Band 
Siebenter Band. M bis N.
Seite
276
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2'8 Memphis

(22 Lieferungen, jede von 2 — 8 Bdn.), enthüll sowol bereits gednuckte als nochnicht gedruckte Denkschriften über die franz. Revolution, u. a. die der MadameRoland , des Marauis de FerrwreS, von Linguet, Dusault, vom Alarquis deBouill Baron Besenval , von Baillp, Rabaut de St.-Etien»e, Mounier, vomMarquis von Lally-To'endal, Marquis v. Rochambeau, vonRiouffe, Rivarol ,Louvet, vom General Puisape, Marquis v, MonteSquiou, Camille Desmoulins ,St.-Inst, Rocker, Clerr, Maller tu Pan, von Barbaroup, Fräron, (Karat,vom General Doppe, Beaumarchais, Ramel, 2(vniü, Marmontel , Phelippeau,Antonelle, Tourtois, Dumouriez , von Mad. Campan, Morellet u. ?(. m. Diefünfte: „<än!le-'I. ,Ie<; ,»>sn>>ie<"i rei.iliOi ä l'lii.eloite >le li> re.vnlutioiiterx ", mit einer Einleite und histor. Erläuter. von Guizot, 25 Bde., enthält u. a.die Memoiren von Thomas Man, oder beschichte des langen Parlaments; dievon Philipp Warwick über die Regierung Karls I. ; die von John Berklan, Tho-mas Herbert und Price; die von Sollis, Fairfar, Huntington , der Frau Hutchin-son, Ludlow , Clarendon, Burnet, Teniple, Rokesby u.'?(. In der deutschenLiteratur sind Denkwürdigkeiten dieser Art eine Seltenheit. Zu den angehendstenfind zu rechnen die der Markgräfin von Bairemh, Schwester Friedrich? d. Gr.,urspi anglich in franz. Sprache geschrieben, und zu den wichtigsten die von Friedrichd.Gr. selbst (,,IIi-m>ii'e >!c ie,,,».") u.a. Nach dem unglücklichen Kriegevon 1806 gab der Oberst v. Mastenbach im Verlage des HerauSgeb. des Conv.-Lex.folgende 8 Werke heraus, die hier eine Erwähnung verdienen: „Historische Denk-würdigkeiten zur Geschieh'? des Verfalls des prellst. VtaatS seit 1794, nebst seinemTagebuch über den Feldzug 1806" (2 Thle., mit Charten und Planes, 1809);„Rückerinnerungen an große Männer" (1809): „Memoiren zur Geschichte despreust. Staats unter den Regierungen Friedrich Wilhelms ll.und III." (3 Thle.,mit Charten und Planen, 1809 —10). Der 4. Theil des letzter,! Werks, schongedruckt, wurde auf den Wunsch der preuß. Regierung unterdrückt, und die ganzeAuflage eingestampft. Dohm's übrigens höchst schätzbare „Denkwürdigkeiten"können nicht hierher gerechnet werten, da ste nur aus zusammengereihten histori-schen Aufsätzen über Begebenheiten unserer Zeit bestehen, au welchen Dohm ent-weder geringern oder größern Theil genommen oder über solche Forschungen ange-stellt bat. Von Gagern hat dagegen unter dem Titel: „Mein Antheil an derPolitik", Memoiren herauszugeben angefangen, die über manche Begebenheitenunserer Zeit interessante Ausschlüsse geben. Napoleons Verbannung nach St.-Helena und sein Tod hat die Bekanntmachung vieler Schriften dieser Art veran-laßt, durch welche wir über die wichtigsten Begebenheiten der neuern Zeit und diebervorstechendste» Charaktere in derselben die belehrendsten Aufschlüsse erhaltenhaben. (S. Napoleon , Schriften von und über ihn.) Seilten, istdas Memoirenschreiben sehr gesunken durch gedungene Derarbeiter eines die Neu-gierde reizenden Stoffes; dahin gehören die „(listn. il'une cnnii'injMininli"(8 Bde.; Frau v. St.-Elme ist nur von dem ersten Bde. die Verfasserin), die desDidoc, zum Theil auch die des ehemal. schweizer Buchhändlers Fauche-Borel u.a. m. — IIl. Auch kurze gelehrte Abhandlungen, besonders die in gelehrten Gesell-schaften vorgelesenen Denkschriften, werden Memoiren genannt. Die „(I> stnniii->icko l' Vuacl, i»in ,!<>- i„serij),lo»i el dell«i> letlic»" und andre Sammlungen dieserArt sind allbekannt, 4 — e.

Memphis, ehemals Hauptstadt von Mittclägvpten, nach Theben dieHptst. ÄgnptenS und die zweite Resttenz der ältern Könige, auf der Westseite desNils gelegen. Sie wird als eine Colonie von Theben angesehen und war ein mäch-tiger, eine Zeit lang der herrschende Priesterstaat in Ägvplen. Als Erbauer wirdMenes genannt. Die Stadt war groß, reich und prächtig. Mehre Tempel, z.B.des 'vbkha, und Paläste zierten sie. Nach und nach aber sank sie von ihrer Höhe