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Siebenter Band. M bis N.
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476
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476 Moncrif Mond

Welt und von klösterlicher Zucht und Frömmigkeit geformt, die man später in derbessern Periode des christlichen Mönchswesens obwalten steht. Denn unter denChristen, deren Religion an sich schon die (Gegensatze des .körperlichen und Geisti-gen scharf bestimmt und die überdies seit dem 3. Jahrh, mit gnostischen und neupla-tonischen Ideen von Entkörperung und Erhebung über die Sinnenwelt geschwun-gen wurde (vgl. Heilige), fing das einsame Leben schon im 4.Iabrh. an, Bei-fall zu finden. (Dgl. Chrvso stomuS.) Seit d. 5. Jahrh, tritt das Mönchswesenals ein kirchliches Institut hervor, das sich in mannigfaltigen Verzweigungen aus-bildete und bis ins 17. Jahrh, an Einfluü auf Bildung und -Litten und an politi-scher Gelrung gewachsen ist. Über die Entstehung, Ausbreitung, Ökonomie undwelrhistorische Bedeutung des christlichen Mönchswesens s. Klöster und geistlicheOrden. Anziehend und mit Sachkenntnis, nur nicht ernst genug geschrieben istdieGeschichte des Mönchswesensu.d.T..:Die Möncherei, oder geschieht!. Darstel-lung der Klosterwelt" (Sruttg. 1820, 3 Bde.). Eine wichtige Abhandlung über dasMönchswesen findet sich aus Veranlassung vorstehenden Werkes imHermes", Nr.XV. L. a. M.Dörings Gesch. der Mönchsorden" (2Bdchn., Dresd . 1828). L.

Moncrif (Fran-ois Augustin ParadiS de), geb. zu Paris 1887, gest. da-selbst den 13. Nov, 1770, der Sohn des RechtSgelehrten PamdiS, erhielt den Zu-namen de Moncrif von seinem Altervater mütterlicher Seite, der ein Engländerwar. Der junge M. zeichnete steh durch Geist und liebenswürdigen Charakter ausund erwarb sich durch Beides die Gunst der Großen des Hofes. Durch Herrn vonMaurepas und den Großprior von OrleanS in die ersten Cirkel eingeführt, machteer sich bald durch seine vielfachen Talente in der Poesie, Musik und selbst in der mi-mischen Kunst zurLeele der geselligen Unterhaltung. Die Freundschaft des HausesArgenson vollendete sein Glück. Erwürbe erst geh.Secretair bei dem Grafen d'Ar-genson, als dieser ins Ministerium trat, hierauf bei dem Grafen v. Clermont (ei-nem Prinzen vom Geblüte), und dann von Ludwig XV. erwählt, der Vertheilcrder Geschenke zu sein, welche dieser König machte. Später erhielt er, als Lectorder Königin Maria Lesczynska, Zutritt bei Hofe. Als Argenson Kriegsminister wur-de, beförderte derselbe seinen Günstling Moncrif zum Generalsecretair bei diesemBureau, und bereits 1733 ward dieser an Caumartin's Stelle zum Mitglied derAkademie ernannt. Ebenso vielfach wie seine Verbindungen mit Hof- und Staats-männern, waren auch die mit den Gelehrten seiner Zeit; Marmontel, Grimmund besonders Voltaire schätzten ihn. Dankbare Anhänglichkeit zeigte M. gegenden Gründer seines Glücks, den Grafen d'Argenson, als dieser in Ungnade fiel undaus der Hauprst. verwiesen wurde. Er begleitete ihn nicht allein auf seinen Land-sitz d'OrmeS, sondern besuchte ihn auch alle Jahre mehre Wochen lang, auf dieGefahr hin dem Monarchen und der damals allmächtigen Pompadour zu mißfal-len. Von seinem bedeutenden Einkommen unterstützte er nicht allein seine Ver-wandten aufs großmüthigste, sondern erwies auch vielen Unglücklichen bedeutendeWohlthaten. Unter seine» Schnften ist sein:kA-,.-! *»,- I.iöoe^ile et surles >noeeu,>i <Ie z-l-ilc«" (in welchem er die Kunst Zu entwickeln sucht, die ihm an-geboren war und sein Glück machte), das bekannteste; seinem kleinen Romanel-e.-i mne8 rivalk-i" hat er den indischen Mythos der Metempsychose als Grund-idee eingewebt. Unter seinenOos-ücs ilivee-ies" zeichnet man die Romanzenund eine Erzählung:I1vjsu>ii;,-iement innZlle", aus. Auch hat er Verschiedenesfür das Theater, unt. a.l-e., .blicke, iZc^", ein mittelmäßiges Lustsoiel, geschrieben.M. war auch eine Zeit lang Lector bei der Dauphins und Mitglied der Akademien -zu Berlin und Nancy.

Mond nennen wir vorzugsweise den die Erde begleitenden Trabanten.Gleich den übrigen Planeten verändert er täglich seinen Stand umer den Fftsternenam Himmel, und binnen einem Monat (s. d.) scheint er seinen Umlauf um den