Band 
Zwölfter Band. W bis Z.
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Zierpflanzen

höchsten Vollendung aufführen, sodaß man Palmen kennt, deren Stamm gegen 250Ellen lang ist. Die Cultur der Palmen ist eigentlich leicht, wenn ste einmal an ihrenStandort gewöhnt sind; nur die Erziehung aus Samen, der Transport und die 'Vermehrung sind schwierig. In England cultiviren die Herren Loddicges schon 120 <verschiedene Arten. — V. Cl. Blattpflanzen, blumenlose. Sie keimen zuerstmit 2 oder mehren Samenläppchen, durchlaufen alle Gestalten der Blätter und voll-enden deren höhere Bildung. Ihre Blüthen entsprechen aber dem Baue des Blat- .tes, sie sind ein Kelch, bei einigen wol gefärbt und wohl: iechend, aber ohne innere !Hülle, ohne Blumenkern. Die erste Ordnung enthält wieder unvollkommene, gleich-'sam die Algen und die Classe der Wurzelpftonzen hier wiederholende, meistens im 'Wasser lebende; dahin gehören die nicht cullivirten tüb.ir.i, ('cr->tc>pl>)llu,„. Loci«- ^ileniou, (^uliiii», diams. dann die Lycopodiaceen, Balanophorecn und die kliirsn-llme. letztere mit dem Wunder der Natur, der großen pilzariig in Sumatra schma-rotzenden Ilnltleria, deren Blüthendurchmesser 3 Fuß beträgt. Eine zweite Ord- 'nung durchläuft wieder die deutlichere Bildung des Stammes; dahin gehören dieEguisetaceen, Casuarinen und Tapeen, denen die Santalaceen (klmsiu,», Oszris,t>L„tn!u»>) und die Eläagneen (llippopbae, LIae->-,-i>uH sich anschließen. Dannbeginnen die Wedel -oder Zapfenbäume, an sie schließt sich die vielgestaltige Familieder Proteaceen, durch den Silberbaum, Lrotea ar^uulea, besonders bekannt, undendlich die Thpmelaeen, wie Linielea, Llrulbiola, Lusseriun, 6nic!ia. o.ipline.Eine dritte Ordnung beginnen die Meldengewächse, die Atripliceen, mit 8sIicor-nia, 8al«oI.'i, .Vlriplex, Axvris, tälieuopociiuin, Lolliclii:,, (ä:>ii>pi>oro«ma,Llituin, Lsrella, Lola, 8penacia, I bel^gonuiu, Amaraulbus, (^closia, 6c>m-pbrens, PI>^tolace,i, Kivin-I, unter denen die Celosien und Gomphrenen als Im-mortellen beliebt sind. Zunächst mit diesen verwandt erscheinen die Kätzchenbäume, !^.iriontaceae, von denen auch viele die Lustgebüsche verzieren. Hierher gehörendie Gattungen 8:>lix, Weide, Lopnlus, Pappel, Letul». Birke, Aiuur, Erle,Larpinus, Hainbuche, s)uerous, Eiche, Lor^Ius, Hasel, l.i,>u>6sml>ar. derStorapbaum, L.ngus, die Rothbuche, Lastsuea, der echte Kastanienbaum, undendlich die Rüster oder Ulme. Alle können nur im großen Maßstabe als Zierpflan-zen gelten. Ihnen folgen die Nesselgewächse, durch diejenigen unter ihnen, welchemit brennenden, gifiabsondernden Haaren besetzt sind, allgemein bekannt; schönere Ar-ten der Gattung l), lie.-, nährt das heiße Ausland, und sie zieren die Gewächshäuser,obwol mit jener Eigenschaft zum Theil noch stärker begabt. Dann L-crielaria, dasGlaskraut, II»,uu1us, der Hopfen, die natürliche Guirlande, täriuimbis, der Hanf,endlich auch Bäume wie älorus, der Maulbeerbaum, mit Lroussniikiia, demPa-piermaulbeerbaum, Artoc.irpus, dem merkwürdigen Brotbaum, und IW»,, demFeigenbäume. Tiefen verwandt ist die Familie der Monimieen, mit den schönen,Abends wohlriechenden Ziersträuchern Lal^rantbui und t.'.b>i»onauilins. DieGruppe der Aristolochieen oder Osterluzeigewächse enthält die weniger ansehnlicheHaselwurz, Asarum, und die echte Osterluzei, A,iriolc>Lln ->, in vielen Arten, vondenen die strauchartige großblätterige .-1.8PI,n, welche Lauben bedeckt und beschattet,wegen ihrer pfeifenkopfähnlichen Blüthe bekannt ist. Die Euphorbiaceen entwickelnsich in mehren Stufen zu Gewächsen mit dreifächerig zerplatzender Frucht. Als Zier-pflanzen hier mehre Arten der Wolfsmilch, Luplu»bü>, des Wunderbaums, iii-eiuus, latioplia, Luxus u. s. w. Mit diesen nahe verschwistert sind die Pseffer-gcwächse, dieMenispermeen und Laurineen. Letztere enthalten den edlen Lorber,Laurus nobiüs, andre LauruSarten sind der Campher-, Ainimet- und Cossien-baum; auch »Ivrislia.-, schließt sich hier an. — V l. Cl. Einblumenblütterige,Monopetalen. Entw ckeln innerhalb des Kelchs eine einblätterige Blume, die beiden meisten die Staubfäden trägt. Die erste Familie, die der Plumbagineen, ent-hält die schöne Gattung 8tstict!, deren mehre Arten sowol im freien Lande gezogen