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Achter Band. O bis Q.
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9hio Öhlenschläger

Böotien gekommen sei und sich von da über Attika verbreitet habe. Endlich wirdauch die Insel der Kalypso (s. d^ Ogygia genannt.

Ohio , der schöne Fluß, die wichtigste Stromfahrt für den Handel der Ver-ein.Staate», gehört zum östl, Stromgebiete des Mississippi , ZiveiFlüsse, der?»ko-nongahefaundder'Alteghany, erhalten da, wo sie sich, südlich vom Eriesee , beiPitts-burg in Pcnnsvlvgnien vereinigen, den Namen Ohio . Er strömt südivestlich,nimmt mehre schiffbare Flüss aus, z. B. nördlich den Miami , Wabasch, Sciotou. a., südlich den Kenkuckh, den Eumberlandfluß, den New-River und den Te-nesse, und ergießt sich, nach einem Laufe von 200 geogr. Meilen, 1000 Ellen breitin den Mississippi . Er ist mit seinen Armen 5000 engl. M. schiffbar und bewässert198,161 engl. HjM. Der Ohiystaat (1872 deutscheHDAt.), noch vor Jah-ren eine Wüste, zählt jetzt 8-75,000 Einw. und kann 100,000 Milizen steilen.Dieses fruchtbare, von großen Waldungen (,sichten, Eichen, 'Ahorn und dem präch-tigen Sykomore) überschattete Land liegt am nordwestl. Ufer des Ohio unter sehrgesundem Himmelsstrich. Es ward 1802 als ein selbständiger Freistaat in denBund der Verein. Staaren aufgenommen. -Ohio grenzt an die Staaten Indiana ,Pennsylvanien, Virgüuen und Kentucky , und wird in 53 Grafschaften getheilt.Seme Legislatur besteht aus 36 Senatoren und 72 Repräsentanten. Den Bin-nenhandel befördert die Ausfuhr auf dem Ohioflusse und dem Eriesee durch Dampf-schiffe und 2 große Canäle. Unter den Städten sind zu bemerken: EolumbuS, derWitz der Regierung, Ehilieothe, und die größte, Cmcinnati, am Ohio , mir 2600 E.Letztere hat eine öffentliche Bibliothek, eine luerarische Gesellschaft und Buchhandel.Außer den Elementarschulen gibt es in diesem Staate 13 Akademien oder Grmna-sien, 5 Collegien ocer hohe Schulen (für die Theologie zu Athens , für die Heilkundezu -Oxford :c.). InOkio, dessen Verfassung Melish (in s. ,, I'r.ivrli tlnnn^l, iboUnited 8lutr->", Philad, 1815) für die beste aller übrigen Nordamerikanischen Freistaaten hält, ist die Negersklaverei streng verboten.

ss) h l e n s cb l ä g e r (Adam), Ritter vom Danebrog, seit 1827 Pros. undAssessor des Tonsistorinms an der Universität zu Kopenhagen . Dieser dramatischeDichter hat sein Vaterland Dänemark , wie überhaupt den skandinavischen Norden,durch poetische Bearbeitung der einheimischen Sagen und Geschichte» verherrlicht;Deutschland eignet steh ihn zu, weil er in deutscher Sprache die schönsten seinerWerke gedichtet. Die Verwandtschaft beider Länder und ihres Geistes hat er vonNeuem als Dichter bestätigt, ö. verlebte s. Iugendjahre auf dem Schlosse Fried-richsberg bei Kopenhagen , wo s. Vater Schloßverwakrer war, und studirte seit 1800die Rechte, verließ aber bald nachher die juristische Laufbahn und machte auf Kostender dänischen Regierung eine Reise durch Deutschland, Frankreich und Italien .Dann wurde er zum Pros. der Ästhetik an der Universität zu Kopenhagen ernannt,wo er auch an der Theaterdirection Theil nahm. 1816 machte er eine neue Reisedurch die ebengenannten Länder, von welcher er eine Beschreibung geliefert hat. InDeutschland ward er zuerst bekannt durch sein dramatisches MärchenAladdin,oder die Wnnderkampe" (1808; in einer umgearbeiteten Auff. Leipz. 1820). Nochberühmter sind seine ernsten DramenPalnawke",Hakon Iarl",Axel undWalburg", und das KünstlerdramaCorreggio". Außerdem hat Ö. mehre drama-tische Gedichte in deutscher Sprache geschrieben, von denen wir dieLudlamshöhle",Freya's Altar", denHirtenknaben",Starkother",Erich u. Abel" :c. nennen.Ferner verdanken wir ihm eine neue Übersetzung von Holberg'S Lustspielen (Leipz.s. 1822, 4 Thle.). Seine Umarbeitung des alten deutschen RomansInsel Fel-senburg" erschien u. d. T.Die Inseln im Südmeer" (Tüb. 1826, 4 Bde.),s. Trauerspiel:DieWähringer in Konstantinopel", in 5 Acten (Berlin 1828).Weniger Bedeutung als seine dramatischen Arbeiten haben seine lyrischen Gedichteund Novellen. In der dänischen Literatur ist 2. der Begründer eines neuen,