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Südamerik. Revolution (Republik Per»)
mehr als 20,000 M., größtentheils Peruaner; allein er konnte nichts gegen Lima unternehmen, weil aus die Nachricht von dem Vordringen des französ. Heeres inSpanien gegen Cadiz der General Olaneta, stolz auf s. >Lieg üb r die Insurgentenbei Oruro , an die Spitze der Absolutisten trat und sich gegen Laserna erklärte. Die-ser hatte nämlich im I. 1821 den Vicekönig Pezuela, dessen treuer Anhänger Ola-neta gewesen war, gestürzt und die Consniution der CoricS in Peru auogeruf.n;seitdem war Olaneta Laserna'S unvei sehnlicher Feind. Außerdem hemnittn denFortgang des Kriegs >m I. 1824 Bolivar's Unterhandlungen mildem Vicekönig,nach welchen die Unabhängigkeil Perus anerkannt werden sollte, sowie die Versucheeiniger royaltstsscher Generale, d'e constitutlonnelle Regierungin Peru aufrechtzu-erhalten. Endlich trennre sich die spanisch-peruanische Armee ganz. DasNorkh-erunter Carterac zog gegen Lnna, das Ltüdheer unter Valdez besetzte die ProvinzArequipa, und der Brigadier D. Ant. Pedro Olaneta Poiosi. Dagegen erwar-tete Bolivar in Lima , wo eine'Partei und selbst der Präsident Torretaglc ihn, ins-geheim entgegenwirkten, Verstärkungen aus Colombia , als plötzlich ani 5. Februar1824 die Besatzung von Callas, unter dem Vorwande des Soldrückstantes, stchempörte und am 9. unter Anführung des Obersten D. Casa -Irujo die spanischeFahne aufpflanzte und den span. Kriegsschiffen, welche den Hafen gesperrt hielten,denselben öffnete. In dieser Gefahr übertrug der Congreß am 10. Februar Bolivar die unumschränkte Diciatur, wodurch derMarquis von Torretagle aufhörte, Prä-sident zu sein. Der Congrcß schloß seine Satzung, und Bolivar räumte am 21.Febr .Lima , das Carlerac am 29. besetzte. Torretagle ging zu der königl. Fahne über undwurde Ctvilgouverneur. Um dieselbe Zeit erklärte sich Olan-na (am stl.Febr.) imNamen des absoluten Königs Ferdinand V U. öffentlich gegen Laserna, Valdezund Carterac: er griff den General Las Heras, Gouverneur von Pokosi, an undbemächtigte sich dieser und andrer Plätze mit Gewalt. Seinerseits hob auch La-serna zu Cusco ain 11. März. als er die Nachricht von der Übergabe der StadrCa-tiz erhalten hatte, das constitutionnclle Svssm auf, legte zufolge des kcmgl. De-crets aus Puerto - Santa - Maria seine Steile als Vicekönig, weil sie ihm unterder Cortesregierung gegeben worden war, nieder und ernannte Earkerac, als denältesten General, zum Oberbefehlshaber des königl. Heeres. Seine Freunde woll-ten jedoch kies nicht zugeben, und seine Feinde wurden nun nur um so kühner. Kurzvorher (am 9.März) hatte Valdez eine Art von Übereinkunft mit Olaneta zu Standegebracht, noch welcher Laserna ihn, den Obei besehl in den Provinzen Charcas u. Po-iosi zugestand; allein der ehrsüchtige Olaneta erklärte sich am 20. Juni aufs Neuegegen Laserna und dessen Anhang, die er Berräther an Gott und der« Kömg nannte.Daraus entstand unter den Royalisten ein Bürgerkrieg, in welchem Olaneta einigeMale geschlagen, ober nicht unterworfen wurte. So erwies Olaneta der Sache Bo-livar'S die größten Dienste ohne >e. wie man in Europa glaubte, mit thu, einverstan-den gewesen zu sein. Unterdessen hatte sich Bolivar nach Truxillo zurückgezogen;hier ernannte er D. Ioss Ltanchez Carrion zum Minister und stellte das Heer wie-der her. Dem General S ucre üb, rgab er das Fußvolk, dein General Nicochea dieReiterei, den General Santa - Ciuz stellte ,r an die Spitze seines Gen-r-,lstabe.Dann zog er durch kluge Märsch e den General Carlerac b.s in die §b-ne von Iu-nin, wo er am 6. Aug. den Anen >ff der trefflichen spanischen Renerci gänzlich zu-rückwarf. Hieraufzwang er den Feind, am 20. August Lima zu räumen; doch warfsich der General Rodil m die Feste Callas. Nach vielen Märschen und kleinen Geefechten gelang es endlich dem General Carterac, sich mit dem heraneilenden Valdezbei Annahujeche, 25 Stunden von Cusco , zu vereinigen. Dies änderte plötzlich denGang des Krieges. Laserna griff, wählend Bolivar in Lima neue Verstärkungenven Panama her an sich zog, mit 12,000 M. die Insurgenten am 3. Decbr. beiMatara am und Sucre zog sich mir Verlust in die vvrlheilhafte Stellung bei Gua-