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Komödie
.Kon-fu-tsc
die Prinzessin Anna Komnena , Tochter des Kaisers Alerius s., welche in der er-,sie» Hälfte des 12. Iakrh. lebte, merkwürdig. Sie har in der (beschichte ikresPaters, den sie, wie Frau von St-n l den ihrigen, mit Liede hervorhebt, dieSit-k«n ihrer Zeit und den Zustand des Hofes von Konstantinopcl geistreich geschildert.Pgl. Gibbon's „iio,>>:>>> IG>>>irr", Eap. 48. 20.
Komödie, s. Schauspiel.
K oinorn, Hauptst. der Gespannschaft gl. N. in Ungarn , hat 11,-100 §..ein kath. und ein evang. Gvmnas., Handel. Auf der Insel Schutt, 2000 Schrittedavon, zwischen der Waag und Donau . liegt die neiigedauteFestung, welcheNatnrund Kunst beinahe inniberwindlich machen. Erdbeben 1103 und 1822.
Komas, der griech.Name für die lustige» Zechgelage junger Leute, die sin-,gend dann in die Häuser ihrer Bekannten und Geliebten zogen, um Ständchen zubringen; Komus war auch der Name der Zech-.». Schmauslieder selbst. Als Gottdieser Festschmäuse kommt Komus bei keinem bewährten alten Schriftsteller vor.Seine ganze Gottheit ist eine Erfindung der neuern Zeit, die den Namen der Festlie-der, ni denen man den Freudengeber pries, auf den Genius übertrug, unter dessenSchutze man sich in der alten Welt jede heitere Stunde dachte. Zu seiner Darstel-lung benutzte man eine andeutende Stelle in Pbilostrai'S Gemälden, I, 8.
Kon - fu - tse (Coiifuctus), auch K u ng- F n - D sü, d. b. I >. Kung,geb. 55,1 v. Ehr., ein Religion?-und Sittenlehrer, der, wie vor ihm Moses undZoroaster, einen weitverbreiteten Einfluß aus Mit- und Nachwelt geäußert hat undnach Jahrtausenden noch von seinem Volke geehrt und in Europa mit Achtung ge-nannt wird. Aus königl. Geblüt entsprossen, bekleidete er ni s. Geburtslande, imKönigreiche Lu (gegenwärtig Schang-.tong. eine Provinz des damals nocb nicht zueiner Monarchie vereinigten chinesisebe» Reichs), an dem Hose des Königs dieWürde eine? Mandarin, gab sie aber auf, als der König seinen Rathschlägen nichtmehr folgen wollte, ging in das Königreich Sum und trat bier als Sittenlehrerauf. Lpater zum ersten Minister ernannt, legte er, aus Abscheu vor Tprannei,abermals sein Aim nieder und wanderte als Lehrer. Er starb 13 Jahr alt in Lu.In seinem ganzen Leben erscheint er als ein friedlicher und nüchterner Weiser,welcher weder die bestehenden Verfassungen umstür;en noch durch Betrug Herr-schaft über die Gemüther der Menschen erlangen, sondern nur Lehren der Tugendunk der Klugheit ausbreiten wollte. Er lehrte in den Städten und an den Hosender Fürsten . Diele sammelten sich um ihn, and er ward der Stifter einer zahlrei-chen Sekte, welche noch in Ehina fortdauert und sich auch in Eochinchina ausge-breitet hat. Seine Religioi'.smeinungen sind sehr ungewiß; eS scheint nicht, daßer den unter seinem Volke herrschenden Glauben verändert und gereinigt habe.Nian kann indeß mit Wahrscheinlichkeit annehmen, daß er die Unsterblichkeit derSeele lehrte und den schon unter den Chinesen herrschenden Glauben an dasLoos undan die Wahrsagung, sowie die Verehrung gewisserwoblthätigerGeister, welcheüberdie Elemente und die verschiedenen Theile der Erde wachen, billigte und fortpflanzte.Gewiß ist es, daß er seinen Schülern die Verehrung der Vorfahren zur Pflichtmachte. Mehr wissen wir von seiner Sittenlehre, welche alle Verhältnisse des Le-bens und allgemein gültige Gebote enthält. Auf die eindringentste Weise lehrt erallgemeine Menschenliebe, Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit und Redlichkeit, unddie Beobachtung der einmal eingeführten Gebräuche und Sitten, weil es rathsainsei. daß Die, welche zusammen leben, auf einerlei Weise leben und Vortheil undBeschwerden theilen. Bald wirft er seinen Bltck auf das Alter und gebietet Ehr.erbietung gegen dasselbe; bald kehrt er ihn auf die Kinder und lebrt, wie man dieerwachenden Neigungen lenken und die aufkeimenden Leidenschaften unterdrückensolle; bald redet er von den friedlichen Tugendendes häuslichen Lebens; bald er-mähnt er die Monarchen, Gerechtigkeit und Menschlichkeit zu üben. Auch preister das Glück der Freundschaft und lehrt die Beleidigungen verzeihen. Weniger