Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Maittaire

Majestät

im mvstischc» Gewände, das Unglück eines durch ansteckende Krankheiten von allermenschlichen Gesellschaft abgeschiedenen Mannes dar. Die Erzählungen des (»ra-sen Laviere de M. hak Schnitzler aus dem Franz, übersetzt (Freiburg 1821). Die,,Oou>re<> llx äli. lc kloinix Xuvler <Ie älinstrr" (2. ?lusg-, Paris 1825, 3 Bde.)enthalten noch die (in Plan und Ausführung mißlungene)llxz>ä>litio,> >>,«->,amoulnur elu nui uliinnbil:" ;.es zu idviiniel!, cku (äanouso" undl.a jouiie 8il>ö-riennc". -0.

Dt a i r k air e (Michel), Literator und Bibliograph, geb. 1668 in Frank-reich von protestantischen Altern, ging nach der Aufhebung des Edtcis von Nan-tes nach England und stutirte zu Dpsürd. 1695 ward er Unteilehrer an derWestminsierschule zit London , erhielt aber nach einigen Z. eine höhere Lehrerstelle,die er bis zu seinem Tode (1111) bekleidete. Die gelehrte Welt dankt diesem un-ermüdet fleißigen Schriftsteller eine Folge von guten Ausgaben griech. und latein.Elassiker; ferner die schätzbaren.Inn -ilc^ tvj'o^r.a^lncl, i,!>->>,>« inveultne- >n l-^ina.ii! 1551, UNNI -^»jicixliui! ->,l-anunui 1661" (Haag, ?lmsterdam und Lon-don 111941, 5 Bde., 4., und von Panzer in einer neuen Gestalt in 5 Bdn.Nürnberg 119391 herausgegeben, ohne es jedoch durch seine Bearbeitung über-flüssig zumachen). 1189 erschien von Deiiis ein Nachtrag zum Maittaire, welcherüber 6090 im 15. Zahl h. gedruckte Bücher enthält. Lchn den übrigen Werken M.'Snmncn wir seineilii-lvriu 8t^^!>iniv,ii>>,", ,,lUxl»iia i,>»>^r.^>l,>un> nli<n>otlün>i->i,ni>iu>x ^Oi.leoao lingn.lv lli.ileati" und seine Ausgabe der ,,änn nx»uOxon wnn:>",

?)t a j a, die älteste Tochter des Atlas und der Pleione, mit welcher Jupiterin einer Grote des Berges Eysiene in Arkadien den Merkur zeugte. Sie wurde mitihren 6 Geschwistern unter die Sterne versetzt, wo sie den gemeinschaftliche» Na-men der Pleiaden fuhren. Auch die Reiner verehrten eine Maja , welches jedochdie Mutter Erde, E'.'bele, war. Die TuSenlaner nannten ihren höchsten GottMajuS, sotaß also hier die beiden hochNn Naturwesen in männkicher und weibli-cher Gestalt erscheinen. Von ihnen soll der Monat Mai seinen Namen erhaltenhaben. (Dgl. Magie.)

M a z e r (Friedrich), fiückl. reuß.-schleizischer LegationSrath und Mitgliedder Münchner Akademie der Wi>7enschasten, berannk durch seine Forschungen inder NcliaionSgeschichke lind Völkerkunde, von denen besonders dieMvthologischenDichtungen und Lieder der Skandinavier", ferner,.Brahma, oder die Religionder Zndier", und s.Mythos Wörterb." (2 Thle.) zeugten. Er war 1112 zuKoö-sau bei Schlei ; geb., studirke seit 1191 in Zena, privatisirte dann, den historischenStudien lebend, in Weimar , war 18015 Führer des schleizer Erbprinzen aufder Universität zu Würzburg, und lebte dem» größte,»Keils wieder in Weimar ,und seit 1806 in Gera , seinen Studien. Er starb 1815. M. hat das Ver-dienst, vorzüglich die neuern historischen Studien über die indische Mythologie vor-bereitet zu haben.

Majestät bezeichnete schon im republikanischen Rom die höchste Machtund Würde, welche man der gekämmten Dürgergemeinde, dem Volke, zuschrieb.Eine Beeinträchtigung dieser Wurde des gesäumten Volks gehörte, sowie der An-griff auf die Verfassung und Sicherheit des StaakS, zu den Majestätsverbre-chen. Mit dem Umstürze der VolkSregierung ging Würde, Macht und Nameder Majestät auf die römischen Monarchen und von ihnen auf die Kaiser des westl.Europa über. Den Königen wurde er erst viel später zugestanden; in Frankreich führten ihn unter Heinrich II. die Hofleute ein, aber noch bei dem westfälischenFrieden gab es darüber Streitigkeiten. Z» dem Friedensverkrage von Cambrai (1529) wird er nur Karl V. beigelegt. Beim Frieden zu Erespy (1544) heißtKarl V. kaiserliche und Franz I. khmgl. Majestät; und in dem Frieden zu Chateau-