Band 
Siebenter Band. M bis N.
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übernahmen, nachdem sie (besonders Joseph) mancherlei Fata und jugenk-hosb -uerirrungen bestanden hatten, die väterliche Papierfabrik, welche sie bald durch,^"3bche Leistungen und besonders durch die Erfindung des Velinpapiers aus-, )neten. Den ersten Gedanken zu s. Luftmaschine soll dem Etienne ein Zufall«a^^ben haben. Er bemerkte nämlich, daß die von der Hitze verdünnte Luft einenback Deckel in die Höhe hebe; er dachte über das Aufsteigen des Rauchesthe^l Und studirte Priestley's Werk: ,,8u>' les clitlerentes espeeen clAii". Nunstick ^ ^ 2des dem Bruder mit, und Beide machten (um 1782) eine Menge Ver-

u. d Ballons von grauem Papier, welche nach und nach zur Entdeckung dess' >N. Montgolfiere bekannten Luftschiffes führten. Den ersten großen Ver-sck? "Achten die Brüder M. 1783 zu Annvnai, und da dieser aufs glücklichste aus-saiu ' ^ begab sich Etienne noch in dems. I. nach Paris , wo er, sowie in Ver-lies ? ^ dem Hofe, das Experiment wiederholte und mehre Thiere mit aufsteigen(wodurch sich zeigte, daß auch Menschen die Luftfahrt wagen konnten). Beideav^rr wurden in die Akademie aufgenommen; Etienne erhielt für sich selbst eine^ siuo» von 2000 Livres und den Orden des heil. Michael. An die Erfindung derÜ>iav schaffen s'ch auch die ersten Versuche mit dem Fallschirm an. Lud-ein ^ hotte eine Summe von 40,000 Livres ausgesetzt, um die Erfindung zutu«'" nützlichen Zweck zu leiten; die Revolution hemmte jedoch die weitere Ausfüh-Zur^ ^on ihm von Ludwig AVI. ertheilten Adelsbrief wies Etienne M. insoweitsick r er die dadurch ihm gewordenen Rechte aus s. alten Vater übertrug, für^ selbst aber nie Gebrauch davon machte. Er starb den 2. Aug. 1799, nachdem9ek den letzten I. s. Lebens viel von den Stürmen der Revolution zu leidensy ^vt hatte. Sein Bruder Ioseph hat sich durch mehre eigne Erfindungen, be-bo die der Wasserschraube (beüe, PAranIigne), welche das Wasser bis aufüian b hobt, und mehre Mittel zur Vervollkommnung des Papiers berühmt ge-y ü)t. Man hat 3 Schriften von ihm über die aörostatische Maschine und die^Prisen. Er zeichnete sich durch furchtlose Menscheüliebe während der Revolution,siür Kaltblütigkeit, Leibesstärke und geistige Vorzüge aus. Als die Revolutions-^ ^ tLewcrde störten, begab er sich nach Paris , wartete die Wiederkehr der

ab, und fand die Belohnung s. Verdienste, indem man ihn beim Bu-y, , Künste und Manufacturen, ferner als Administrator am Kunst- undlegj "Konservatorium anstellte und zum Mitglied des Instituts und der Ehren-den," ^nannte. 1807 gab er die erste Idee zur Errichtung einer Gesellschaft zurKörung der Industrie. Er starb den 26. Juni 1810.

^ane ontg omer y (Gabriel, Grafv.), ein franz. Ritter, berühmt durch seinean i!"'beit und durch f. Schicksale. Er ward in s. Jugend die unschuldige Ursache^ode Heinrichs II. Dieser Fürst hatte in einem Turnier am 26. Juni^as bei der Vermählung s. Tochter Elisabeth mit dem Könige Philipp vonN>u gegeben wurde, bereits mehre Lanzen gebrochen, als er noch einen GangM jungen M., damals Lieutenant der schottischen Garde, machen wollte.

Zarte sich mehrmals und gab erst nach, als der König unwillig wurde. Seineter h so heftig auf das Visir des Königs, daß dasselbe aufsprang und ein Split-geu " ^anze in das rechte Auge des Königs drang. Der König starb nach 11 Ta-aber, M. im geringsten wegen dieses Dorfalls zu beunruhigen, Dieserzur 2 ^ si Güter in die Normandie zurück, ging sodann auf Reisen und kamHzä ^ der ersten bürgerlichen Kriege nach Frankreich zurück, wo er als eins derthx ^ der Protestanten auftrat. Er vertheidigte 1562 Rouen mit hohem Mu-königl. Heer. Als die Stadt endlich erstürmt worden, flüchtete er sichkonut/s'?"H Havre. Zur Zeit der Bartholomäusnacht 1572 war M. zu Paris ,er s") jedoch, zeitig genug benachrichtigt, nach England retten. 1573 führte- e bedeutende Flotte, welche er zum Theil selbst ausgerüstet hatte, zuw Bei-