Band 
Sechster Band. K bis L.
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Lag CaseS

fand (n. Allst. 1820). Er gab ihn u. d. N. LeSage heraus. Sechs bis siebenI. genast er auf dieseDeise eines stillen Glücks. Intest fühlte sein feurige? Genn'uhsich ininier mehr van Bewunderung für den Mann durchdrungen, der Frankreichs Macht und äusiern Man; sicher und höher hab, und L. C. eilte, sich ihn» anzu-schliesten. Der ?lngriffder Engländer auf Dließingen 1809 gab ihm bald Gele-legenheit. keinen Eifer zu bethätigen. Napoleon ernannte ihn tun, Kammerkerrnund zum Regneremneister im Siaarsralhe. Als Holland mit Frankreich vereinigtwurde, sandte ihn Napoleon darthin, um alle die Marine betreffende Gegenständein Empfang m nekmen. Gleich wichtig war 1811 eine andre Sendung in dueManschen Provinzen, um die Liquidation der Staatsschuld dieser Provnzen zuStande tu bringen. Späterhin bekam er den Auftrag, die Hälfte sämmtlicher fran-zös. Departements zu bereisen, um die zur Abstellung der Bettelei errichteten Anstal-ten. die Gefängnisse, Haspiräler u. st w. zu besichtigen. Die Beendigung dieses Ge-schäfts siel mit dem Ruckzuge aus Rußland zusammen. Als bei dem Darbringender Verbündeten gegen die Grenzen eine zahlreiche Nationaloardc errichtet wurde,trat L. C. in die zekntc Legian, welche er in Abwesenheit des Chefs befehligte. Erstnach der Capikularian gab er dieselbe ab, um sich als Mitglied des StaotSrothSnach der Loire zu begeben. Inzwischen erfolateNapoleonsEntsetzung und LudwigsXVlII. Thranbesteigung. L. C. weigerte sich. die Beitritksacte des Staaisratbs zuunterzeichnen, bestickte, „m nicht Zeuge der Vorgänge in Paris zu sein, England,und lebte nach s. Rückkehr zurückgezogen. Nach Napoleon'? Rückkehr van Elba er-nannte dieser ihn sofort zum Siaarsrach und zum Präsidenten der Commission derBittschriften. Als aber die Schlacht von Waterloo Napoleons -weite Abdankungherbeigeführt hatte, erbat L. C. sich von demselben die Erlaubnik, ihm folgen zudürfen. Er theilte seitdem, getrennt von s. Familie, nur von feinem ältesten Sohne be-gleitet. freiwillig das Schicksal dieses Verbannten mit Hingebung. Anhänglichkeit»»!»Selbstaufopferung. Bis gegen Ende 1816 befand er sich bei Napoleon auf St.-Helena und diente demselben vornehmlich als Sccretair bei Abfassung seiner Le-bensgeschichte. Auch unterwies er ihn im Englischen. DanialS aber wurde ein ansich unverfänglicher, wiewol freimüthiger und höchst anziehender Brief an LucianBonaparte, den er gegen das ausdrückliche Verbot des engl. Commandanten aufSt.-Helena heimlich »ach Europa zu schaffen versucht hatte, die Ursache, daß manihn den 2). Nov. 1816 nebst seinem Sohne von Napoleon trennte, nach sechswö-chentlicher Haft nach dem Vorgebirge der guten Hoffnung brachte, wo man ihn ge-gen 8 Monate in harter Gefangenschaft hielt und endlich nach Europa zurück-schickte. Bei seiner Ankunft auf der Themse wurden ihm s. Papiere genommen; erselbst durfte nicht ans Land steigen, sondern wurde nach Ostende übergefchifft, vonkort durch das Königreich der Niederlande geführt und fand erst in Fi ankfurt a. M.im Dec. 1811 einen sichern und ruhigen Aufenthalt, indem er sich unter östr. Schutzstellte. Dann hielt er sich längere Zeit in Belgien auf. Von hier begab er sichnack Paris , wo er als Privatmann noch lebt. Hier brachte er seine aus Englandzurückerhaltenen Papiere in Ordnung. Darauf erschien 1823 in 8 Bkn. s. ,,älö-inoriul ile ömnite-IIösiüie", wovon zwei deutsche Übersetzungen erschienen sind.Dieses Tagebuch machte Europa u. A. mit der harten Behandlung, die Napoleon von Seiten des Gouverneurs Sir Hudson Löwe erfuhr, bekannt. Da Sir Hud-son in London auf des Grafen Behauptungen eine beleidigende Antwort druckenließ, so begab sich der Sohn des Grafen dahin und federte den Sir Hudson zumZweikampfe, der aber diese Genugthuung nicht gab, sondern die Entfernung desjungen L. C. aus England bewirkte. In dem 8. Bde. jenes „äl,ü„<>, i->l" erzähltder Graf seine eigne Geschichte vom 31. Dec. 1816 an, an welchen! Tage er St.-Helena verlassen mußte. Er schildert dies gewaltsame Verfahren der britischen