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jhn der Tod ereilte. K. hat in diesem schätzbaren Werke mit guter Auswahl undder fleißigsten Benutzung der vorhandenen O.nellen Alles geleistet, was manvon einer solchen Arbeit erwarten kann; indessen sind in demselben die verschieden--artigsten Gegenstände mu unverhaltnißmaßiger Zi?eitlänsigkeit ausgeführt, weilder Plan nicht gleich anfangs Mit Bestimmtheit entworfen wurde. Nach K.'STode setzten die Bruder Florke und seit 1815 I. W. D. Korch das Werk fort,welches auf 150 Bde. (Berlin 1820) angewachsen ist. Der Auszug des großenWerks besteht bis jetzt aus 83 Bdn.
K r n sen sie r »IAdam Johann, Ritter v.), k. russischer Contrcadmiralund 2. Director des LdeecadetiencorpS, hat der Wissenschaft, dem russ. Reicheund seinem eignen Verdienste in seiner Reise um die Welt 1803 — 6 ein Denk-mal gestiftet, das seinen Namen auf die Nachwelt bringen wird. Schon vor ihmhatte Rußland Entdeckungsreisen ausgeführt. Aber K.'s Reise übertraf die seinerVorgänger durch ihren Umfang und durch den Erfolg. Vor ihm hatte sich dieruss. Schifffahrt im atlantischen-Ocean nie bis zu den Wendekreisen erstreckt. K.fuhr vom 60" N. B. bis zum 60" S. B. der andern Hemisphäre; und auf diesermehr als 3jahr. Reise starb ihm nicht ein Mann. Wie reich die Ausbeute in wis-senschaftlicher Hinsicht war, beweisen 3 im Drucke erschienene Beschreibungen die-ser Entdeckungsreise, welche Alexanders Regierung verherrlicht. Der Kaiser hattefür das wissenschaftliche Gelingen dieser Nationalunternehmung Alles gethan undu. A. die besten Instrumente von Troughto», Arnold und Pennington ankaufenlassen. Er belohnte die Seefahrer mit kaiierl. Freigebigkeit. K.'S Gattin wies erdie Einkünfte eines Guts an, welche sich auf 1560 Rubel jahrl. beliefen, um ihrenMann wahrend der Abwesenheit, wie er sich ausdrückte, über den Wohlstand seinerFannlie zu beruhigen. Aber der Ruhm der Unternehmung gebührt dem bescheide-nen K. Kein Seefahrer hat so viel Menschenfreundlichkeit, Sorgfalt und Auf-opferung feiner eignen Bequemlichkeit Mit einer umfassenden, Kenntnis feines Fa-ches vereinigt. Wenn irgendwo der Satz sich bewahrt hat, daß den Talenten undKenntnissen eines Mannes nur sein moralischer Charakter den wähl en Werth er-theilt, so zeigt es der Erfolg dieser Reisen. Man kannte K. schon in der gelehrtenWelt durch einen Aufsatz m Storch'S „Annalen ", worin er die Schwierigkeiten desHandels uber Ochotzk nach den Inseln und Küsten von Amerika gezeigt und bewie-sen harre, daß dieser Handel nur dann erst, wenn Schiffe aus der Ostsee um dasCap Horn oder das Vorgebirge der guten Hoffnung herum nach der Nortwestküstevon Amerika ginge», wichtig werten könne. Allem, wenn Rußland unmittelbaran dem Hantel mir China und Indien Theil nehmen sollte, mußte es der indi-schen Gewässer kundige Seeleute besitzen. K. hatte hierüber die nöthigen Erfah-rungen eingesammelt, als er >m Kriege von 1505 — 90 auf der engl. Flotte diente.Jetzt verschaffte ihm der russ. Gesandte am engl. Hofe, Gras Woronzoff, Gelegen-heu, auf einem brit. Chinafahrer selbst nach Indien zu gehen. Er hielt sich 17 08„nd 1799 zu Kanton auf und lernte daselbst die Vortheile kennen, die den russ.Besitzungen auf der amerik. Küste aus einem unmittelbaren Absätze ihres Rauch-werks erwachsen konnten. Indeß fand sein Plan, welchen er nach seiner Rück-kunft dem Handelsininister, H. von Soimonoff, überreichte, kein Geher. ErstAlexander faßte, durch den Mnüstcr Grafen Rumjanzoff und den Adm. Mordwi-„off auf K.'S Vorschlage aufmerksam gemacht, diesen Plan wieder auf undübertrug bei» wackern eLeemanne, nach einer von dem damaligen Handelsmnü--ster, nachmaligen Reichskanzler, Grafen v. Rnmjänzoff, entworfenen Instruetion,die nahore Untersuchung der Nordwestkuste von Amerika . Spater verband mandamit bcn Nebenzweck, die seit Laxmann'S Reife nach Iaoan zerrissenen Han-delsverbindungen in Nangafaki wieder anzuknüpfen. Die Wahl des Personalsbeider Schiffe war ihm überlassen. Außer dem Astronomen Hörner aus dir