstantinopels Eroberer, Mohammed II., nachdem erdas sogenannte Kaisertbum Trebisonde, dos kaum so groß war wie ein franz. De-partement, vorn Kaiser David durch einen Vertrag erworben hatte, diesen Fürsten und dessen 7 Kinder nach Konstantinopel habe bringe» lassen. Um die denstlbzugesicherten Einkünfte einzuziehen, ließ er ihn und seine Kinder, alle ohne Aus-nahme, unter dem Vorwande einer Verschwörung zu Adriauopel 1462 hinrichten.Dies bezeugen nach Ducange alle gleichzeitige Schriftsteller: Chalkondylas, Du-kas, PhranzeS. Zwar behauptet ein späterer Geschichtschreiber, eins von jenenKinder» sei nach Lakonien (Maina) gerettet worden, woselbst nun diese Fennlie200 Jahre lang vom Vater auf den Sohn mit den Türken Krieg geführt hätte.Verrathe», aber nicht besiegt, sei zuletzt ein Konstantin Komnen aus Maina aus-gewandert, habe 1676 in Gemia, an der Spitze vieler mit ihm ausgewanderter(Kriechen, gelandet und eine Strecke Landes in Corsica angebaut. Seine Nach-kommen hätten dann diesen Landstrich verwaltet, auch die Würde eines Kapitanosdarüber geerbt, aber bei der Vereinigung Corsicas mit Frankreich ihre Güter verlo-ren. — Allein diese Behauptung ist nicht glaublich, denn seit 1462 geschieht we-der eines Kindes von David Komnen noch eines seiner Nachkommen irgendwo Er-wähnung. Zwar erhielt Demetrius Komnen, angeblich der letzte Zweig dieserColonistenfaniilie (geb. in Corsica 1750), eine Entschädigung von der franz. Re-gierung; allein die Anerkennung desselben als eines Nachkommen des DavidKomnen, durch ein vom Parlamente einregistrirteü offenes kbnigl. Schreiben von1782, bewirkte Hr. v. Vergennes bloß aus politischen Gründen. Man dachte sichdamals Konstantinopels Fall als nahe, und es lag in dem Interesse Frankreichs ,den Anspruch der legitimen Erbfolge einem in Frankreich lebenden Sprößlinge jenesStammes gesichert zu erhalten. Wäre damals der Scepter des Großherrn zerbro-chen worden, so hätte Frankreich im Kriege die Ansprüche jenes Cavalerieofsiciersgeltend zu machen gesucht, weil er in dem von Ludwig XVI. ausgestellten Diplomals rechtmäßiger Nachkomme des Kaisers von Trapezunt anerkannt worden war.— Der Capitain Demetrius Komnen wanderte im Anfange der Revolution aus,focht unter Conde'ü Fahnen, kekrte 1802 nach Frankreich zurück und lebte bis1814 von einem Iahrgelde von 4000 Fr., das ihm Napoleon gegeben hatte. Lud-wig XVIII. bestätigte dies und ernannte ihn zum Mardchal de Camp und Ludwigs-ritter. Er starb den 8. Sept. 1821 und hinterließ ein handschriftliches Werk,worin er beweisen wollte, daß die griechischen Völker schon vor Homer sich nicht imZustande der Barbarei befunden hätten. — In literarisch-historischer Hinsicht ist
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