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Clvilcommissalrs, Hrn. v. Martignac , aufhol te. Auch der Kaiser von Ostreich undder König v. Preußen schickten Gesandte; die (Glückwünsche des Kaiser » v. Ruß>land überbrückte ihr dessen Flügeladjutant, der Oberst v.Buturlin, der in« Haupt-quartier des Prinzen v. Angoul.'me geschickt worden war. Um dieselbe Zeit er«klärte sich Morillo, Graf v. Carthagena, zu Lugo am 26. Juni gegen die Cortes.Er hatte sich denselben bereits durch s. Unthäligkeit verdächtig gemacht, indem erweder den Grafen te Amarante, der in Portugal eine Gegenrevolution begonnenund auf das span. Gebiet sich zurückgezogen, abgeschnitten, noch die unter ihmstehenden Generale Quiroga, Palarea und Campillo den heranziehenden franz.Truppen unter dem Gen. Bourck entgegengestellt hatte. Einverstanden mit meh-ren Ofsicicren und den vornekmsten Einwohnern Galiciens unterhandelte er übereinen Waffenstillstand mit dem Gen. Bourck, und errichtete eine besondere Junta,welche Galicien und Asturien so lange verwalten sollte, bis der König und die Na-tion eine Regierung errichtet hätten. Vergebens sammelte O.uiroga in Coruna ,wo sich auch Sir Robert Wilson (s. d.) befand, eine Schar constitution,neller Truppen, mit denen er den Kamps fortsetzte; Morillo schloß den Waffen-stillstand ab, mußte jedoch die Regentschaft in Madrid anerkennen, wogeg'en ihmund s. Anhängern vollkommene Sicherheit der Personen, Rechte und Güter, ohneRücksicht auf ihre bisherigen polit. Meinungen und Handlungen, versprochenwurde. Darauf zog Generallieut. v. Bourck am 10. Juli in Lugo ein, währendGen. Huber den von ihm bei Navia (7. Juli) geschlagenen Gen. Palarea bisFerrol verfolgte, das er am 15. nahm, an welchem Tage Bourck die Höhen vor Co-rona nach einem 5stündigen blutigen Kampfe erstürmte. Q. u irog a (s. d.) ver-ließ hierauf Coruüa, das Novella tapfer veriheid'gke, und erst am 13 Aug., ilflVertrauen aufdie durch die Ordonnanz von Andujar (3. Aug.) verheißene Bürg-schaft, übergab, woraus auch die Truppen unter Palarea, Rosello und Mendez deDigv am 27. Aug. sich auf dieselben Bedingungen unterwarfen. Dadurch warder Krieg in Galicien geendigt. Unterdessen führte Mina mit nicht mehr als6000 M. 2j Monate l,ng den kleinen Gebirgskrieg in Cataloni.n mit außeror-dentlicher Kühnheit und Geschick'chkeit, sodaß ersieh den Dwisioner Donnadieuund Eroles stets einzog, und während jene glaubten, daß er nach Barcelona sichwerfen wolle, Bug angriff, wo er den tapse n Zorraqnia, Ebers Gene-alstabes,verlor. Am 31. Mai erreichte er Seo d'Urges Von hier warf er sich in die franz.Cerdagne, setzte All s bis nach Perpignan hin in die größte Unruhe, bezahlte denFranzosen die verlangten Lebensmüiel über den Werth und zog sich dann ani 8.Zuni über Campredon zurück. Gen. Dumas hob jetzt die Blockade von Figueras auf, um nebst Donnadieu, Eroles und St.-Pr'est den kühnen Parteigänger ein-zuschließen; allein Mina wanMe sich wieder nach der Greine und stieg von demKamme der Pyrenäen in In- serdagne herab, hier .keilte er s Heldenschar; derOberst Gurrea mit 900 M stieß am 13. aiif die Brigade Sr.-.Piiest und mußtesich nach tapferm Widerstände, 650 M. stark, ergeben: M:na sil^st drang durchunwegsame Geling passe über die beschneieken Hoben des Ziuria am 15. in darTkal von Carol; endlich erreichte ihn Ero'.s b.i Villeila, abe-- Mina schlug sichdurch und warf sich nach Seo d'Urgel, von wo aus er in Eilniärichen nach Tar-ragona zog »i>d krank und ersch pft am 26. Juni s Hauptgua^tier zu L)ans,j Smnde von Bare lona nabm. Der ganze Zug war :n Hinsicht auf Dauer,Beschwerde, Kunst und Muth das kühnste und glänzendste Abenteuer des Ge-birgskriegs, das d! neuere G sckichs- k not. So konnten Donnadieu und Curialerst am 8. Juli gegen Barcelona vorrücken, indem Milans und Llobera fechtendvor ihnen zurückwichen. Gen. Sarssi ld verließ damals die Sache der Constitu-tionnellen und bot s Dienste dem Mar'ckall Moncey an; die Besatzung vonCardona pflanzte die Fahne Ferdinands auf, und Barcelona wurde zur See ge,