Band 
Zwölfter Band. W bis Z.
Seite
381
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Wood

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nige von Preußen um Anstellung, wozu auch die allerhöchste Willfahrung erfolgte.Doch ward die Abreise, wegen Verzögerung s. Abschiedes aus k. würkembergischenDiensten, erst 1807 möglich, wo er während der Friedensunlerhandlungen zu Tilsitim k. Hauptquartiere ankam. Die Reducirung des preuß. Heeres veranlaßte ihn,den König um die Erlaubniß tu bitten, in kaiserl. russ. Dienste treten zu dürfen.Nach erhaltener königl. Bewilligung worden 1807 im Sept-mber als Major beimkaiserl. russ Generalilabe angestellt und 1811 zum Obristlieutenant und Flügel-adjutanten des Kaisers erhoben. Als solcher wurde er in demselben Jahre gebraucht,die Befehle des Kaisers hinsichtlich des OperationSplones zu dem bevorstehendenKrieoe auf der westl. Grenze des Reichs in Vollziehung zu sehen, bei welcher Ge-legenheit er alles Land zwischen der Düna , dem Niewen, dem Dnieper und demBug zu bereisen hatte. Beim Anfange des FeltzugS von 1812 zum Obersten be-fördert und dem commandirenden General der russ. Heere, Barclai te Tolly, zuge-theilt, hatte er Gelegenheit, thätigen Antheil an dem Kriege zu nehmen und manchewichtige Dienste zu leisten; unter Anderni brachte er die Vereinigung des Bagra-tion'schen Heeres mit der ersten Westarmee bei Emolensk zu Stande. Währenddes Feldzugs von 1813 befand er sich im Gefolge des Kaisers und wurde in denSchlachten bei Groß-Görschen, Bauhen, Dresden unk L'ipzig zu wichtigen Auf-trägen Verwender, auch am Abend des 18. Oktobers vom Kaiser zum Generalmajorernannt. Zu Ende desselben Jahres, nachdem die Organisation der deutschen Heerebeendigt war, woran er thätigen Antheil zu nehmen halte, wurde derselbe als Chefdes Generalstabe des 3. deutschen Armeecorps angestellt, welches unter dem Befthledes Herzogs von Weimar nach den Niederlanden rückte, und daselbst imZ. 1814in sehr schwierigen Verhältnissen in manchen Perioden die einzige Verbindung dcrall irren Heere mit dcni Vaterlande sicherte. Während des wiener Congresses ver-tauschte der Generalmajor v. W. den kais. russ. Dienst mit dem k. preußischen undwurde in gleichem Range wieder in das preuß. Heer aufgenommen. Eine schw reKrankheit, Folge der vielen Strapahen, nöthigte ihn in Baden bei Wien zurückzu-bleiben, wodurch ep verhindert ward, an dem Feldzugt von 1816 Antheil zu neh-men, zu dessen Ende er jedoch noch nach Paris kam. Nach erfolgten, Frieden er-hielt er den ehrenvollen Auftrag, dem militairisch-n Unterricht der königl. Prinzenvorzustehen, auch ward er zu diplomat. Aufträgen verwendet, endlich aber 1818als k. preuß. Militaircommissair bei der deutschen Bundesversammlung angestellt,in welcher Eigenschaft er sich noch gegenwärt g befindet, nachdem er 18.0 zum Ge-nerallieutenant befördert worden war. Am 18. März 1826 übernchm>rr, als einervon den Commissarien der Bundesversammlung, die teutsche Festung Lupemburg.Hr. v. W. erhielt 1812 den k. russ. St.-Ari»enorden 2. Cl.; 1813 den k> preuß.Orden pcinr le ,n'-rite und das Commandeurkreuz des k. k. östreich. St. Leopolds-ordens; 1814 in Paris den k. russ St. Annenorden 1. Cl. und das Ritterkreuzdes k. bair.Max-Iosephsordene; 1815 des großherzoglich sachsen Weimarischen Fal-kenordens Großkr, uz; 1819 den k. preuß. rothen Adlerorden 1. Classe; 1824 denrothen Adlerorden 2. Cl. mit Eichenlaub, und tasGroßtreuz des k. k. ösw. Ltt.-L o-poldsordens; 1825 das k. preuß. goldene Verdienstkreuz für 25jährige Dienste. —Hr. v.W. ist seit 1820 mit der Tochter des verst. k. würlemberg. Generallieutenantsv. Lilienberg vermählt.

Woo d(Matlbew), einer von Londons Aldermen, der durch die Rolle, welcheer 1820—21 in d.r Geschichte der veistorb. Königin spulte, bekanntgeworden ist.Es wird aber nicht eher möglich sein, ihm zwischen dem verdammenden Urtheileseiner Feinde und dem Lobe seiner Freunde Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, alsbis die j tzige Generalion mit ihren Leidenschaften verschwunden ist. Er wurde zuTiverlon in Devo ishu e geboren, wo fein Vater ein angesehener Woühändlrr war,uud, von einer zahlreichen Familie umringt, in einem hohen Alter starb. Matthew,