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eine Menge Schwierigkeiten, als man in den Statuten der-alten Cortes Vieles im(Keilte der neuern Zeit ändern zu müssen glaubte; auch arbeitete Spanien demPlane, die alten Cortes einzuberufen, nachdrücklich entgegen, und damit erhob sichw eder der Einfluß dr Königin und des Patriarchen. Man entdeckte sogar neueVerschwörungen gegen die Minister und den König, weßhalb am 25. Oct. 1824mehre Verhaftungen vorfielen. Die größte Schwierigkeit lgg./jedoch in heü ver-schiedenen Ansichten des Ministeriums und in der Verhandlung übet'Brasiliens Unabhängigkeit. Diese ward seit d. Juli 1821 in London geführt, wichrend Por-tugal vom Aug. an nicht nur die Anstalten zu einem Angriffe gegen Brasilien auf-gab, sondern auch die brasil. Kriegsgefangenen freiließ und den Schiffen unterportug. Flagge fortwährend den Handel mit Brasilien gestattete. Das kondnerCabinct riech an, Brasilien als unabhängig anzuerkennen/, allein der MinisterSubserra und der Erzdischofvon Evora, welche mit Frankreichs Politik, die seit d.9. Mai im lissaboner Eabinete die Oberhand hatte, übereinstimmten, wollten nurso viel bewilligen, ..Brasilien solle als Kaiserthum vom Kronprinzen als Kaiserre-gent constitntionnell und nach eignen Gesetzen regiert werden, müsse al'er von Por-tugal abhängig bleiben". Der brit. Minister Canning sandte daher im Oct. 1824den bikherigen br tischen Gesandten in Madrid , S ir Will. Acourt, als Botschafternach Lissabon , der hier, wo bereits Palmella, Povoa und Oliveira Leute de Kar-iös der britischen Politik beistimmten, den Einfluß des CabinetS von St.-JamsSwiederherstellen und die Erneuerung des für Großkn ikamüen so günstigen Handels-vertraas mit Portugal , dem die sranz. Partei i» Lissabon entgegenadbeitne^ bewir-ke» sollte. Schon wurden in dem neuen Mouchtarif die engl. Waaren vor denfranzösischen auffallend begünstigt. Zugleich entstand eine Spannung mit deinspanischen Cabinete, sodaß der spanische Botschafter, Herzog v. Villa Hermosa,im Nov. 1821 L'ssabon mit Urlaub verließ. Dasselbe that der sranz. Botschafteram 5. Jan. 1825. weil er als Depulirter s. Sitz in der sranz, Kammer einnehmenwollte. Dadurch verlor der Minister Subserra und das sranz. System in Portu-gal die kräftigste Stütze. Doch hatte der König bereits beschlossen, sein bisheriges,durch entgegengesetzte Ansichten getrenntes Ministerium ganz aufzuheben. Er voll-zog dies ani In. Jan. 1825. Graf Franz v. Barbacena wurde Kriegsminister;Aranjo Correa te la Cerda (Berichterstatter in dem Processe wegen der Mordthatvom 1. März und wegen des Aufstandes vom 30. April) wurde Minister des Imnern; D. Ant. Mello Fiiianzmiiuster; Luis Perrerra te Susa Bai rodca Justiz-minister, lind der Admiral Monteiro Torres Se>minister. An die Spitze der auS-wärk. ?lngeleg ward im Febr. 1825 der bisherige ponug. Botschafter in Madrid ,Saldanha, Graf v. Porto-Sanio, beruten, ein dem sranz. System ergebenerSiaatcmann. Palmella und der hauptsächlich von dem Dolche der Foclionsmün-ner bedrohte Subserra blieben TiMlanStaatemmister, jener wart zum Botschaf-ter an, londner Hofe, dieser zum Botschafter in Madrid ernannt. Der E> zbischosvon Evora . jetzt Cardinal.., wurde Großr chker. Allein die Verhandlungen mitBrasilien in London unter Osire'cbs rmd Englands Vermitielungchatten keinen Er-folg, indem tie brosis Commisianen auf der vollständigen Unabhängigkeit Brasi-liens b.sianden. England, das BraOlien als Kailenhum anerkannt hatte, fanddaher für nöchig, den nach Rio-.Janeiro bestimmten brit. Gesandten, Sir CharlesSmart, erst nach L ssa^on zu schicken, wo das neue Ministern,m die von Englandund Östreich begünstigte Unabhängigkeit Biasiliens anzucrk.nnen bereit war, undnur dies zu erlangen wünschte, daß beide Staaten, obgleich unter 2 Souveränen,einen Bund bildeten. Sir Ch. Stuart ging hierauf als Johanns VI. Bevoll-mächtigter nach Rio und brachte daselbst (29. August 1825) einen Vertrag zurAnerkennung der Unabhängigkeit Brasiliens als eines selbständigen Kaiserreichszu Staude , der am 15. November 1825 von Johann 11., der sich bloß für