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Warze Waser (Joh. Heinrich)
sich zum Feuern verleiten und verloren dabei unverhältnismäßig, ohne daß der ^Zweck des Gefechts erreicht worden wäre. Da setzte sich der Gen.-Major v. Hornan die Spitze des DBataillous vom Leibinfanterieregiment, und führte es mir keinAusrufe: „Ein Hundsfott, wer noch einen Schuß thut!' vorwärts, und in einemAnlaufe ward das Dorf mit dem Dajonnet genommen. Die Umgehung desselbendurch Abtheilungen links und rechts machte den Sieg vollständig; der abziehendeFeind stieß auf die während deß imnier weiter in seiner rechten Flanke und Rückenangerückte Brigade des Prinzen Karl, und gerieth dadurch vollends ,n Unordnung.Nachmittags um 2 Uhr hatte die preuß. Tapferkeit den ^2>eg entschieden. DasCorpS des Generallieut. v. 4)ork, ungefähr 24,000 M. stark, hatte 70 Ofsiciere,2000 M. todt und verw., der Feind (20,000 M. mir 60 Kan.) verlor einige Tau-send Todte und Derw., lOOOGef., 13 Kam, 80 Kriegswagen. Der Gen. Ber-trand würde die natürlichen VertheidiqungSmittel besser benutzt und unter so gün-stigen Verhältnissen den Übergang vielleicht unthunluch gemacht haben, wenn ihmZeit geblieben wäre, sich von den örtlichen Verhältnissen seiner Stellung genau zuunterrichten ; er zog sich gegen Wittenberg zurück. Das Ergebniß tiefes Treffenswar die Festsetzung der schlesischen Armee aus dem linken Elbufer, was ihre Verei-nigung mit der Nordarmee entschied. Jenem braven Bataillon dankte der Helden- ,müthige Heerführer auf eine Art, welche den Geist der Armee überhaupt bezeichnet.Als nämlich das TorpS nach der Schlacht vor dem General v. Pork destlirke, grüßteer alle Bataillonsführer, doch als jenes nahete, und seine Frage, ob dieses das 2.Bataillon vorn Leibregiment sei, von dessen erstem Zuge bejaht wurde, zog er schwei-gend den Hut und bedeckte sich nicht eher, als bis das ganze Bataillon vorüber war.
War; e, im Allgemeinen ein unregelmäßiger Auswuchs auf der Oberflächeeines organischen und thierischen Körpers. Bei dem Menschen insbesondere ist esein solcher Auswuchs auf der Hand, welcher die Größe eines Hirsenkorns bis zuder einer Erbse und noch mehr erreicht. Man hält sie gewöhnlich bloß für eineDerdickung des Oberhäutchens (der Epidermis); dies ist sie aber nicht, denn siekommt mit ihrer Wurzel aus der eigentlichen Haut (,.uti>) hervor, ist zwar anfangsnoch mit der Epidermis bedeckt, durchbricht aber diese bald, indem sie weiter her-anwächst. Man muß sie für das Erzeugnis einer Ausartung des Bildungstriebesder Haut ballen, und manche Menschen haben eine besonders starke Anlage dazu,bei denen sie häutig, vorzüglich an den Händen, zum Vorschein kommen. Siewerden nicht anders geheilt, als durch Zerstörung ihrer Wurzeln, durch Aus-schneiden, Brennen oder durch Ätzmittel. Nicht selten stirbt jedoch die Wur- 'zel von selbst ab, und die Warze verschwindet.
Wasa, ein alter Riktersitz in der schwedischen Provinz llpland, 3 Meilenvon Stockholm , ist das Stammhaus des Geschlechts d. N. (L". K. Gustav I.)Der letzte Spritz diefesHauseS in Schweden , diePrin;essin Sopbie Albertine, dieSchwester Gustavs III. und Karls XIII., die Schwesterkochker Friedrichs d. Gr.und die letzte Äbtissin des Stiftes Quedlinburg , starb am 17. März 1829zu Stockholm . Seit dem Mai 1829 führt der Prinz Gustav v. LSchwedenden Titel eines Prinzen v. Wasa.
W a s a, See- und Handelsstadt im russischen Gouvernement Finnland , mitbreiten geraden Straßen, dem verfallenen Schlosse Karlsholm, dem schönen Gu-stavsplatze und einem Schiffswerft^, bat gegen 2800 Einw., welche Schiff-fahrt und Handel mit Theer, Pech und Roggen treiben. Die Schiffe müs-sen in dem neuen Hafen Lmulkronören anlegen, da der alte unbrauchbar ist.Der schwedische König Karl IV. legte Wasa 1606 an, und nannte sie nachdem Namen der königl. Familie. Seit 1809 ist sie mit dem übrigen Finn-land au Rußland abgetreten worden.
Waser (Johann Heinrich), Pfarrer zu Kreuz, einem Dorfe im schweizeri-