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Zwölfter Band. W bis Z.
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Wagram (Schlacht bei)

angelegten Derschanzungen umging und Enzersdorfnabm), nachher Oudinot eineLinie bildeten, deren äußersten reckten Flügel Davoust machte. Diese Entwicke-lung glich dem unaufbaltsomen Hervorbrechen eines eingedämmten Stromes, dochward dem rechten Flügel schon die umfassende, den lmken cstr. Flügel am meistenbedrohende Richtung gegeben. Eine zahlreiche Artillerie längs der ganzen, einegroße Rechtsschwenkung machenden stanz. Linie wirkte unaufhörlich; die Oestrci-cher wurden den Tag über langsam zurückgedrängt, und nur erst gegen Abend ginghier und da ihre Fassung verloren, was jedoch mit Besonnenheit"und Muth aus-geglichen ward. Erzherzog Kai I bestand dieses Gefecht eigentlich nur mit 3 Armee-corps, der Cavalcrie- und der Gienadierrestrve. Erst bei Eindruck der Nacht hatteer sich mit seinen übrigen Streitkräften in Verbindung gesetzt, dergestalt, daß sieeinen Zusammenhang von, Bssan.berge an der Donau über Stamme, storf, Ha-genbronn, Gerasdors, Wogram, Baumersdorf und den Hohen von Markgrafen-Neusiedel bildete». Wir kennen den Gang des Gefechts, sowie den von den Sach-sen wiederholt versuchten Angnss aufWagram, nicht umständlich anführen, auchbrachte er keine Entscheidung, die von knin folgende» Tage zu ei warten war. Diefranz. Armee bwouacquirte an manchen Stellen sehr nahe gegenüber. Man hat sichlange Zeit i» die Dispositionen des cstr. Oberfeltherrn nicht sindcn kenne» und hatin s. Rückzug am 5. Zuli eine geflissentliche Übereinstimmung mit den Operatio-nen des aus Ungarn herbeigerufenen Corps des Erzherzogs Zehen» zu c, blicken ge-meint, wodurch die Franzosen gleichsam zwischen 2 Fetter gebracht worden wären.Allein es ist zu ei weisen, daß dieser Entwurf höchst ungewiß blieb, da der Erzher-zog I-ohann für einen entscheidenden Erfolg viel zu schwach war, und weil ihm durchrückwärts noch verwendbare stanz. Divisionen, sowie auch durch die lO.OOOMannstarke bairische Division Wrede gehörig begegnet worden wäre.') Am 6. frühstand der äußerste franz. linke Flügel gegen Hnschställen verlängert (Bernadotte,Mass na); das Centrum bei Raschdorf (die Garden und die ital. Armee); dannrechts Mm mont und Oudinot , Davoust auf dem äußersten rechten Flügel bis überGlinzentorf hinaus. Der Erzherzog Karl beabsichtigte jetzt weislich einen Angriff,und zwar treppenförmig vcm l echten Flügel gegen den linken der Franzosen , wel-cher nicht ohne Besorgniß für seinen Anlehliungspunkt an die Lobau sein durfte;dadurch konnte der am meisten bedrängte östr. linke Flügel mehr Luft, und LasGanze eine andre Gestalt gewinnen. — Der Angl ist begann auch nach der gege-benen Vorschrift und hatte anfangs guten Erfolg; die Franzosen wurden bis hin-ter EnzerSdorf zurückgetrückt. Weniger glücklich als General Kl.nau mit demrechten Flügel war das cstr. Centrum: es fand mancherlei verwwrende Hindernisseund Gegenwirkungen. Es konnte daher nicht gleichmäßig mit dem rechten Flügelvorrücken, wodurch eine schädliche Ausdehnung der so im eingehenden Winkel lau-fenden cstr. Schlachtordnung entstand; Napoleon wußte sie darin festzuhalten unddamit weitere Angriffsbcwegungcn zu hemmen; bald schritt er, der indeß die Um-gehung des linken Flügel bewirkt hakte, zum lebhaften Angriffe desselben; beson-ders suchte er, den Unfall aufs. linken Flügel nicht achtend und s. Plan unverrücktverfolgend, die Stellung bei Markgrafen.Neusietel zu gewinnen; ") FüistRosen-berg behauptete sich hier nur mit großem Verlust. Während nun gleichzeitig deröstr. rechte Flügel mehre starke Angriffe abgewiesen hatte, machte Napoleon einen*) In Napoleons „Uemoincs. Notes et rne-Isnges", I. S. Iftz, wird auch Berna-Lotte, der die Sachse» eommaiidirtc, bitter aetadclr. Ecncral V. Gersdvrff bar in 2Briefen an die Generale Ccrard und Gvurgand (Dresden 18 M Thatsachen angeführt,welche icne Beschuldigung widerlegen.

Sie wirb durch iinen alten Thurm bezeichnet; die längs des Rußbackes lausen-den Höben fallen hier ab; ste war als Schlüssel der ganzen Stellung zu betrachten, so-wie den» auch ikr Besitz die Schlackt entschied. Vgl. von Valentinss „Gesch. desFeld;, von irog an der Donau " (2. Anst.).

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