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Siebenter Band. M bis N.
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Maccarom

Macbeth

tung der Kaiserin. In der Folge wurde M. nach und nach Secretair des zum Vi.l-kömg von Irland ernannten Lords Townsend, Mitgl. des Parlaments, Ritter lesBarhorkenS luid Gouverneur von Granada wtd Tabago. Auf diesem Posten blieber bis zur Eroberung dieser Insel durch die Franzosen , 1119. Er fiel in frauz.Gefangenschaft und verlor einen großen Theil s. Vermögens. 1180 erhielt er da«Gouvernement von Madras, welches er so klug und uneigennützig verwaltete,daß das Ministerium beschloß, ihn zum Generalgouverneur von Bengalen zu er-nennen. Er lehnte jedoch diese Ehre ab und kam 1102 nach England zurück. DieRegierung beschäftigte sich damals mit dem Plane, den engl. Waare» in China eine» großer» Absatz zu verschaffen, um nicht jährlich so bedeutende baare Summendiesem Lande für Thee zufließen lassen zu müssen. Man übertrug M. diese Ge-sandtschaft und überließ ihm selbst die Ernennung aller Personen, die ihn begleitensollten, sowie alle übrige Bestimmungen. Der König erhob ihn zum Discount.Am 26. Sept. 1192 segelte er ab und erreichte seine Bestimmung. Aber weder diemitgebrachten Geschenke, deren Werth die Chinesen nicht verstanden, noch die selbstmanche Demüthigung nicht achtende Nachgiebigkeit des Gesandten konnten ihn zuseinem Zwecke führen. So kam er 119 l unvcrrichtekcr Sache nach London zurückund wurde, zum Zeichen der konigl. Zufriedenheit mit seinem Eifer im Dienste desVaterlandes, zum Earl of Macartney erhoben. Der GesandtschaftssecretairScannten (s. d.) lieferte die Beschreibung dieser Gesandkschaftsreise. 1185ging M. als Gesandter nach Verona zu dem Bruder Ludwigs I. und 1199 alsGouverneur nach dem Cap. Er starb zu London d. 30.März 1806 ohne männlicheErben mit dem Ruhm eines ebenso geschickten Diplomatikers als redlichen, uneigen-nützigen, für s. Vaterland rastlos thätigen Mannes. S. I. Bai'row'sl'ubl. lilaiiixl vvriliiiA5 c>l ll>6 lote I.UI'1 ns blueai l»cv" (Lond. 1801, 2 Bde., 4.).

Macbeth, ein schottischer König, der Reihe nach der 85. Als Feldherrunter seinem Vetter Donald Vll. bekämpfte er die Inselbewohner und Irländermit Glück. Gegen die Dänen gesendet, ließ er den Anführern, während der an-gefangenen Friedensnnterhandliingen, bei einem Gastmahl einen Schlaftnmk ein-mischen, überfiel die übrigen in ihrem Lager und richtete ein großes Blutbad un-ter ihnen an; nur wenige konnten sich nebst dem Könige durch die Flucht retten.Übermüthig durch sein Glück, strebte nun M. selbst nach der Krone. Ein Traum,in welchem drei übermenschliche Weiber ihn als Than von'Angus, vonMurray undals Konig von Schottland begrüßten, bewog ihn, den König zu ermorden. DeSKönigs Söhne mußten flüchten, und M. wußte theils durch Geschenke an denAdel, theils durch strenge GercchtigkeitSpflege das Volk auf seine Leite zu bringen.Zehn Jahre lang schien er durch gute Gesetze und Einrichtungen unter den bessernRegenten eine Stelle behaupten zu wollen, als er auf einmal Tyrann wurde. Daserste Opfer war Banco, der ihm beim Königsmorde beigestanden hatte, und den erjetzt bei einem Gastmahle tödten ließ. Bald ließ er unter erdichteten Ursache» mehreGroße des Reichs hinrichten, von deren Vermögen er sich eine Leibwache unterhielt.Dadurch noch nicht sicher genug, ließ er auf dem Berge Dunsinan ein Castell er-bauen, von wo aus er das ganze Land übersehen konnte, und zu dessen Bau ihmdie ThanS die Leute schicken, ja sie selbst die Aufsicht führen mußten. Empörtüber diese Tyrannei, ging Macduff, Than von Fife, nach England und fodertebier Malcolm, des ermordeten Königs Donald Sohn, zur Rache auf. Unterstütztvorn KönigEduard von England, kamen sie zurück, und M., von dem die Lchottenmeistens abfielen, wurde, nachdem er sich in sein Castell geflüchtet hatte, 1051,im 11. Jahre seiner Regierung, getödtet. Diesen Stoff hat Shakspeare, fastganz den Chroniken und den Sagen folgend, in seinem berühmten TrauerspieleMacbeth" benutzt.

Maccaroni, Maccheronj, eine besondere Art italienischerNudeln,