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Siebenter Band. M bis N.
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Milchsaft Mileagh 355

len mehr oder weniger mit der Kuhmilch überein. Die Fiauenmilch enthält wen,:ger Käse, aber mekr Vfilchzucker als Kuhmilch, und ihr butteriger Bestandtheil istnur dem käsigen so verbunden, das; sie keine Butter liefert. Der Säuregehalt nimmtzu bei vieler vegetabilische, Rahrung, dagegen tasKali bei vieler animalischer Kost.Eiii ige Pflanze» wirken auf den Geruch, Geschmack und auf die Färbung der Milch.Veit dem Alter der Zungen nimmt der Käse-- und Butterreichthum der Milch zu.Das elektrische Fluidum befördert dasGermnen kerMilch. Alkalien verhindern inder frische» Milch als Ansatz ihr Gerinnen, ja sie lösen den gefällten käsigen Nieder-schlag wieder auf. Die Eselsmilch hat mehr Rahm, weniger käsige Bestandtheileund mehr Milchzucker als Kuhmilch; Ziegen- und vorzüglich Schafmilch kommendieser jedoch am nächsten. Auch in der Medicin und selbst in den Künsten findetdie Milch vortheilhafte Anwendung. UL.

Milchsaft, s. ChvluS.

Milchsäure, eine freie Säure. Sie besieht aus verschiedenen thieri-schen Flüssigkeiten und aus dem MuSkelfleische, nach Bcrzelius, und ist auch ineinigen Pilzen enthalten, übrigens der Essigsäure verwandt.

Milchstein, s. Galaktit.

Milchstraße , auch Zakobsstraße, wird der lichtweiße Streifen genannt,der sich fast in der Lage eines größten Kreises um die ganze Himmelskugel erstreckt.Sie geht durch mehre Sternbilder, z. B. die Kassiopeja, den Perseus , den südl.Theil des Fuhrmanns U. a., Und ist in dem Schiffe am hellsten. Schon Demokrilsoll behauptet haben, daß sie der vereinte Glanz einer unermeßlichen Menge vonFirsiernen sei, die, ihrer großen Entfernung wegen, nicht einzeln gesehen werdenkönnen. Was die Asien vermutheten, fanden die spätern Astronomen, welche sichder Fernröhre bediene» konnten, bestätigt. Warum sind aber an diesen Stellendes Himmels die Fixsterne so gehäuft, daß der übrige Himmel dagegen fast ödeaussieht? Darauf antwortet die Astronomie, freilich nur Vermuthungsweise, also:Die Sterne der Lichtzone sind im Vergleich mit den übrigen wahrscheinlich nichtnäher zusammengedrängt, sondern stehen daselbst in den unergründlichen Tiefendes Himmels in unzählbaren Reihen ebenso über einander wie an den übrigenSteilen des Himmels; sie erscheinen uns aber hier deßwegen gehäufter als an denübrigeil Stellen, weil wir dort die Stellungen der Sterne gegen einander mehr derFläche nach sehen, ungefähr sowie wir diejenigen Baume, die wir in langen Alleenhintereinander gepflanzt sehen, enger beisammen erblicken, als sich die neben unsstehenden zeigen. Hiernach schiene es, als ob die Fixsterne Mit ihren Planeten-systemen nicht kugelförmig, sondern in einer linsenförmigen Gestalt aufgestelltwären, und ist dies, so mußte man aus der Lage der Lichtzone annehmen, daß sichunser Sonnensystem nicht in der größten Fläche dieser unermeßlichen Linsengestalt,sondern etwas außerhalb derselben befände. Sehr vorzüglich führt kiese Ideen ausBode in s. „Anleitung zur Kenntniß des gestirnten Himmels ' (9. Aust., Berlin 1823, mit Klips).

Milchzucker, ein süßlich-erdiger, krvstallischer, weißer Stoff, den niandurch Verdampfen der abgeklärten Molken erhält (s. Milch) und von der Schweiz und andern Milchländern aus in den Handel bringt. Er diente als Arzneiwaare;da er aber selten verlangt wird, so gibt man sich weniger als vormals dieMuhe, ihn zu produciren. Er hat mehr Kohlen- und weniger Sauerstoff alsder Rohrzucker.

M i l e a g h, M i l e, M i l e a d h, auch Mileas-Eöpain (hsilosinsIlsi,,-,»».,), der Raine eines Helden und Eroberers, an welchen die Bewohner Zr-lands ihre Sagen und Urgeschichte knüpfen, dessen halb wahre, halb fabelhafteGeschichte man aber kennen niuß, um die alten Traditionen Zrlands verstehe» zukönnen, auf welche ein großer Theil der Benennungen, Einrichtungen und Ge-

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