Oxydation Paan 193
leg i en (s. d.) und 5 Hallen; außerdem noch 13 öffentliche Hörsäle. Das Christ-Cotii-ch-Collegiuni, mil einem überaus freundliche» Bibliotheksaal, ist das größte.1320 zahlte O. 1102 Studenten. All-Souls-- (aller Seelen) Collegium undO.ueens-Collegiiim sind die schönsten. Die llniveisirätS- odei- Bodleyanische Bi-bliothek ist eine der größten Europas , indem sie 30,000 Manuscripte und 500,000geditickte Bde. begreift. Sie ist durch die 20,000 Bde. starke Bibliothek des engl.T opographcn Gough, welcher sie der Universität vermachte, und durch den Ankauf derOppenheimerschen Sammlung hebräischer Bücher (darunter 1000 Handschriften)bereichert worden. In demselben Gebäude befindet sich eine Gemäldegalerie, eineSannnlung von antike» Statuen und die Arundelische Sammlung von Zuschrif-ten. (S. Marmorchronik.) Eine andre Bibliothek, die Radcliffe'fthe in einemschönen Gebäude, welches eine Notunda bildet, mit einer 60 Fuß hohen Kuppel, ent-hält säst ausschließlich Bücher aus dem Gebiete der Arzneikunde und Naturwissen-schast. Merkwürdig sind ferner das S heldon'sche Theater, welches sich durch s. halb:cirlelförmige Fronte vor allen übrigen akademischen Gebäuden auszeichnet; dasAshmole'sche Museum, welches eine Sammlung von Naturalien und Kunstei zeug:nissen enthält; die Universitäis-Druckerei oder das(ü>.->>eni>!»>>->>>>nlii>^-l>»ux>. einschönes, in Form eines Tempels erbautes Gebäude, die Sternwarte und der botani-sche Garten, welcher jedoch dem von Cambridge nachsteht. Zum Parlament schickendie Universität und die Stadt zusammen 4 Abgeordnete. Pecl legte 1829 s. Stellefür die Universität 1). nieder, weil er für die Gleichstellung der Katholiken sich er-klärte; darauf wählte die Universität Sir R. ZngliS, e. antikatholisch Gesinnten, zuihrem Repräsentanten. (Über die Einrichtung der Univers. s. Ackcrmann'S „lli-toi pt)l t be l. ni e erU i e >>l (lxloi 0. i >>> volloge», luills unel Public builclings" (2 Bde.,m. 82 Kpf., 4., London , 16 Pf. St.).
-Oxydation, Oxvdirung, so viel als Calcination, Calcinirung(Verkalkung). — Oxyd, Metallkalk.
-Oxygen, s. Gas und Sauerstoff.
O y bin, Dorf und Bergfelse» im südlichsten Theile der sächsischen Ober-lausitz, eine Meile südwestlich von Zittau . Als Naturwunder einzig und überdiesdurch schöne Ruinen geschmückt, ist der O. einer der anziehendsten Plätze Deutsch-lands . In einem amphitheairalisch von hoher» felsigen Bergen eingeschlossenenThale erhebt sich diese Felsenpyramide 208 leipziger Ellen hoch (über die MeereS -fiäche 1691 Fuß), zusammengelbürmt aus ungeheuern Sandsteinmassen, theilszackig, theils abgerundet und mit Nadelgehölz schattirt. Südwestlich ist dieser Felsdurch Treppen in verschiedenen Biegungen zugänglich. Oben genießt man eine treff-liche Aussicht in das romantische Thal, und nur auf der zittauer Seite in die Ferne.Malerisch sind die weitläufigen Ruine» eines von 1384 bis inS 16. Jahrh, bestan-denen Colestinerklosters, des ersten in Deutschland , und eines 1349 von Karl l V.zerstörten Raubschlosses; vor Allem die Trümmer einer großen Klosterkirche und ihresKreutgangeS, daneben überrascht ein Gottesacker, wohin die Bewohner des untenliegende» Dörfchens ihre Todten bestatten. Hinter diesem, auf einem freien Platzeneben ungeheuern FelSniassen, finden die Besucher ein beguemeS Obdach. S. dieAbbild. des O. von Laurin zu Dresden , in der topograph. und historischen Beschreib,des Oybinö von 0. Pcfcheck, Zittau 1192 und 1809. 1.
P.
ler 16. Buchstabe des deutschen Abc, ist ein Lippenbuchstabe, der durch Aussto-ßung kes Hauchs bei Öffnung der festgeschlossenen Lippen hervorgebracht wird.
P ä a » oder P ä o n (der Heilende), ein Beiname der heilenden Gottheit,Comersativns-Lexicon. Bd. Vlll. 13