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herab, und im 7. Jahrh. eroberten unk Zerstörten sie die Saracenen. Zehr fall da«Torf Monier Rahinet unter d,n Trümmern von Memphi? liegen.
Menage (Agid oderGiltes). von Bavle der Varro de? 17. ftahrh. genannt,geb. zu ?lnger? 1613. Nach Vollendung seiner frub begonnenen Studien winde erkönigl. Sachwalter an s. Vater? Stelle, gab aber bald, au? Abneigung gegen diejuristische Lauföahn. seinem Vater diesen Posten zurück. Er trat in den geistlichenStand, bekam einige Pfründen, widmete sich ganz dem Studium den schonenKünste und bezog da? Kloster Notre-Dame, wo er eine (Gesellschaft von belehnteneröffnete, welche alle Mittwoche zusammenkam, daher er sie die >I,r. „rni!<-s,t. i. Mittwocheversanimlungcn, nannte. Sie bestand gegen >16 Iabie. M. be-sah viele Kenntnisse und ein ungeheure? Gedächtniß. Seine belichte in ital.S prache verschafften ihm die Aufnahme i» die Akademie della Crusia. Er würdein der fnanz. Akademie eine Stelle erhalten haben, wenn er nicht in s. „Neu,Miorle, ,li(.'tii>iimnr<»>" (einer satvrischen Bittschrift der Wörterbücher gegen da? Au?-Merzen vieler Wörter) da?Tictionnaire derselben sröttisch angegriffen härte; über-haupt hatte er die Laune eine? bittern und anmeckenten Pedanten, und sein Lebenwar ein bestündigerKrieg. M. hat mehre gelehrteWerke hinterlassen. SeineAusg.des Tiogene? LairkiuS (1663) ist mit sehr geschätzten Anmerk. begleitet. Sein„I lintnunnnro äse Niolo-ssgus on oripiii,^ c!n l-> liitigiio si!>»e'N5<" (1656) unds. „Oii^'iiii stelle iliili.iiio" (1669) enthalte» Viel Nützliche?, aber auch
eirie Menge falscher und gezwungener Ervmologien. Seine lar., ital., gniecb. undfranz. Poesien sind ziemlich werthlos. Er starb 1692. Nach s. Tote erschienen„II, m>-i.,erst in einem, dann in 4 Bdn., eine Sammlung von einzelnenZügen au? s. besprächen, deren Werth sehr ungleich ist.
Menander, der ber ühmteste unter den grieck. Dichtern der sogen, neuenKomödie, 312 v. Chr. zu Athen geb. Er soll sich in einem Alter von 62 0- au?Verdruß über den größer» Beifall, den sein Nebenbuhler Philemon erhielt, ersäufthaben. Die Vortrefflichkeit seiner Komödien, deren Anzahl sich auf mehr als 160belief, erwarb ihm bei den Griechen den Beinamen eine? Fürsten de? »euer» Lust-spiel?; und es ist sehr zu bedauern, daß wir außer einigen Bruchstücke» („äie».-,,,-ll>i et ?b>len>. Ieligiii!>o k(l. (älciio».>>", Amsterd. 1769, und in Brunck's „l'oü-ti5 c>„oo,ioi.e") Nicht? von ihm übrig haben. Terenz hat ihn häufig nachgebildet,und aus dessen Lustspielen müssen wir uns einen Begriff von Dem zu machensuchen, was die Alten in dem Mcnander, dem Repräsentanten der seinen und Mäßi-gen Grazie, bewunderte».
Mendelssohn, s. MoseS Mendelssohn .
Mendoza (Ton Diego Hurkado de), nach Juan Boscan Almogaver undGarcilaso de la Vega , der Zem nach, der dritte unter den spanischen Classikern,zugleich berühmt als Staatsmann und Feldherr m dem glänzende» ZeitalterKarl? V. Er stammte aus dem alten Hause Mendoza, da? mehre ausgezeichneteGelehrte und Staatsmänner Zählte, war geb. zu Granada 1565 oder 1561 undstarb zu Valladolid 1575. Als Dichter und Geschichtschreiber half er den Ruhmder castilianischen Literatur gründen, aber sein öffentliches Lebe» hat die lem-Menschlichen Gefühle de? Dichters, den redlichen Wahrheitssinn de? denkendenKopfs und den hellen Blick de? erfahrenen Weltmann? nicht beurkundet. Er han-delte im Geiste s. Nation, hgrt, grausam und unterdrückend, stolz gegen Fremde,,ei» furchtbares Werkzeug deivMachtpolirik seine? Hofs. Der geistvolle, gAehrte,witzige Don Diego hatte kaum die Universität Salamanca verlassen, al? ihn Karl V.al? Gesandten nach Venedig schickte, hierauf al? kasierl. Bevollmächtigten aufdiotridenkinische Kmchenversammlung, dann 1547 al?Botschafter an den päpsil.Hoft,wo er in ganz Italien alle Diejenigen verfolgte und unterdrückte, welche noch einigeLiebe zu der alten Freiheit ihre? Vaterlandes zu erkennen gaben. Als General-