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Oginski (Michael Casimir) t»gygeS
Zugleich wuchsen seine Zähne so schnell, daß sie in den Berg eindrangen und ihnverhinderten sich zu befreien, sodaß MoseS ihn mil leichter Mühe todte» konnte.Um einen Begriff von seiner Riesenhastigkeit zu geben, erzählen die Rabbinen, daßMoseS, der, nach ihrer Angabe, 6 Ellen groß war und eine L-treitaxt von gleicherGröße hatte, dennoch 6 Ellen hoch springen mußte, um ihn am Knöchel des Fußeszu verwunden, woran er sich verblutete.
L) g i n s k i (Michael Casimir), Großfeldherr von Lithauen, aus einem derältesten und erlauchtesten Clrschlechter Polens , war geb. 1131. Mil vortheilhas-tcm Äußern verband er den liebenswürdigsten Charakter und ein ausgezeichnetesTalent. Eifriger Beschützer der Kunst, war er selbst Meister auf verschiedenenInstrumenten, und wußte gleich geschickt Crayon und Pinsel zu führen; ihm wirddie Einführung des Harfenpedals zugeschrieben. Sein Schloß zu irLlonim, woer gleich einem souverainen Fürsten lebte, war der Vereinigungspunkt berühmterKünstler und aller durch Rang oder Geist Ausgezeichneten. Vaterlandsliebe riefihn 1171 aus dem Schoße des reichsten und feinsten Lebensgenusses auf dasSchlachtfeld; an der Spitze derConföderation in Lithauen bekämpfte er die in Po-len eingedrungenen russischen Heere. Confiscation seiner Güter war die Folge;erwanderte aus und kehrte erst 1116 zurück. Auf eigne Kosten ließ er den Canakgraben, welcher seinen Namen führt und durch Vereinigung zweier Strome eineVerbindung zwischen der Ostsee und dem schwarzen Meer eröffnet. NachdemOginski 2 Dritttheilc eines ungeheuern Vermögens eingebüßt, zog er sich von denGeschäften zurück und starb 1803 zu Warschau im 12. I. seines Alters.
Oginski (Michael Kleophas), Großschatzmeister von Lithauen, Neffe desVorigen, geb. 1165, trat, 19 I. alt, in den Wiaatsdiensi, war Abgeordneterbeim Reichstage, dann außerordentl. Gesandter in Holland , und 1193 Lrchatz-minister. Als Kosciuszko 1194 zu den Fahnen des allgemeinen Ausstandes rief,gab o. das Portefeuille zurück und wurde Chef eines auf seine Kosten aus-gerüsteten Jägerregiments. Nach glänzenden Beweisen von Muth und Ausdauerzwang ihn der unglückliche Ausgang des Kampfes zur Flucht, und seine Güterwurden die Beute russischer Generale. Jetzt ernannten ihn die polnischen Patriotenzu ihrem Agenten in Paris und Konstantinopcl, und hier bot er für die Wieder-herstellung seines Vaterlandes Alles auf. Nachdem jede Hoffnung dazu verschwun-den war, erbat und erhielt er 1802 vom Kaiser Alexander Erlaubniß, auf seinLandgut Zalesie bei Wilna zurückzukehren. Hier lebte er mehre Jahre den Wissen-schaften, der Musik und dem Gartenbau, war auch mit Redaction seiner Me-moiren beschäftigt. Nach dem Frieden von Tilsit begab er sich mit seiner Familienach Franki-eich und Italien ; 1810 zum Senator und Gch.-Raih ernannt, kehrteer nach Rußland zurück, lebt aber seit 1815 wieder' in Italien . In glücklicherMuße vermehrt er hier die Zahl seiner musikalischen Tompositionen, woruntereinige berühmt wurden, vorzüglich die Polonaisen. Seine ,,»>-mo!>^ ,->»> l» l'u-lnguie et les l'olonais clepuis 1188—1815" (Paris 1826, 2 Bde.) enthaltenneue Aufschlüsse, vorzüglich über die Zeit 1194—98.
Ogyges wird als der älteste Beherrscher von Attika genannt, welches zuseiner Zeit noch Akta geheißen haben soll, ungefähr 1100 vor Chr. Die Athener hielten ihn für eingeboren. Nach andern Sagen war er Beherrscher der Hellenen,der ältesten Bewohner des Landes, welches späterhin von den Böotiern Döotia,früher von jenem Ogygia geheißen haben soll, und selbst die Erbauung Thebensward ihm zugeschrieben und ein Thor dieser Lpkadt von ihm benannt. Doch wardauch letzteres von einer T. des Amphion und der Niobe , Ogygia genannt, herge-leitet. Unter der Regierung des OgygeS ereignete sich die Ogy zische Flut,welche ganz Attika verwüstete, nach Larcher 1159 v. Chr. Eine neuere Vermu-thung ist, daß unter einem ägyptischen Könige Ogyges eine Priestercolonie nach