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Odyssee Ofen
Eumem'den, den kein sterblicher Fuß betreten darf. Er versöhnt die furchtbaren Göt-tinnen; das Volk und Theseus selbst nehmen ihn in Schuß. Inzwischen hatte derpythische Apollo verkündet, glücklich und unüberwindlich werde das Land sein, dasunbekannt seine Asche verberge. Daher bemühte man sich jetzt, jedoch vergebens, ihnnach Theben zurückzuführen. Durch nahe Todesahnung getrieben, suchte er balddarauf, von ThescuS allein begleitet, sein Grab. Die Götter waren ihm versöhnt;s. Tod war der Tod der leidenden Unschuld., ilber s. Begräbnißort waren schon dieAlten nicht einig. — Die Geschichte des Ö- ist als ein wahrhaft tragischer Stoffvielfach für die Bühne bearbeitet worden. Der ÖdipuS des Aschylus und der desEuripides sind verloren gegangen; vom Sophokles dagegen haben sich 2 Stücke er-halten, welche die Fabel des O. behandeln: „OdipuS der König" und „Odipuo inKolonos". Auch Seneca hat die nämliche Mythe bearbeitet.
Ofen oder Buda (slawisch k!n,Ij»), die Hauptst. Ungarns , in der pestherGespannschaft, am westl. Ufer der Donau , besteht aus der obern, stark befestigte»Stadt, die nebst dem Schlosse aus einem felsigen Berge liegt; der sehr schönenWasserstadt am Fuße des Berges, aus welcher man mittelst einer 1500 Schrittelangen Schiffbrücke über die Donau nach Pesth kommt; aus dein Neustifte,in welchem die 52 Fuß hohe Dreifalrigkeikssiiule zu bemerken ist, und aus derRaitzensiadt, welche fast ganz vonRaitzen bewohnt wird. In den übrigen Theilensind sowol Ungarn als Deutsche ansässig. In der Raitzensiadt hat ein nichtunirterBischof s. Sitz. Auch sind darin berühmte warme Bäder, in Hautkrankheiten,Krämpsen, Lähmungen rc. von guter Wirkung. O. zählt 2928 Häuser und28,500 Einw. okne den Hofstaat des PalatinuS, den dazu gehörigen Adel, dieBeamten, das Militair und die Geistlichen. Unter den Gebäuden zeichnen sich aus:das prächtige königl. Schloß, wo die Reichskrone verwahrt wird, das Zeughaus,die Stückgießerei, die wichtige Druckerei und Schriftgießerei der pesther Universitätmit dem Verlage der Normalschulbüch;r für ganz Ungarn , und die neue zur pestherUniversität gehörige Sternwarte auf dem Blocksberge. Ofen ist der Sitz des Palo-tinuS, der königl. Statthaltern und andrer Landescollegien. DerWeinkandelmachtein Hauptgeschäft der Einw. aus, außerdem noch einige Industrie in Seide, L.der,Taback, Kupfer- und Eifenwaaren. Das Schloß du sei Stadt wählte König Lud-wig I.zu s. Residenz, und König Matthias I. legte daselbst eine berühmte Biblisch, kan, welche aber nach der türkischen Eroberung 1520 vernichtet wurde. Damalswurde die Stadt von den Türken bald wieder verlassen; allein 1530 siel sie ihnenaufs Neue in die Hände und konnte ihnen, nach wiedeiholten Belagerungen, eist1686 von den kaiserl. in Verbindung mit bair. und brandenburg. Truppen, unterdem Herz. v. Lothringen , mit Sturm genommen werden. In dieserBelagerurgwurde das Schloß zerstört und blieb in diesem Zustande, bis Maria Theresia es d>rneuen Universität einräumte, die 1717 von Tyrnau nach Ofen verlegt und mittrefflichen Anstalten versehen, in der Folge aber nach Pesth verlegt wurde. DieGüter und Einkünfte des Jesuitenordens in Ungarn wurden zur Unterhaltung derUniveisstät bestimmt. Auf dem der Stadt gehörigen Weinlande weiden jährlichim Durchschnitt 237,000 Eimer rother Wein gewonnen und 173,000 daranausgeführt. In dem nahe bei der Stadt liegenden Marktflecken Altofen sindseheriswerthe Ruinen römischer unterirdischer Schwitzbäder, und eine große Seiden-spinnerei.
Ofen, eine Vorrichtung zum Kochen, Braten, Backen, Heizen oder zu hüt-tenmännischen und andern technischen Operationen. Die erste Erfindung verlieitsich in da« Alterthum; auf die Erfindung des Heizofens wurde der Mensch in denkältern Himmelsstrichen durch das Bedürfniß geführt. Daß die Grieche» und
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