838 Südamerikan. Revolution (Guatemala )
tigua bei Vera Cruz nach Livorno ein. Mexico ward nun von einer Regentschaftregiert, welche aus dem Marschall Bravo, dem Gen. Negretio (Beide Treolen) unddem Gen. Viktoria, eimm 'Llltssanier, bestand. (Bravo hatte für die Freilassung s.von den Ltpaniern gefangenen Vaters 300 gefang. Spanier ohne Lösegeld zu ent-lassen sich erboten; allein der Vicekönig ließ den alten Bravo hinrichten, und derSohn — gab den 300 die Freiheit.) Der souveraine Congreß entwarf hierauf dasVerfassung-gesetz voin 10.Der. 1823, welches von allen Provinzialregierungen an-genommen wurde. Auch wählte und vereitele er den Gen. Viktoria (s. d.), einsder ersten Häupter des Ausstände?, als Präsidenten der Republik . Iturbike'S plötz-liches Auftreten 182t endigte mit dessen Hinrichtung den 19. Juli 1824. Am 5.Oct. erließ der Vollzi.hung-rath einen Ber.cht an das Volk über s. bichenge Ver-waltung, uiw am 29. Dce. 1824 erklärte der Congreß s. Sitzung für geschlossen.Im Juli 1823 schloß sich auch die Provinz Chiapa an die Union von Mexico an.Ueber die 1821 für das olispan. Interesse durch den Mönch Arenas erregten Unru-hen und die Vertreibung sämmil. geborenen Spanier, welche jedoch ihr Vermögenmitnahmen, sowie über die von der Parkei der Porkmos im Aug. 1828 gestürztePart.i d, r§ccose>os. deren Häupter, dteGen-rale Bravo undBarraqan, nebst etwa50 Andern deportirt wurden, und über die erfolglose lpan. Landung im Juli 1829s. Mexico. — Nach Barrada'S Capitulation drohte ein Bürgerkrieg stoischen denAnhängern der Bundes-Föderalveisassing (Gen. Sania-Anna, der sich mit demaitS der Verbannung ohne Erlaubniß turückgekommenen Gen. Bravo vereinigt hatte,Vicepräsitent Gen. Bustameme u. A.) und den Jlnbänaern des EentrollvssmSOuSzubrechcn, indem der Präsident Guerrero die ibm für die Zeit des span. Angrisssverliehene außerordentl. Getvalk beibehielt; als aber auch die Hauptstadt sich gegenGuerrero erklärte, zog sich dieser (Jan. 1830) in ken Privatstand zurück. Busta-mente wurde Präsidcnt, und die Häupter der Eskosesos kamen wieder in den Besitzder höchsten Stellen. Der Nordamerika Gesandte Poinsekt aber verließ Merico den3. Jan, 1830, wo er als angebl. Stifter des Porkismus sehr verbüßt war. Seitdementstanden Streitigkeit n mit den Verein. Staaten (l. t.) über die ProvinzTexas. Dagegen sind Handelsverwäae 1828 mit Frankreich , und im Nov. 1829mit Dänemark und Hanover zu Stande gekommen.
VlII. Guatemala (s. Mittelamerika ), Der am 5. März 1825 er-öffnete Eongi eß der Union (ein Senat von 12 und »ineNepräftnlantenkomnier von42 Mitgl.) besitzt die ges tzaebende Macht; ein Präsi ent, auf 3 I. ernannt, stehtan der Spitze der vollst. H.G, walt. Er ernennt 5 Minister und bat einen vomVolkeernannt.n Verwaltungsraih zur Seite. Die kalb. Religion ist Sraarsreligion. DenCapclonen hat man allen Einfluß genommen. Auch bier hat der Staat schon An-leihen in England (1,428 511 Pf. St.) gemacht. Nach dem Colonisationkgesitzevom I. 1824 bekommen Fremde aus Ansuchen das volle Bürgerrecht. JederAnsiedler erhält 1000 ^R. Land und ist 20 Jahre abgabenfrei. Sklaven werdendurch den Eintritt auf das Gebiet der Rep. frei. Der Anbau der Eochenillestauden(sonst nur in der mexican. Provinz Doxcca voi Handen) ve> mehrt sich außerordentlich.Aus dem Ertrage der Goldmimn wurden übe, 1000 Mark Goldes ausgemünzt.Die Regierung hat den Actienplon eines Canalbaues genehmigt, der beide Oceane,den atlanr scheu und den stillen, durch den Nicaraguasee verbinden so».') — Seit1821 wird diese Rep. durch Pariemng zerrüttet, und 1828 brach ein blutiger Bür-ge, krieg zwischen den Pi ov. Guatemala und S.-Solvador aus. Am 9. April 1829nahm der Gen. Morazon die S todt Gval.n ala ein, und die oristokrat. Partei derUltras oder Spcmischgesi,inten schien ve,nicktet, indem man am 11. Juli 1829alle Frunciscai.er, D> minicaner, den Erzbssches von Guatemala , viele Dfssiere undden Di.epräsidenien Mariano te Beliramna verbannte. Allein der geachteteObeist*)Die mericaiiische Regierung wollte eine» solche» Caualbau durch den Isthmus vonTebuaniepeo, sowie die colombifche durch den Isthmus von Daricn führen.