Band 
Siebenter Band. M bis N.
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auch s. Datei- nun zweite» Male begleitete. Dort erneuerte er s. frühern Stridien,besuchte tie ?lkademie, die anatomischen «tunken »n Hospital Spirito stanto ic.1748 trat er zuerst mit eignen größern Compositionen auf tie „»getheilten Beifallerhielten. Besonders vortrefflich war eine heil. Familie, tie er dort aufstellte. Einschönes Bauermädchen, tas im Beisein ter Mutter ihm zum Motel! diente, ge-wann durch ihr Betragen seine Liebe so, daß er zur karhol. Kirche übertrat und sichmir ihr vermahlte. 171 st kehrte er nochmals nach Dresden zurück. Sein Vaterblieb zwar in Rom , behielt aber des Sohnes ganze Baarschaft, Haushalt -c. InDresden ernannte ihn ter König an Svlvesters stelle zum ersten Hofmaler mit er-höhtem Aehalk. Als 1751 die kathol. Capelle eingeweiht werden sollte, erhielt derjunge M. Auftrag zur Fertigung des Gemälde? auf dem Hochaltar, und auf seinVerlangen auch die Erlaubnis, nach Rom zurückkehren zu dürfen, um es daselbstru arbeiten. Nach seiner Ankunft in Rom übernahm er indcffe» für den LordPercydie Verfertigung einer Copie von Rafael'S Schule von Athen. Daraus verzögertedas Ausbleiben seines (Gehalts im siebenjähr. Kriege die Vollendung des Alkarblat-leS (welches erst in Vpanien fertig wurde), und M. »ahni 1754 die Direction derneuerrichteten Malerakademie auf dem Capital an. Dann übertrügen ikm die Cd-ckestinermönche, 1757, die Decke in «.-Eusebio zu malen. Diese seine erste Fresco-grbeit fand wegen ihrer dem Zeitgeiste zuwiderlaufenden Einfachheit in der Compo-sirion nicht allgemeinen Beifall. -Späterhin malte er für den Eardinal Albani indessen Villa ein Deckengemälde, den Apollo und die Musen darstellend, welche Ar-beit neben den Meisterwerken der ital. Künstler ihren Ruhm stets behaupten wird;ferner für Privatpersonen verschiedene Ölgemälde, e. Kleoparra, e. heil. Familie,e.Magdalene w. Uni diese Zeit kam ein junger Engländer, Webb, nach Rom , demM. seine Ideen über die Kunst mittheilte, die Webb in s. „Untersuchungen überck,e Schönheit" für die femigen ausgegeben und mittelst diese?Plagiats sich berühmtgemacht hat. 1761 folgte M. einem Rufe des Königs Karl >ii. nach Spanien .Er unternahm mehre Arbeiten für den Konig und trug bald über seine heftigstenNebenbuhler, Giaguimo von Neapel und Tiepolo , einen Venetianer, den Siegdavon. Unter seinen dort ausgeführten Werke» haben besonders eine Götterver-sammlung und eine Kreuzabnahme feinen Ruhm erhöht. Auch bei der dortigenAkademie suchte er Verbesserungen einzuführen, bis die Ränke seiner Gegner ihnnöthigten, sich 1770 einen Urlaub zu erbitten, um in Italien seine Gesundheit zustarken. Nach einem Smonatl. Aufenthalte in Florenz kam er in Rom an undmalte u. a. daselbst für den Papst ein großes allegorisches Deckengemälde in derCamera de' papiri, oder dem Zimmer der vat,ramschen Bibliothek, worin dieHandschriften aufbewahrt werden. Nach 3 Jahren kehrte er nach Madrid zurück.Seur nach dieser Zeit gefertigter Plafond »n Speisesaale des König?, worin er dieVergötterung des Trajan und den Tempel des Ruhms darstellte, wird immer seinHauptwerk bleiben. Nach einem Aufenthalte von 2 Jahren begab er sich seiner Ge-sundheit wegen wiedep nach Rom , erhielt aber vom König von «panien fortwäh-rend seinen Gehalt. In Rom verlor er 1778 seine Gattin, mit der er in der glück-lichsten Ehe gelebt hatte, «eine Gesundheit wurde nach der Zeit immer schwächer,da er auch während seiner Krankheit „»ermüdet fortarbeitete; er beschleunigte sei-nen d. 21. Juni 1770 erfolgten Tod noch dadurch, daß er in einem Anfall vonÄngstlichkeit seine Zuflucht heimlich zu einem B.uacksalber genommen hatte. UnterBegleitung einer großen Menge Künstler wurde M. in S.-Michele Grande an fei-ner geliebten Margaretha «eite beigesetzt. Acht Tage später kam ein konigl. Di-plom an, worin er zu Errichtung einer Akademie nach Neapel berufen wurde. M.war von mittler Größe, hager, in seiner Jugend von schöner GesichiSbiltung;sein Temperament war lebhaft, sogar heftig, dessenungeachtet besaß er eine aus-gezeichnete Gutmüthigkeit und Lenksamkeir. Er war sehr wohlthätig und unter