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Siebenter Band. M bis N.
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628
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628 Museen

2. Bde. der „Amalthea".) Mit derselben Liberalität unterstützt die preuß. Regie-> img die Bildung des Vduseums zu Bonn , das durch Hofrath Dorow'S Tkätigkeit >bei den Nachgrabungen in den Rbeinprovinzen zu einem bedeutenden Besitzthumeaelangte, welches jetzt durch ?l. W. v. Schlegel'? Leitung nicht offne 2lnsbeute ftir jAlteriffumskunde sein wird. (S. Dorow'S Beschreibung, mit Kpft, Stuttgart 1823, 4.) Dieselbe Gesinnung einnuntert die Vorsteher der Sammlung zu Mün-ster, wo die Denkuiäler durch die Neffe des Fundorts an Bedeutsamkeit so unser-.kennbar gewinnen. P«os. Büschiirg's Eifer für altdeutsche Studien gab dem Mu-.senm zu Bresla» eine» Reiz, der ihm nur durch die Sammlung zu Kopenkagen,wo man gleiche Richtung «erfolgt, streitig gemacht werden kann. Büschmg's heid-nische Denkmäler Schlesiens sind gleichsam der fortlaufende Anzeiger Dessen, wastiefe Sammlung gewonnen. Gleichmäßig entstehen in Halle, in Leipzig bei denAlterkbumSgesellschaften Museen der Gegenstände, die sie beschäftigen. Umfassen--der ist das vaterländische Museum Zu Prag , dem uneigennützige Vaterlandsliebe ^lind die großartige Gesinnung s. obersten Leiters, des Gr. Sternberg, stet« neue Er;Werbungen zuweist. In ("otha wurde das neue Museum, in welchem HerzogFriedrich IV. die Bibliothek, das Münzcabinet, das sinesische und das ostindische -Cabinet, die Seezen'ffken Sammlungen, die Kunstkammer n. a. m, nebst einerGemäldegalerie aufstellen lieb, 1824 eröffnet. Vorzüglich reich ist die Galerie anBildern aus der altdeutschen Schule. Der durch seine Perrefactenkunde rühmlich ibekannte Geb.-Rath v. Schlorheim fuhrt die Aufsicht über das Museum. Unter-dessen wachsen die Sammlungen zu Wien, die Muffen zu Kassel , Darmssadt,Braunschweig, Beeil durch bedeutende Ankäufe. Frankfurt hat den Grund Zu ,einem Nationalmuseum gelegt durch tieGemäldesammlung des Hrn. Städel. In >Stuttgart ist ein Museum trefflicher Gppsabgüsse, welche der jetzige König kaufte. ,Die Sammlung der Fürsten von Wallerstein zu Wallerstein verdient nach dein i„Kunstbl.", 1824, Nr. 80, besonders dadurch Aufmerksamkeit, weil die Überein-stimmung des Baulichen dort einen Eindruck ffervorbringcn muß, den die meisten ,derartige,«Sammlungen durchaus vermissen lassen. An diese Sammlungen schlie-ßen sich die Museen an, die begünstigte Kunstfreunde um sich gebildet haben. Mit lder Gr. Schönborn'schen Sammlung zu Pommersfelden , dem Schenfeld'schen !Museum (bei Wien , das auch Technologie umfaßt) wetteifern die Bettendorftsche zSammlung zu Aachen („Wegweiser" bei der „Abendzeitung", 1824, Nr. 38),die Sammlungen, welche Baron Ldchellersheim, welche der Staatsraih v. Nagler 'z» Berlin, Hr. Speck zu Leipzig u. A. um sich aufgestellt und für Kunstfreundewie für Kunstjünger geöffnet baben. Auch das Haus des Hrn. v. B.uandt zu Dres-den zeigt Kunstwerke von dem bedeutendsten Werthe, sowie des Minist, v, HumboldtLustschloß Tegel bei Berlin. Denn während in Italien die Sammlerliebesich ver-liert, gedeiht sie desto kräftiger in England, Deutschland, Frankreich . Mit engl. Auf-wand erbaute man zu London sink 1824 ein Museum, wo die bisber so unwürdigaufgeschichteten Denkmäler und Seltenbetten, die Beute niehrer Welttheile, eineentsprechendere Unterbringung finden werden. — Das brit. Museum besitzt auch seit1828 die wichtige Samml. oriental. Handschriften u. Alterthümer von Elaude Rich.Die ägvpt. Denkmäler kennen wir genauer durch §h. Parke und Martin Leake:

^uinois'^nx INUNINNCN- e^ggitlriüi ein äln-ße ln'itannigne etn.. exssignes

-1'apr« lo iviiienie ssicowiignn" (Ehampollion's) (London 1827). Das >1u?l-u,n^VnrUevonnni kennen wir aus den von Ebcrbardt und Schäffer in Darmstadt berauSgeg., in Zink gearbeit. Abbild. (Darmst. 1827, 12 H.). Vielleicht war deraußerordentliche Preis, mit dem die AAgerstein'sche Gemäldesammlung für diesesMuffuni erworben wurde (38 Stück für 57,000 Pf. St.), ein Hauptgrund,weshalb so viele Privatsnnmlungen des Festlandes auf einmal zur öffentlichenKunde und zum Markte kamen. Zn welcher Art dort Privatsammlunge» einge-