462
Lutona
Latrrna magica
von 28 Stufen, die ai'S dem Hause des Pilatus herrühren soll, und auf der dieGläubigen knirend hiiiaufrulschcn) umschließt und die usw Kaiser Konstantin er»baute Kapelle 8.-<4>r>»an,,i i„ snniiv deren Kuppel von 8 porxhprncn Säulen ge-tragen wird, die für die schönsten in Arom gelten.
Lake r na magica, s. Zauberlaterne.
Latium, Hauptprouin; des alten Italiens , der Wohnsitz der Lateiner.Die Grenzen desselben, welche sehr verschieden gewesen zu sein sehe neu, rechnetman gewöhnlich, aber vielleicht noch zu ausgedehnt, von der Tiber bis an das Vor-gebirge Cirdeji (Monte Circello). Nach Strabo sollen in dieseni Raume, außerden Lateinern, Noch die Rutuler, Volsker, Herniker i-nd Äquer gewohnt haben.Der eigentliche Umfang LatiumS zur Zeit der Erbauung Roms dürfte cüso höchstens1V Meilen im Durchschnitte betragen haben, und die wirklichen Kreuzen dessel-ben westwärts die Tiber , nördlich der Anio, östlich der Berg AlgiduS und südlichdie 160 Stadien von Rom gelegene Stadt Ardea gewesen sein. In der Folgeerstreckte sich Latium bis an den Fluß Lirie > seht Garigliano ); die Nord- und Ost-grenzen aber blieben die nämlichen. In der ältesten Zeit traf nian an der Küste,wenn man von der Tiber ausging, einen starken Lorberwald an, der sich bis andie Stadt Laurentum erstreckte. Nicht nur diese hatte davon den Namen, son-dern auch die ganze Gegend hieß davon I..>u,,-ulin8 .->nor. und die Einw. I..-,,weil-te». Dieser Wald soll noch zu den Zeiten des Kaisers CommoduS gestanden ha-ben. Zwischen der Tiber und d>r Stadt Laurentum hatte ÄneaS s in Lager auf-geschlagen, welches den Namen Troja führte. Östlich von demselben, "4 Sta-dien von der Tiber , lag die Stadt Laurentum; weiterhin traf man aus den kleinenFlusi NumicuS und auf den Quell der Iutrwna, und noch weiter östlich, eine halbegeogr. Meile vom Meere, auf die Stadt Lavinü'M. Jenseits der Quelle des Nu-micuS und der Iuturna befand sich der Berg, welchem, 30 I. nach derErb.vonLavinium, die Stadt Alba Longa gegiünlcl wurde. Hinter dersilben, gegendie Herniker zu, log Aricia ; weiter oberhalb, im äußnsten nordöstl, Winkel La-tiums, die Stadt Präneste; am nöi dl. Ende desselben aber die Siadt T chir, undzwischen diesen beiden Städten und Rom , Gabst und Tueculum. Alle dieseStädte waren Colonstn von Alba Lonaa. Die erste Eolorste der Römer unter An-cus Marcius war Ostia, unterhalb Rom. Im Grunde war Latium auch zur ZeitderRömerwenig bevölkert. 100 I. nach der Erb. Roms klagte man schon überdie Verwüstung LatiumS und dessen ungesunde Luft. Von den großen Reichthü-mern, welche die Römer sich nach der Eroberung von Griechenland und Asien er-warben, erbauten aber die reichen Römer sich in diesen verlassenen Gegenden Vil-len, in welchen unzählige Sklaven wohnten, wodurch die Luft etwas gesünderwurde. So entstanden Städte und Dörfer nicht weit von Rom , welche nachherwieder zerstört und v> rlassen wurden. D e Flüsse LatiumS waren die Tiber , der Li-ris, dcr Anio, NumicuS, UfenS, Amasenns und Almo. Der Usens stoß durchdie pontnuschen Sümpfe. Diese waren schon von den ältesten Zeilen her bekanntund breiteten sich zwischen den Flüssen UfenS und.NymphäuS in einem ungeheuer»Umfange aus. Außer diesen Sümpfen hatte Latium einige Seen, unter denen derLacus Regillus berühmt ist. Die Berge LatiumS waren eigentlich nur Hügel, eini-ge ausgenommen, z. B. der albanische Berg und der AlgiduS. (Eine genaueSchilderung findet man in der ,,I), .»c, ip>livu ok l alium", mit 20 Kpf. und Eharteder Cempaqna di Roma, Lond. , 4.)
Latona (bei den Griechen Leto oder dorisch Lato), Tochter des Cöos undder sshöbe, nach A. des Kronos oder SaturnuS, gebar vorn Jupiter den Apollound die Diana. Während ihrer Schwangerschaft ward sie von der Juno verfolgt,aus deren Befehl der Drache Pviho ihr allenthalben Tod und Verderben drohenmußte, und die Erde ihr keimn Ruheplatz zurLuedeikunft gewahren durfte. Lange