Band 
Siebenter Band. M bis N.
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Monk (George) -1K5

gestellt. Hierauf halfen als Oberster des Reg. Leicester in Irland die Rebellen be-kämpfen, bis der Dicekönig, Marguis v. Ormond, 1613 eine?lrt von Fi ieden mitden ?tufi ührern schloß, um dem unterdeß mir dem Parlament in offene» Skreit ge-ratbenen Karl I. beistehen zu können. Ein Verdacht, als neige er sich aus die Seitedes Parlaments, machte, daß M. außer Thätigkeit kam; bald ward er aber vonNeuem als General bei der irländischen Brigade angestellt, mit welcher er indeßgleich daraufvon Fairfax gefangen wurde (Ikl-i). Er blieb als Staatsgefangenerim Power bis 1646 und schrieb wim AciivertreibBemerkuiigen über milnairischeund politische Gegenstände", welche 1671 nach seinem Tode von dem Lord Lisleherausgegeben wurden, aber ohne Werth sind. Durch denselben Lord Lisle, der inGunst bei dem Parlamente stand, erhielkM. unter der Bedingung, sich der Sachedes Covenant zu ergeben, seine Freiheit und ging nun mit seinem Beschützer abcr-mals nach Irland , wo ernicht ohne Auszeichnung gegen die Königlichen focht, den-noch aber, da manche Unfälle die republikanische Parkei in jenem Laute trafen, nurmit Muhe citier Verantwortlichkeit gegen das Parlament entging. Nach Englandzurückgekommen, ward er von Cromwell als Generalliemenant und Commandeurder Artillerie angestellt. Er zeichnete sich jetzt besonders in der Schlacht bei Dun-bar aus. Als hierauf Cromwell in England Karl II. bekämpfte, übernahm M.einstweilen den Oberbefehl in Schottland , eroberte Dunde und ließ die Besatzungniederhauen. 1652 kehrte er seiner Gesundheit wegen nach England zurück, wurdeMitglied der Commissionen, welche die Vereinigung der beiden Reiche Schottlandund England besorgten, und focht unter Blake zur ^ee gegen die Holland , r. Mitder unter seinem Befehl stehenden Flottenabtheilung siegte er über den Holland . Ad-miral Tromp Mai 1663), und 2 Monate darauf nochmals in einer offene» See- ^Macht, in welcher Tromp seinen Tod fand und der Feind 30 Schisse verlor. Fürdiesen Sieg von Cromwell mir einer goldenen Kette belohnt, kehrte M., nach ge-schlossenem Seefrieden, nach Schottland zurück, wo er den Prokector in Edinbnrgproclamiren ließ und die unruhigen Hochländer zügelie. Als der eifrigste AnhängerCromwell's erklärte er sich auch für dessen Sehn und Nachfolge!', Richard Crom-well. Erst 1660, nachdem Richard Cromwell das Ruder niedergelegt hatte, dachteM. an seinen, wie Einige behaupten, stets gehegten Plan, die SiuartS auf denThron zurückzuführen; doch handelte er hierbei niit so vieler Berücksichtigung allerden Augenblick gerade obwaltenden Umstünde und zeigte sich überhaupt bei der gan-zen Unterhandlungssozweideutig, daß man mit Wahrscheinlichkeit schließen darf, essei ihm nur darum zu thun gewesen, sich selbst bei dem Umschwünge der Dingesdener zum Theil durch gewaltsame Auflösung der ihm feindlich gesinnten Sicherheits-commission herbeigeführt hatte) sicherzustellen. Als endlich Karl II. am 3. Mai1660 feierlich in London als König proklamier wurde, war M. der Erste, welchersich dem in Dover landenden Monarchen vorstellte, undKarl war auch so überzeugt,daß er seinen Thron dem Einffusse dieses Mannes verdanke, daß er ihn sogleichzum Ritter des Hosenbandes, zum Mitglied des Geh. Rathes, zum Oberstallmei-ster, Kammerherrn, Schatzmeister und endlich zum Herzog v.Albemarle und Gou-verneur der Grafschaften Devonshire und Middlesep ernannte. 1666 commandirteM unter dem Oberbefehl des Herzogs v. Hork, die Flotte gegen die vereinigtenHolländer und Franzosen . Er siarb am Z. Jan. 1670. Sein unermeßliches Ver-mögen kam aufseilten einzigen Sohn, den die Geschichte nur insofern kennt, als erSchuld an der Niederlage mit war, welche die vereinigte englisch - Holland. Armeedurch den Marschall Villars bei Denain 1712 erlitt. AufKönig Karls Befehl wardM. nebst seinen! BruderNicolaus, Bischof von Hereford , aufs prachtvollste in derWestminsterabtei beerdigt; das ihm von der Dankbarkeit des Königs zuerkannteDenkmal wurde indeß erst ein halbes Jahrh, später errichtet. M. war kein großerCharakter, jedoch nicht ohne Feldherriualent; dabei wußte er die Umstände nur ziem-