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Verfechte!' der llnabbängigkeit seines Vai.rlandes. Schon s. Vorfahren hatten im14. Iabih. für die junge Freiheil ruhmvoll gegen die allen Awingheiren gestrltien.Er tral iii spanische Kriegsdienste, kam oder schon 1188, noch sehr jung, nach derSchweiz zurück. Der Verlust einer geliebten Frau halle ihn in riefe Trauer ver-setzt, woraus ihn der Einfall derFranzosen m die Schweiz , 1198, plötzlich erweckte.Als Landeshauptmann des Cancans Schirr; gab er den muthigen Bewohner» derBerg und Walkcantone die Losung zum Beistande gegen Bern , das von denFranzofen unter Brune bedrängt wurde. An der Spitze seiner -iLckwrzer, die,von s. Rede begeistert, zu sterben und nicht zu fliehen schwuren, schlug R. auf derEbene von Morgarten, wo schon ein Mal für des Landes Freiheit herrlich war ge-fochten worden, am 2. Mai 1198 die Franzosen , Aber dies.! Sug hatte keineder tapfern Anstrengung würdige Früchte, und R. selbst inufte siel' nnl s. Lands-leuten endlich unterwerfen. Die Begebenheiten dieses rühnilichcn Kampfes, derunter furchtbarer entscheidenden Ereignisse» von den Zeitgenossen bald vergessenward, hat H. Zschokke in der „Geschichte vom Kampf und Unterganze der Bei g-und Waldcaiuone" (Bern 1801) treu und lebendig erzählt. Nach der Gründungder helvetischen Republik ward das Land durch Parteiungeu zerrüttet. (Best.Schweizerische Eidgenossenschaft.) An der Spitze Derjenigen, welche dieRückkehr zur alten Verfassung, wiewol nicht ohne Einschränkung, einer Gesammt-regierung und Einherrschaft vorzogen, stand R.z er unterlag aber anfangs, underst durch die Umstände begünstigt, gelang es ihm später, eine neue Regierung zubilde», an deren Spitze er als Landaniman kam. Er reiste bald naehber nach Paris ,um durch persönliche Unterhandlungen die Umwandlung der Verfassung zu sichern,erreichte jedoch feinen Zweck nicht wie er wünschte. Wenige Monate nachher ge-wann die republikanische Partei von Neuem die Oberhand, und R. ward abermalsverdrängt. Er leitete indessen die '.Angelegenheiten der kleinen Canions und wardLandaniman von Schwuz. Der Bürgerkrieg brach aus, fast überall waren die Eid-genossen siegreich, und R. schlug die franz. Vermittelung aus und beschloß eine un-abhängige Verfassung zu erkämpfen. Erst als franz. Kriegsvölker einrückten, wicher der Gewalt, wurde aus'Ney'S Befehl auf die Festung Arburg gebracht, aberbald nachher in Freiheit gesetzt. Er trat in die Stille des Privatlebens zurück, bis er1803 vom Canton Schwyz wieder zum Landamman gewählt wurde; auch 1809bekleidete er diese Würde. 1813 unterhandelte er mit den Allurten über die Neu-tralität der Schweiz . Er starb im Febr. 1818, mit dem Rufe eines redlichen Va-terlandsfreundes, der nur zuweilen heftig und wandelbar in seinen Entschließungenwar. — Theodor von R., aus dem Canton Schwvz, trat wie s. Verwandterly spanische Dienste und hatte sich zum äl-xAclial cko <n,,np aufgeschwungen, alsdie Franzosen 1808 Spanien besetzten. Die Kraft, die er bei dieser Gelegenheitentwickelte, und die Festigkeit, womit er Napoleons Anträge verwarf, erwarbenihm das Vertrauen der Junta, die ihn zum Gcnerallicutenant ernannte. Er führteeinen Heerhaufen unter Castanos an, und da er sich durch eine ebenso kühne als ge-schickte Bewegung zwischen die Hcerabtheilungen der franz. FeldherrenDupont undDedel stellte, trug er wesentlich zu dem Siege von Baylen bei. Später befehligteer eine Abtheilung in Catalonien und unterstützte den General ViveS in dem bluti-gen Kampfe bei Cardedon. Zm Dec. 1808 vertheidigte er die Stellung von LlmaSgegen Gouvion-St.-Cyr, der ihn nach einem heftigen Kampfe zum Rückzügezwang, der die Aufhebung der Belagerung von Barcelona nach sich zog. ImFebr. des folg. Jahres, als er Valencia decken wollte, lieferte er demselben Feld-herrn das Treffen bei Dalls (24. Febr. 1809), worin er eine Wunde erhielt, anderen Folgen er (20. April d. Z.) starb.
Redondilie nflleilonckillaHbezeichnetenfrühtreine südliche DerSform,
welche aus einer Verbindung von vier sechs» oder achtsylbigen Versen besland,