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R"gien,ng mit starken Zügm. L. C. ließ es sich angelegen sein, dem Zweck«, herihn, wie er selbst sagt, van -Lt.-Helena entfernt halte, auf? eiftigste nachzukom-men. Er schneb an die Kaiserin Maria Louise, schickte diesen Brief offen an denFürsten Metternich inst einem eignen Schreiben und wendete steh dann an die dreigrasten verbündeten Monarchen. Diesen schilderte er die qualvolle Lage Napo-leons ; auch richtete er an den engk. Minister, Lord Baihurst, ein Schreiben vollBeschwerden über die Behandlung Napoleons (in den „Zeitgenossen", Hft. Xll,S. 00). Zu gleicher Zcit schrieb er an alle (Glieder der Familie ftiapoleonS undsuchte dem gewesenen Kaiser Bücher und andre Gemächlichkeiten, bessern Wein,gutes Ol u. dgl. ^verschaffen. LLpä'er verwandte er sich bei der Vionarchenver-samnilung in Aachen für den berühmten Gefangene» und überreichte dort einenBrief von der Mutter Napoleons ; auch an den Erzieher de? Kaisers Alerander,Hrn. de Laharpe, schrieb L. C. in die Hinsicht. Auf alle Bitten und Denkschriftenaber erhielt er nie eine Antwort. Ebenso vergeblich erneuerte er sein Gesuch bei den»Congreffe zu Laibach. Um diese Zeit starb Napoleon . — Die übrigen Theile desM morials sind reich an historischen Zügen; allein man kann das Tagebuch nichtals ein sicheres Zeugniß von der Geschichte Napoleons betrachten, denn der Berf.hat dasselbe, nachdem es längere Zeit nicht in seinen Handen g-welen war, nun Theilaus dem Gedächtnisse ergänzt und zum Theil mit Bei ücksichiigung der Verhältnisseübel arbeitet. L. T. in dessen Händen sich noch mehre interessante Papiere, Napoleon betreffend, unter ander» dessen Testament, befinden, hat seitdem eine abgekürzteAuSg. seines Memorials besorgt und beschäftigt sich mit einer neue,: Bearbeitungdemselben. Auch von s. ,,äi>u»i Ü!5i>n igne. cüiiiNMlo^iguii nl ss'ii-
ßi.iss,i< 1 »>.-" erschien zu Paris 1824 — 28 eine neue AuSg., Fol., mir 5 Supple-mentcharren (das Ganze, 31 Charten, kostet gebunden 140 Fr.) und eine Übers. deftselben lithographier in Karlsruhe bei Bellen. 20.
Lascv (Lacr) (FranzDioritz, Grafvon), k. k. Staats-u.Conferenzmtnister,Fcldiiiarschall geb. 21. T)ct. 1425 zu St.-Petersburg , aus einem der edeln Ge-schlechter . welche einst Wilhelm dem Eroberer nach England gefolgt waren, Sohndes russ. Feldmarschalls Peker Gr. v. L„ wurde zu Liegnitz und in Wien erzogen.In dem Erbsolgekriege der Diaria Theresia diente er a'S Hauprmann i» De.itsch-land, Italien und den Niederlanden und zog durch die Thätigkeit, mit welcher erdem Feinde zu schaden bemüht war, allgemeine Aiifni'rksamkeir auf sich. Im sie-benjahr. Kriege entwarf er den Plan zum Uoerfalle bei Hochkirchen, und führtedie Unternehmung b.st Diaren aus. So stieg er bis zum Feldzeugmeister (in s. 35.I.). 1405 zum Generalinspeckor der Armee, und 1406 zum Präsidenien des Hos-kriegSrasss ernannt, brachte er in diesen Berwaltungszweig Einheit, Lebendigkeit undTussIkeir, wA'wn man bis dahin keinen Begriff gehabk hatte. 1448 wählte er diekluge Stellung an dä.-Elbe bei Iaronurz, und veranlaßte nach dem teschner Frieden,daß zu Plest, bei Nackod .an der schlesischen Grenze, die Festung Iosephstadt ange-legt wurde. Auch 1488 ti'ai de:'Feldmarschall L. an die spitze der östr. Heere, abernicht als Befehlshaber, sondern als Lieutenant des Kaiser?; doch fiel sein Cordon-system unglücklich aus. Dagegen unlerstühie er kräftig die Eroberung von Eabacz.Seitdem lebte L. zurückgezogen, von Joseph wie ein vaierlicher Freund geehrt. ^Erstarb zu Wien den 2s. Nov. 1801. Joseph I I. ließ im Innern der Jestuttg Io-sephstadt s. Bildnis errichten mit einer larein. Inschrift.
L a s i r e n. Wenn man auf einen färb gen oder metallenen Grund einedurchsichtige Farbe aufträgt, l urch welche also die Farbe deck Grundes, oder dasMetall durchscheint, so nennt man das Lasiren, und alle t-zu dienliche Farben La-surfarben, ohne Zweifel nach dem Lasurstein (s. d.). Das Lasiren wirk vor-züglich in der Lackirkunst angewendet. Es gibt nur v»er Hauptsarben: Blau , Grün,