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Folgen kann und wird derneuliche Übertritt eines protest. Fürsten zur kath. Kirchehaben?" und tbeilre in einem stsachkrage zuerst das merkwürdige Lehressen desKönigs v. Preußen an die Frau Herzogin V. ?t.-K. niit, was mehre (Gegenschrif-ten und deren Erwiderung zur Folge hatte. Auch schrieb er: „Das Kirchenrecht,nach Grundsätze«) der Vernunft und im Lichte des Chrisientbums dargestellt" (Lpz.1826), ferner die „Pisteologie, oder über (Glauben und Wissen", und eine inter-essante Selbstbiographie u. d. st,amen UrceuS. 1828 gab er ein „Allgcm. Hand-wörterbuch der philosoz-bischen Wissenschaften" in 1 Thln. heraus, schrieb „Überdas Verhältniß verschiedener Religionsparteien zum Staate und über die Eman-cipation der fftiden", einen „Entwurfzur Wiedergeburt der Universität Leipzig :c."und entlarvte durch seine „Enthüllung mvstischer Umtriebe in und außer Leipzig "einen sogen, falschen Propheten, v. Reichmeister (Böttger von -Odessa). Auch ließer von einer Stiftung (10,000 Thlr.), die er für die Univeis. Leipzig und Halle,nach seinen: und s. Gattin Tote, gemocht hakte, eine „Urkundl. Nachricht :c." dru-cken. Von s. „Gesammelten Schriften" erschien (Braunfthw. 1829) der I.Bd.
Krüger (Exkraim Göttlich), Kupferstecher in: historische»Fache, feit 1804Mitglied und seit 1815 außerord. Pros. bei der Kunstakademie zu Dresden , geb.daselbst den 20. Juli 1156, widmete sich der Kunst seit 1161, besuchte die Akade-mie feiner Vaterstadt und bildete sich zum Zeichner bei Hutin. Zn der Kupferste-cherkunst war Eamerata sein Lehrer. Außer mehren Blattern zu Lossius's „Bil-derbübel" und zum „Bilderlaal", zu desFreih.v. Racknitz „Bl iesen über die Kunst",zu des Grafen Radzewski Reisewerke (das Portrait des Kaisrs Mahmud II. nacheiner Zeichnung von Fuhrmann), zu Cook's Reisen, zu der Prachtausgabe vonWielant'S Werken, zu dem „Taschenbuch für das gesell. Vergnügen", zu Meiß-ner'S „AlcibiadeS", zur „Urania " u. a. m., nennen wir vorzüglich seine Blätterzu Becker's „?lugusteum" (gegen 30), 28 Bl. von Abgüsse» mi ?Kc»gs'schen 9Ku-seiim, nach Matthäi's Zeichnungen (die aber noch nicht ms Publicum gekommensind), 3 schöne Bl. für Robillard'S „Xnck-e ha:u !>i!>" (Lusarne, nach Valentin;Bohnenkonig, nach Jak. IordaenS und Clormtens Tod, itacb Canaro) und einigebrave Blätter nach Bildern der k. sachs. (Valerie, z. B. ?uiatne ai f tNapos, nachAngel. Kaufmann; den Maler Netscher mit seiner Frau; (Icseph, der seinen Va-ter dem Pharao vorstellt, nach Ferdinand Bell. 1824 vollendete er, nach seinerZeichnung, den Stich der Madonna des Gimignani (in der k. sachs. Galerie).Betrachtet man die ersten Blätter dieses Veteranen unter den Kupferstechern dersachs. Schule, der zugleich geschickter Zeichner ist (ein herumziehender Musikant mitdem Dudelsäcke und das Bild einer alten Frau, nach Wille; 12 antike Köpfe,nach Serdelmann; Köpfe »ach Spagnoletto; den Prometheus nach Hutin; Ma-ria und Christus nach Guido Reist; die Madonna mit Engelskcpfen, nach Soli-niena), und spätere Blatter (z. B. den Diogenes, nach Kubineki'; 1). Luther , nachLucas Kranach; und andre Portraits und Denkmäler), so kann man dem Fleckeund der glückliche» Führung des Grabstichels dieses Meisters in den Verschiedenar-tigsten Gegenständen des historischen Faches seine Achtung nicht Versagen. Auchhat er das von dem verst. Schulze angefangene große Blatt, der Tod des FürstenMillesimo (in der Schlacht bei Dresden 1813), nach Matthäi, vollendet.
Krünih (Johann Georg), l>. der Medicin zu Berlin , geb. daselbst 1128,studirte zu Göttingen und zu Frankfurt a. t. -Oder. 1159 ging er nach Berlin zurück, widmete sein ganzes Leben literarischen Geschäften und sta-b 1196. EineMenge nützlicher medicinischer, naturhistonscher, geographischer und andrer Werte,welche er aus Verschiedenen Sprachen übersetzte, eigne Arbeiten und Abhandlun-gen, Register zu mehren Schriften u. s. w. sind die Früchte seiner Betriebsam-keit. Sei» Hauptwerk ist die „Ökonomisch-technologische Encyklopädie", welcheer 1113 begann. Er kam damit bis zum 18. Bde., wo über dem Artikel Leiche