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Siebenter Band. M bis N.
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Missisippi Missolunghi

ke» »nd sich den Eingang in die Mitte mohammedanischer Völker zu bahnen suchen.Unter den Persern wird bereits die von dem treffliche» MistioiinairHemr.Martpnveiff. und von ihm in Persien verbreitete neupersische Übers. des N. Test. eifrig, je:doch im (Geheimen, gelesen. In jener Absicht bat der russische Kaiser nicht nur dieschottische Missionscolonie zu Karafi, sondern auch die evangel. Miss>o»sco!onie,welche in der kleinen, meist von Armeniern bewohnten kaukasischen Statt Schu-schi, an der persisch.türkischen Grenze, seit 1822 errichtet wird, niit Privilegien be-schenkt. Ein eifriger ?Aoham-uedaner, der PerserMirza Alerander Kasein Bei),ward aus Überzeugung einChrist, als er, um dasCkristenikuni zu widerlege», He-bräisch lernte und das A. Test. mit dem Koran verglich. Er ist jetzt au der Universit.zu Kasan angestellt. Die mährische Brüdergemeinde wirkt jetzt ani kräftigsten durch111 Verkündiget-des Evangeliums, auf 33 von ihr unterhaltenen Missionsposten,in Westindien, Nordamerika und im südl. Afrika . Nach dem 12. Stück der seit>110 erschienenen ,,Neuern Gesch. der evangel. Missionsanstalten in Ostindien"(von I). Knapp, Halle 1824) bestehen jetzt auf dein festen Lande diesseits und jen-seits des Ganges 49, aufCevlon 12 und auf den Inseln 3 MissionSplähe. InCeylon befanden sich 15 Missionsschulen mit mehr als 4000 Schülern. Dgl. M.Blnmhardr'SVers. einer allgem. MissionSgeschiebte rc." (1.TH., Basel 1828);Nachr. von der AuSbreit. des Reiches Jesu Christi überhaupt und durch Missio-narien unter den Heiden insbes." (Elberfeld 1815 fg.);Magazin für die Gesch.der neuesten protest. Missions - und Bibelgesellsch." von Blumhardt (Basel 1818fg.); Wirchner'sMonatsschrift für Bibclverbreitung und Missionen", 6. Iahrg.(Itzehoe 1821), und im 4. Jahresberichte des evangel. Missionsvereins zu Leipzig ,1824, dieÜbersicht der Geschichte der neuen MissionSanstalken und ihrer Wuk-samkeil" vom Pros. l). Lindner. Das 15. Stück der Halle'schen Nachrich-ten gab Niemcyer heraus (Halle 1828).

Missisippi, der längste Strom in Nordamerika , gehört ganz den Ver-ein. Staaten, deren Westgrenze er zum Theil bildet. Er entspringt aus verschiede-nen Seen, wird in der Mitte s. Laufes beträchtlich, ist dann, einen einzigen Was-serfall, St.-Antonius, ausgenommen, völlig schiffbar, nimmt die großen FlüsseMissuri, Ohio , den rothen Fluß und viele kleine auf und ergießt sich, nach einen,Laufe von 820 Meilen, in den mepicanischen Meerbusen. Seine Ufer sind fastüberall fruchtbar und durch den Handel und die Dampfschifffahrt belebt. Die ange-bauten Ländereien, welche zwischen den Mündungen der vorerwähnten 3 Flüsse indiesen Strom liegen, bilden den 1811 in die Union aufgenommenen Staat Mif-sisippi, der auf 4186 sssjM. über 104,000 Einip. zählt. Die Hauptst. ist Natchez .Am Missisippi liegt die seit 1803 an die Verein. Staaten abgetretene LandschaftLuisiana (s. d.), wohin im Anfange des 18. Jahrh, die von Law (s. d.) inFrankreich auf Actien gegründete Missisippi-Gesellschaft Handel treiben wollte.NeuorleanS liegt 35 Stunden von der Mundung des Missisippi. S. Heinr.School-kraft,louru. ok tiavelii etc:. I» tlie ,e>>ir,'e>i r>k älie<ii-ii>>>>i. 1820" (Albany 1821,m. K.). Eine frühere Beschreibung des Missisippi haben wir vom Maj. Long: spä-tere v. Will. H. Kemking, von dem Italiener I. C. Beltrami, welcher die O.uellendes Missisipp, entdeckt haben will (pilgrixw^e >» kiurozia-in,! Ixicrioa", Lon-don 1828, 2 Bde.) und von Timoth. Flink:Oeopr. sr>,I I>i<it. ok tlie >vc-sieili 5t.-,ie>:, xr tl>c äl>>>si^ip,» veillev" (2 Bde., Cincinnati 1829).

Missolunghi (Missolonghi), Stadt und Hauptwaffenplah der Helle-nen in Westhellas (im alten Ätolien ), wo dieHeldengräbcrdeS Mainokten Cyriako Ia-trani, der im Juli 1822 bei derVertheidigung desFortsPbanari fiel, des deut-schen Grafen Normann (s. d.), der hier am 23. Nov. 1822 starb, und desSulioten MarkBorsaris , der bei Karpinihi fiel, 19. Aug.1823, sowie das Mauso-leum, welches Lord Boron's Herz einschließt, an Griechenlands jüngste glorreiche