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Zanni Zante
tentheils Abkömmling« der Araber, die dem Islam folgen, haben hier mehre Staa-ten, als O.uiloa, Melinda, Magadoxo, Iuborc., gebildet, weiche sonst meistensvon den Portugiesen abhingen, jetzt aber dem Inian von Maskare in Arabien un-terworfen sind. In dem von Portugal abhängigen Königreich, Me linde, des-sen König in der Hasen - und Handelsstadt Mombaffa (Monbaza) auf der Inselgl. N. residirt, liegt die xortug. Siadt Melinde, mit einem Hafen, Aus Moni-kas« wurden die Portugiesen von den Arabern 1820 vertrieben; darauf unterwar-fen sich 1824 die vornehmsten Einw. dem engl. Schutze. Das Königreich Judo ist reich an Gold staub, CopoSnüsien, Ambra w. In Quiloa hat der Hauptortgl. N. an der Mündung des Coavo ein portug. Fort und treibt Sklavenhandel.
Zanotti (Francesco Maria). Dieser durch Geist und Gelehrsamkeit aus-gezeichnete Mann war den 6, Jan. 1692 zu Bologna geb. Nach dem frühen Todedes Bakers^ der als komischer Schauspieler glänzte, enipßng er eine sorgfältigeErziehung bei den Jesuiten . Sein vielseitiger Geist bemächtigte sich mit Leichtig-keit aller Gegenstände des Unterrichts, vornehmlich der philosophischen, physikali-schen und mathematischen Wissinschafken, und schon 1718 ward er Pros. derPhi-losophie und Bibliothekar, 1723 Secretair und 1786 Präsident der Universität zuBologna . In diesem Zeitraume erschienen seine wichtigsten Werke. Vertraut mitder Dichtkunst, übte er sie mit Erfolg, sowol m toscamschen als lal. Versen, undschneb auch 5. Abhandlungen, in denen er Regeln für die einzelnen Dichtungsgat-tungen aufstellt. Bei der Feier des Jubiläums in Rom 1150 hielt er, nach demWunsche Benedicts XIV., auf dem Capitel eine Lobrede auf die schönen Künste,die sich durch Eleganz und Inhalt empfiehlt. Um seinen Gegenstand noch mehr zubeleuchten, schrieb er eine zweite Rede gegen jene erste, und widerlegte diese in einerdritten. Alle 3 Reden, die ein Ganzes bilden, erschienen in dems. I. vereint zuBologna . Dieselbe Schönheit der Schreibart, und zugleich einen Reichthum antiefen und erhabenen Ideen, finden wir in seinen philosophischen und physikalischenWerken, namentlich seiner Moral und seinen Dtalogen über d.n Druck der Körper.Den meisten Ruhm aber erwarb er sich durch seine Commeniarien der Akademie,worin er eine Geschichte dieser gelehrten Anstalt und eine Analyse aller derselbenVorgelegten physikalisch-mathematischen Arbeiten liefert. Überdies enthalten dieSchriften dieser Gesellschaft von ihm mehre gehaltvolle Aufsähe über geometrische,analytische, physikalische und musikalische Gegenstände. Noch erwähne» wie seinWerk: „1>e viiibus ociliulibus", worin er die Lehre Newton'« von den Central-krästen erweitert und erläutert vortrug. Eine «Laminlung seiner Werke erschien1779 zu Bologna . Er starb am 24. Dec. 1777. — Er ist nicht zu verwechseln mitdem Maler und Schriftsteller Giampierro Cavazzoni Z., welcher 1674 zuParis geb. und zu Bologna erzogen, em Schüler des Pasinelli war und viele zurKunstgeschichte von Bologna gehörige Schriften verfaßte. Als Secretair der Cle-menllnischenMalerakademie zu Bologna schrieb er die „Norm ckell'acuarluniiaLlkiix-iitinn" (2 Bde., Fol., Bologna 1739> Er starb 1765. — LustachioZ-, aus Bologna , geb. 1709, war daselbst Lehrer der Astronomie und starb 1782.Er machte sich um das Studium der Mathematik verdient, sowie durch s. Beob-achtungen über die Kometen und über die Gestalt der Erde; ingleichen durch s. op-tischen und hydrometrischen Versuche.
Zanke, mit dem Beinamen Spartivento, eine der vorzüglichsten.unter densieben Inseln im ionischen Meere an der Küste Griechenlands , welche die ioni-sche Republik, oder, wie sie jetzt heißt: die Verein. Staaten der ionischenInseln (s. d.) bilden. Im Alterthume hieß sie Zakynthos , war nach und nachden Griechen und Römern, den Neapolitanern und seil Ende des 14. Jahrh, denVenetianern unterworfen. 1797 kam sie, wie die übrigen Inseln, in die Gewalt