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König
bassenbäume, Citronen, Pomeranzen, Feigen, Pisang, Kassien u. s. w. Die Bergeenthalten Gold, Silber, schönes Kupfer, Zinn, Quecksilber, Eisen, Marmor, Por-phyr, Jaspis, Krystall, Stein - und Quellsalz. DieBew. sind Neger, die in vielekleine Völkerschaften getheilt sind und durch ihre Olivenfarbe, das krause röthlicheHaar, minder aufgeworfene Lippen und kleinere Statur sich sehr von den Neger» inOberguinea unterscheiden. >Lie treiben etwas Ackerbau und kennen auch einige me-chanische Künste. Bei ihrer natürlichen Trägheit besitzen sie eine angeborene Leiden-schaftlichkeit. Ihre Religion besteht meistens in einem rohen Fetischendienst. NachTukey'S Reisebericht waren die Neger, die einen Besuch auf einem der engl. Schiffemachten, alle ohne Ausnahme mit den sonderbarsten Fetischen behängen, aus Lum-pen, Holz, S:eincn, Muschelschalen, Horn, Glas u. dergl., vorzüglich war ein Beinvon einem gewiffen Affen der Gegenstand religiöser Verehrung. Der Hauplfetischdes Einen war ein abenteuerliches Gebilde von 2 Menschen, umgeben von Ziegen-bockshörnern, Muscheln u. dgl. Man bemerkte, daß diese Menschensigure» statt derNegergesichter ägyptische Physiognomien hakten. Außer den Negern haben sich dieSchaggaer, die erst im l 8. Jahrh, aus dem innern Afrika hierher vorgedrungen sind,einiger Gegenden von Niederguinea bemächtigt. Die Portugiesen kamen zuerst1484 nach Kongo ; sie wurden von den Einw. gastfrei empfangen, eroberten dasLand 1518, breiteten die christl. Religion mit Erfolg aus, sodaß jetzt ei» beträchtli-cher Theil der Neger sich zur kathol. Religion bekennt, und benutzten ihren Einflußdahin, daß sie sich einen Theil dieses Küstenreichs unterworfen haben und in den mei-sten übrigen Gegenden sich eine Art von Oberherrschaft anmaßen. Dieser Besitz warihnen besonders wegen des Sklavenhandels wichtig. Man theilt Kongo oderNie-dergumea gewöhnlich in folgende Landschaften: Loango, Kakongo, Kongo (im engernSinne), Angola, Matamba, Benguela und Iago-Kakonda. Die Verfassung inallen diesen Lraaken ist deSpotiscb; die Könige von Loango (2000 QM.), Kongo (5000 (IM.), Angola (1500 C)M.), Matamba und Benguela stehen in Abhän-gigkeit von den Portugiesen. BejonderS sind die Könige von Kongo und Angola gänzliche Vasallen der Portugiesen. In Kongo ist die kath. Religion eingeführt. DieVerfassung hat Ähnlichkeit mit dem vormal. deutschen Feudalsystem, denn Kongo be-steht aus mehren größer« und kleinern Fürstcnrhumern, diezuni Theilvon dem Kö-nige bestätigt werden. In derStadtS.-Salvador, dercrsten konigl. Residenz, welcheaus europ. Art gebaut ist, unterhalten die Portugiesen eine Besatzung, und die in derProvinz Angola gelegene Stadt San-Paola-de-Loanda ist der Sitz des portug.Statthalters der sämnul. portug. Besitzungen auf der Südwestküste von Afrika .
König (lieg»!»-,), heißt in der alchvmistischen Sprache der Mineralogendas reine, aus den Erzen geschiedene, von Beimischungen unmetallifcher Stoffebefreite Metall.
König (altfränk. Chünig, Chunig, Kuning; angelsächs.
<1vn^- dän. Knn^e. schwed. K»>,»ng. einWortvon ungewisser Ableitung). DenKönigen gebührt, sowie dcnKaisern, ausschließlich der Titel Majestät, auch sind nochandre, größtenkheils das Ceremonie! betreffende Vorrechte an den Königstitel ge-knüpft, die in der Diplomatik u. d. N. der königlichen Ehren (llonlimn» roc.iu.x,Il»nc>r,-.<i regn ) begriffen werden. Diese königlichen Ehren besitzen jedoch auch zu-weilen solche Staaten, deren Regenten den konigl. Titel nicht führen; so besaß siedie alte Republik Venedig und die der Verein. Niederlande, so noch jetzt die Schweiz ,die Kurfürsten (wie noch jetzt der von Hessen ), Großherzoge, wenigstens zum Theil.Vor der franz. Revolution gaben folgende Länder ihren Regenten ten konigl. Titel:Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Neapel und Licilien (oder beide-Li-cilien), Sardinien, Preußen, Böhmen, Ungarn, Gallizien und Lodomerien, Polen ,England, Irland, Vcbvttland, Schweden, Dänemark und Norwegen . Nach demAuübruche der stanz. Revolution verschwand Frankreich, bald auch Polen aus der