Maccdonicn
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Heer den 18. und 19. Juni gänzlich an der Trcbia, unweit Piacenza . M. mußtesich, verwundet, mit seinem bis auf 22,000 M. geschwächten Heere i»S ToSca-nische zurückziehen. Da nun Moreau den küknen Sieger vom weitern Verfolgenabhielt, so gelang es M-, ungehindert die Llpenninen zu übersteigen und durchdas östliche Küstenland im Genuesischen zu Moreau zu stoßen. Bald daraufging ernach Paris und unterstützte die Revolution vom 18. Brumoire. Den 1. Dec. 1800führte er die Reservearmee in Graubündten über den Splügen und drang in dasVelklin ein. Nach dem Frieden von Luneville war er eine Zeit lang franz. Gesand-ter in Dänemark . In dem Feldzuge von 1809 drang er mit dem rechten Flügel desVicekönigs über die Piave vor, nahm Laibach und entschied den Sieg beiWagram,sodaß der Kaiser, indem er ihn zum Marschall erhob, zu ihm sagte: „Ihnen undmeiner Gardcartillerie danke ich vorzüglich diesen Sieg". 1810 bekam er den Ober-befehl von Augereau'S Corps in Catalonien , und behauptete auch hier, sowie 1812in dem Kriege gegen Rußland , seinen Feldherrnruhm. Die Capitulation der Preu-ßen unter Pork, die unter seinem Befehle standen, zwang ihn zum Rückzüge, den erüber Königsberg (3. Jan. 1813) ausführte. Im Mai 1813 nahm er Merseburg ,focht bei Lühen und Bautzen , ward aber an derKatzbach (s. d.) von Blücher ge-schlagen. Bei Leipzig (18. Oct.) befehligte er das 11. ArmeccorpS. Auch bei Hanau focht er mit, sowie in dem blutigen Feldzuge zwischen der Marne und Seine. Als1814 Napoleons erste Katastrophe eintrat, hatte er verschiedene Audienzen lniAlexander, um für Napoleon zu unterhandeln. Er war es auch, der diesen zurThronentsagung bewog, worauf er Ludwig XVIII. seine Unterwerfung zusandte.Während Napoleons Rückkunft 1815 blieb er auf seinen Gütern. Nach dessenSturze ward er Kanzler der Ehrenlegion und erhielt den Oberbefehl über die Loire -armee, deren Auflösung er bewirkte. Als Pair von Frankreich hat er in der Kam-mer durch Rechtlichkeit und liberale Gesinnung sich ebenso sehr als durch Treue ge-gen die Constikution und den König ausgezeichnet. 1825 begleitete er Karl X. zurKrönung nach Rheinis, und machte hierauf eine Reise nach England, Schottland (wo er im Hochlande noch viele Macdonalde antraf) und Irland .
Macedonien (jetztMakdonia oderFstibaVilajeti, 120 OM., 100,000Einw.), der nördliche Theil der von Griechen bewohnten Halbinsel in Europa ,ein bergiges und Wälderreiches Land, dessen Hauptreichthum in Gold - und Silber-gruben bestand, dos aber an den Küsten auch viel Getreide, Ol, Wein und Baum-früchte trug. Im Süden war es durch den Olympus und die kambunischen Ge-birge (jetzt Monte di Voluzzo) von Thessalien, und im Westen durch den PinduS(jetzt Stymphe) von EpiruS getrennt. In Ansehung der Ost -, Nord - und Nort-westgrenzen muß man die Zeiten vor und nach Philipp (dem Vater Alexanders)unterscheiden. Vor ihm gehörte alles Land jenseits des Strymon (Strumona) undselbst die macedoniscke Halbinsel von Amphipolis bis Thessalonika zu Thrazien ,deßgleichen auch das Land der Päonier gegen Norden; im Nordwesten aber machtederSee Lychnitis (Achrida) die Grenze MacedonienS gegen Illyrien . Philipp er-oberte jene Halbinsel und alles Land bis zum Flusse NessuS (Kara Soa) und demRhodopegebirge, ferner das Land der Päonier und Illyrier jenseits des LeeS Lych-nitis. Seiner größten Ausdehnung nach erstreckte sich also Macedonien von demägäischen Meere bis zum ionischen, wo der Drino die Grenze machte. Die Pro-vinzen waren ihren Namen nach größtentheils schon vor Herodot's Zeiten bekannt.Zu Philipps Zeiten waren deren 19. Die Römer theilten das Land in 4 Striche:den östlichen am Strymon und NessuS, Hauptstadt Amphipolis ; die Halbinsel,Hauptstadt Thessalonika; den südlichen über Thessalien, Hauptstadt Pella; undden nördlichen, Hauptstadt Pelagonia. Illvrien trennten sie davon. Mace-donien wurde eigentlich durch 2 Dölkerstämme beseht, durch die Thrazier, zu de-nen die Päonier und Pclagonicr gehörten, und durch die Dorier, zu denen sich,ihrer spräche und Lebensart nach, die Maccdonier bekannten. PliniuS spricht