Band 
Achter Band. O bis Q.
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Politische Arithmetik

über chahrrentcn und Lebensversicherungen („Troatlse ein annnitiosanel arsnr.in-ce,", 1815), findet man eine ausführt. Darstellung der Sterblichkeiisordnungund einige neue Tabellen, die sich auf sehr genaue, von Heyshani in Carlisle ge-machte Beobachtungen gründen. Es sind demnach bis fetzt keine Beobachtungengemacht worden, nach welche» sich das Gesetz der Sterblichkeit mit einiger Sicher-heit bestimmen ließe, als die Angaben von Kersseboom und Deparcieux, die schweb.Tabellen und Heysham'S Untersuchungen. Die beiden Ersten nehmen nur aus ge-wisse Dolksclaffen Rücksicht; die schweb. Beobachtungen sind die zahlreichsten undumfassendsten, Heysbam's Ergebnisse aber wohl die bewährtesten. Es ist hinsicht-lich der schwed. Tabellen, die sonst mir Recht als gli'e Grundlagen benutzt werten,zu bemerken, daß in Schweden bei einem für den Ackerbau ungünstigen Klima undbei der im Verhältnisse zu den erzeugten Lebensmitteln zu zahlreichen Volksmenge,auf Mißärnten zuweilen Hnngersnoth und Seuchen folgen, wcdnrch die Sterb-lichkeit weit über das gewöhnliche Verhältniß steigt. Daher wird die terblichkcitin Schweben, nach den während einer Reihe von fahren gemachten Beobachtun-gen, sich großer Zeigen als in den übrigen fruchtbaren Ländern Europas . ManMild jedoch dem m gemäßigten Erdgegenden bestehenden Gesetze der Sterblichkeitsehr nahe komme», wennmanaus den schwed. Beobachtungen einen Zeitraum wählt,der von Krankheiten frei war. Dies war der Fall m dem 5jährigen Zeiträume von1801—5 , worüber Nicander in den „Abhantl. der schwed. Akad. der Dissensch."für 1809 genaue Veizeichnisse gegeben hat. Zu folgendir Tabelle legt er das Ver-hältniß der wahrscheinlichen Lebensdauer nach den in Schweden und Finnland inder angigkbenen Zeit gemachten Beobachtungen dar, deren Ergebniß von den nachLambert u. A. angenommene» Durchschnitksbestimmungen bedeutend abweicht. Essind darin, nach den Verzeichnissen, sowol männliche und weiblichePei fönen besonders,als auch beide dui chschnittlech berechnet, die Monate aber in Decimalen angegeben.

Alte r.

I Zahre der

künftigen Lebensdauer.

Männer.

Weiber.

Beide.

Unter 5

81,820

41,019

89,385

5

48,981

51,046

50,014

10

46,681

48,510

41,629

15

42,888

44,121

43,809

20

39,051

40,905

39,980

25

35,486

81,161

36,330

30

31,853

33,494

32,684

35

28,208

29,901

29,063

10

24,622

26,353

25,495

45

21,189

924

22,066

50

11,901

19,861

18,651

A5

14,968

16,081

15,550

60

12,115

12,918

12,598

6ö

9,606

10,220

9,933

10

1,255

1,698

1,491

75

5,509

5,184

5,665

80

4,095

4 221

4,165

85

3,230

3,230

3,230

90

2,553

2,263

2,851

95

1,100

1,100

1,100

Aus Nicander's Tabellen geht m A. auch der für die politische Rechnenkunstnicht unwichtige Umstand heivor, daß in Schwelen und Finnland , wo die Schutz-