Band 
Siebenter Band. M bis N.
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932
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932 Notendruck NotenseHer

beigelegt, der gegen das Ende des 11. Jahrh, lebte. A. schreiben fie, oder wen'ßstens ihre Vervollkommnung, dem Joh. de Murs sJean de Moeurs oder ,,zu, der zwischen 133050 angefangen habe, die einfachen Punkte in kleine LUbrate zu verwandeln, die bald schwarz, bald nicht schwarz waren, bald Sn'UY,bald keine Striche hatten, und bisweilen mit krummen Strichen (Schwänzen) ^sehen waren, wodurch noch jetzt die Verlängerung und Verkürzung der Noten an 'gedrückt wird. Die cümioutio oder Verringerung und Zerthn'ung einer NoteNoten von geringerm Werth sz. B. wenn 1 Viertel in 2 Achtel oder 4 Sech^d''theile zergliedert wird) und der Gebrauch der laufenden Noten ist zuerst vonMouton, Copellmeister Königs Franz l. von Frankreich , im 16. Jahrh, erfundtworden. Man hat seit Rousseau vielfach eine andre musikalische Zeichenschin'z. B. die Ziffern, welche bei dem Elementargesangsunterrichte mit Vortheil ans 'wenden sind, vorgeschlagen, aber die musikalische Notenschrift, die selbst demßen Leibnih den Gedanken einer Pasigraphie eingegeben haben soll, hat bisher du>'Vihre die Tonverhültnisse bezeichnende Anschaulichkeit über alle neuere Erfindung^"dieser Art den Sieg davongetragen. .

Notendruck. Man unterscheidet in derGeschichte des Notendrucks 2 Pb'rioden: die erste, in welcher man sich zum Notendruck ganzer Platten bediente, u"die zweite, in welcher man die Noten auf ähnliche Weise wie Schriften "sbeweglichen Lettern setzte. In der ersten Zeit bediente man sich dazu der HolztaW'Die ältesten, wahrscheinlich mit solchen Tafeln gedruckten Noten, die man ken"'sind von 1413. Aus jenen Zeiten, wo der Notendruck mit Holztafeln noch nicht gMvervollkommnet war, findet man gedruckte Bücher, in welche die darin vorkomme^den Noten mit der Schreibfeder eingezeichnet zu sein scheinen. Hierauf folgte ksiNotenstich auf Kupferplatten. Der wohlfeilere Notendruck aufZinnplatten, lvodsdie Noten mit Stahlstempeln in das Zinn eingeschlagen werden, ward erst gegen dlMitte des vorigen Jahrh, sehr gewöhnlich. Was die 2. Periode dieser Kunst bettdso ist man ungewiß über den Erfinder der gegossenen Musiknoten. Einige hallt'den OttavioPetrucci imAnf.d. 16. Jahrh, dafür. Wahrscheinlich hat Jakob So"'lecque sgeb. zu Caulen in der Picardie 1558), ein berühmter Schriftgießer zu PatHder daselbst 1648 starb, die Drucknoten in Frankreich eingeführt. Die Kunst, ss'solchen Noten zu drucken, blieb indessen sehr unvollkommen, bis der berühmte Bre>'köpf in Leipzig jene Kunss sich der Noten wie derBuchdruckerlypenzu bedienen, 11-^auf einen solchen Grad der Vollkommenheit brachte, daß er im Grunde für den ^ssen Erfinder derselben gehalten werden kann. Gegenwärtig wendet man auch ^Steindruck aufNoten an. Doch übertrifft der scharfe Notenstich auf Kupftrplatft"alle übrige Arten des Notendrucks. Der Buchdrucker und Schriftgießer Taucht"in Leipzig hat zuerst Noten stereotypier.

Noten se tzer, Noten setzmaschine, auch Phantast/'Maschine. Da es Musiker gibt, welche in gewissen Augenblicken der Begesst^rung oft glücklicher auf dem Pianoforte phantasiren, als sie mit Absicht undBewußnsein zu componiren im Stande sind, so hatte man längst gewünscht, eine Maschi^erfunden zu sehen, welche, mit dem Fortepiano in Verbindung gebracht, die Phant^sien des Künstlers sogleich auf Noten setzte und so fest hielte. Die erste Idee eincksolchen Instruments ward in denPhilosophien! trnnzaelions" der londner Akae-der Wiffensch. (1141, Nr. 483) als Erfindung eines engl. Geistlichen, NamensCreed, mitgetheilt, ohne daß jedoch durch die nähere Angabe die Ausführbarkeit d»Idee hinlänglich bewiesen war. llm 1148 gerieth Unger, damals Landsyndikus UtckBürgermeister zu Eimbeck, nachher braunschw.-.lüneburg . Hofrath und ersterheimsicretair, ohne von Creed's Abhandl.Kenntniß zu haben, auf dieselbe Idee,«"seine Vorschläge zur Ausführung wurden 1152 von der berliner Akademie der 2vssscnsch. gebilligt, jedoch nicht bekanntgemacht. Ein Mitglied dieser Akadeiiü^Sulzer, veranlaßte durch d>e Mittheilung einer unvollständigen Beschreibung diess