HOS Nordischer Krieg
Schweden und 13,000 Kosacken undWalachen bestand, von der 60,000 M-ken russ. Ztrmee, die Scheremeteff, Menzikoff und Bauer befehligten, woPeter als Oberster Theil ^>ahm, am 27. Juni (8. Zuli) 1709 gänzlich gesw'
gen. Karl floh über den Dnepr; s. Feldherr Löwenhaupt fiel am 11. Iuli bei P 'rewc lotschna mit 16,000 M. in Kriegsgefangenschaft. FünfZahre lang remuysich Karl, die Pforte gegen denZaar zu bewaffnen. (Vgl, Pruth .) Dagrgerneuerte der König von Dänemark zu Dresden am 28. Zuni 1709 s. Bünd sMit August 11. Dieser erklärte am 8. Aug. den altranstädter Frieden für ung ^tig und zog mit 13,000 M. nach Polen , wo er wieder als König anerkannt wurund züThorn den 8. Oct. s.Bündnis mit dem Zaar herstellte, indem erzuGunlRußlands allen Ansprüchen der Republik Polen aufLiesiand entsagte. AmOct. 1709 schloß der Zaar auch mit Dänemark zu Kopenhagen ein Offensiv- uDefensivbündniß. Nun fiel ein dün. Heer (12. Nov.) in Schonen ein, w"^aber vomGen.Steenbsck den 10. März 1710 beiHelsingborg gänzlich geschw^und mußte sich wieder einschiffen. Dagegen überzog ein srchsifch-polnisch'-russiWHeer im Aug. 1711 Schwedisch.Pommern, und ein dän. eroberte (Juli bis Sep '1712) die schweb. Herzogthümer Bremen und Verben. Zwar drang der fchwo 'General Steenbock, ngchdeM er den König von Dänemark und die Sachsen undem Feldmarsch. Flemming bei Gadebusch im Mecklenburgischen am 20 . Des. 9'schlagen hatte, bis Holstein vor und legte am 9. Jan. 1713 Altona in die AM,allein er wurde hon der russ.-.dän.-sächf. Armee, bei welcher sich der Zaar befand, S 'nöthigt, sich in,,hie gottorpsche Festung Tönningen zu werfen (14. Febr.), wo 'durch Hunger bezwungen, den 16. Mai mit 11,000 M. capitulirte. Der'zog von Goktorp verlor jetzt s. Staaten, und die Russen eroberten Stettin (30. ^ep '17131, welchen Platz der neutrale König von Preußen, Friedrich Wilhelm 1 -, "Sequester, bis zum Frieden am 7.Oct. in Besitz nahm, wogegen Karl X >l. voDemotica inRumelien aus den 20. Mai 1714 vergebens protestirte. Zn derstwAyt hätte Peter Riga (1710), Finnland ' und die Alandsinseln erobert. Karl k"den 22, Nov, 1714 in Wtralfund an, wo er sogleich von Preußen Stettins M ^mung verlangte, und als diese nicht erfolgte, den Krieg erklärte. Nun20,000. Preußen unter dem Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau zu dem dänMsächsischen Heere, welches Stralsund belagerte. (Die Sachsen wurden von o .Feldmarschall Grafen vonArnim und von dem Grafen v. Wackerbarth befthlMeAls Karl XU. sich auf das Äußerste bedrängt sah, bot er durch den Gesandten -"wjgS XI V., mit welchem er zu Versailles am 3,Apr. 1715 ein Schutzbündnis 9schlössen hatte, den Frieden an; allein die Alliirten verwarfen seine VorsEs 'nun rettete er sich am 21. Dee. des Nachts auf ein schweb. Schiff, worauffund am 23. Decs 1715 «apikulirte. Auch Wismar , der letzte schwedische ^ ^auf deutschem Boden, mußte sich den Dänen (19. April 1716) ergeben. ,,früher hatte Dänemark durch den Vertrag vym 26. Zum 1715 für 6 Tonnen ^des die Herzogthümer, Bremen und Verben an den Kurfürsten von Hanover v/fquft, der hierauf an Schweden den Krieg erklärte. Auch der Zaar hatte sich "ÄGroßbritannien gegen Schweden (zu Greifswald 28. Oct. 1715), sow>e " .Preußen (am ZO. Oct.) verbunden. Allein bald trennte Eifersucht die A»" 0 t 'der Zaar wollte Dänemark, England wollte Rußland nicht zu mächtig werden lasl 'Auch die Polen conföderirten sich, um die sächs, Truppen aus Polen zu vertreib -Endlich setzte der Reichstag zu Warschau (3. Nov. 1716) fest, daß der Kon vnicht mehr als 1200 M. Sachsen in Polen zu s. Leibwache behaltennie ohne Berathung des Reichstags einen Angriffskrieg erklären sollte. Dabeitrat August II. von aller Theilnahme an dem nordischen Kriege zurück. D>Iwurde 1716 bloß in Schonen und Norwegen geführt; allein der Zaar unterstuvdie Dänen nicht. Dagegen wurde Schweden von s. ältesten Alliirten, von ssr"