Band 
Siebenter Band. M bis N.
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175
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Masinifsu 175

ab. Weder bei dem Voi kandenfti» des Epantsicins, noch noch dessen Verschwindenberr der Husten und dos Wieder ouf. Lebr oft wird dos letztere wieder starker,Brusizufalle nehmen zu, und ein hekrisckerAunand solgt. Das Maseraift erdreistvorzüglich die pneumatische Seite des HautsvnemS, setzt sich bis in dos Innere derLuftröhre und Lunge fort, erhöht die Reizbarkeit des Lungenspstems und gibt dahernicht selten zu Lungenentzündung Anlast. Immer ist ein genoues Verholten, ge-linde Warme, gute Diät und vorzüglich die zeitige Hülfe eures Arztes nothwendig,um gleich anfangs übel» Folgen vorzusieuaen. I I.

M asinissa, König der Massykrr inNumidien, des Königs Gula Wobn,ward in Carthago erzogen. Als Jüngling schlug er den König Spphar v. DArssasp-lien, der sich mit den Römern verbunden hakte. Dann focht er mit den Carlhagi-nensern in Spanien gegen die Römer. Anfangs war ihm das Glück günstig.Nachdem er aber, nebst dem Asdrubal und Mogo, bei Bätula vom Scipio Africa-nus gänzlich geschlagen worden, unterhandelte und verbündete er sich mit den Rö-mern. Inzwischen war sein Vater gestorben, und MezetuluS, ein Feind seines Hau-ses, hatte sich der Herrschaft u. d. JA eines Vormundes bemächtigt. Auf die Nach-richt davon eilte M. nach Afrika zurück und eroberte das väterliche Reich. Carthagound Lvphap hatten sich während der Zeit nut einander versöhnt, und Asdrubal seineTochter Sophonisbe, die vorher dem M. versprochen gewesen, dem Spphar gege-ben. Dieser griff jetzt, von Asdrubal angereizt, den M. an und schlug ihn derge-stalt, das, er mit weüigen Reitern fluchten muhte. Svphar eroberte sodann ga,->zMaffplien, und sein Feldherr Bochar trieb den M. dergestalt m die Enge, dost ernur mit 2 Begleitern schwer verwundet entkam. Wie verbargen sich in einerHöhle, wo DA, bis seine Wunde geheilt war, vom Raube lebte. Dann begaber sich an die Grenzen von Massvlien, wo er, von den Emw. unterstützt, nichtnur sein Erbe eroberte, sondern auch in Maffplien einfiel. Spphar jedoch schlugihn abermals so, daß er nur mit "0 Reitern nach der kleinen Sprits entkam.Hier verweilte er bis zur Ankunft der Römer, seiner Bundesgenossen. Nun bewogzwar Carthago den Svphar, dem M. sein Reich zurückmgeben, um ihn für sich zugewinnen; allein dies gelang nicht. M. fliest nur zum Scheine mit seiner nmmdi-schen Reiterei zum Asdrubal , hielt aber geheime Unterredungen mir dem Scipiound verrieth diesem die feindlichen Plane, bis er öffentlich auf seine Heike trat.Jetzt war es ihm vergönnt, an dem Svphar Rache zu nehmen, tkr schlug ihn inVerbindung mit den Römern mehre Male, verfolgte ihn i» sein eignes Land undnahm ihn endlich nebst seinem Sohne gefangen. Durch die Besitznahme derHauptst. vollendete er die Eroberung. Hier siel auch Sophonisbe in seine Gewalt.Obgleich er beschlossen hatte, sie für ihre Untreue zu bestrafen, erwachte doch seineerste Liebe, als sie zu seinen Füßen um den Tod flehte, der sie allein von der schimpf-lichen Gefangenschaft der Römer befreien könne. Er wählte sie zu seiner Gemah-lin, in der Meinung, den Römern dadurch alles Recht auf sie zu nehmen. AlleinScipio verlangte sie als Gefangene der Romer. M., der sich ganz in der Gewaltder Romer befand und kein andre? Rettungsmittel für sie als den Tod sah, sandteihr den Giftbecher, den sie mit der Äußerung leerte, daß sie gern sterbe, da esauf seinen Befehl geschehe, und daß er ihre erste und stets einzige Liebe gew-sen.Scipio suchte den Schmerz des M. durch Ehrenbezeigungen zu mildern. Er er-nannte ihn vor dem versammelten Heere zum Könige, übergab ihm eine goldeneKrone, eine» curulischen Stuhl u. s. w. und bewirkte die Bestätigung der Ko-nigswürde vom Senate. M. blieb bei dem römischen Heere und erwarb sichin der Schlackt bei Aama gegen Hannibal neue*Lorbern. In dem Frieden mitCarrhazo bekam er nicht nur alle frühere Besitzungen zurück, sondern auch einenTheil von dem Reiche des Svphar. Wein Haß gegen Carthago dauerte fort,und er entriß dieser Republik einige Provinzen, worin die Römer ihn bestätigten,