Band 
Zwölfter Band. W bis Z.
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Zone Zorn

der sind verschiedene (ungefähr 12) neue Lieder von Z. selbst in dieser Sammlung.,Auch die von ihm herausgeg. AndachlSübungen und Nebele haben ein großenWerth. Noch hat man von ihm Übersetzungen a. d. Franz, und Engl. , z. B. ,.Un-,terhaltungen der Emilic" (a. d. Franz., Lpz. 1714); Drvdone's „Reise durch Si-cilien undMalta" (a. d. Engl., Lpz. 1774). Vgl. „über den Charakter Zolliko-fer's", von C. Garve (Leipz. 1788). Z.'s treues Portrait, vonGraff, hat Baustgestochen.

Zone, s. Erdstrich.

Zoogenonsa. d. Griech., franz. F<-lotinr-) ist eine Gallerte, die durch che-mische Mittel aus Knochen gewonnen wird, nach des spanischen NaturforschersGimbernat Derfahrungrart. Man hat diese Knochengallerte häufig 1827 nachGriechenland versendet.

Z o o l i l h e n. Dieses aus 2 griech. Wörtern zusammengesetzte Wort bezeich-net in der Naturgeschichte fojsile thierische Körper, die bisweilen gesunden wer-den, und die für die Naturkunde der orgaiusirlen Körper (Zoologie) nichtunwichtig sind. Sie unterscheiden sich von den eigentlich sogen. Versteinerungenoder den wahren Petrefacten dadurch, daß diese letztern orgamsirle, mit fremdenErdtheilen durchdrungene und durch die Lange der Zeit verhärtete und steinartiggewordene Körper sind. Man unterscheidet die Zoolichen nach der Eintheilungder Thiere in 6 Classen: in Tetrapodokilhen oder fossile saugende Th'erarien undderen Theile; zu diesen gehören die Knochen und Zähne von der nicht mehr be-kannten Thierart Mammuth (s. Geognosie und Urwelt); Ornirholithen oderfossile Vogelgerippe, von denen man jedoch erweislich noch keine gesunden hat,Amphibioblhen, oder fossile Körper oder Theile von Amphibicn; Ichthyolichenoder fossile Fische, von denen sich gut erhaltene Gerippe in der Gegend von Vero-na finden, wobei dieses Besondere ist, daß in einer gemeinschaftlichen Lage Fluß -und Seefische, und von letztern aus den enifernkesten Oceanen vorkommen; Ento-molithen oder fossile Insekten, besonders in Bernstein ; Helmincholilhen oder fos-sile Gewiu-me und Theile derselben, die zum Theil sehr häufig gefunden werden.

Aoologie, s. Thier.

Zoophyten, Pflanzenthiere, s. Thier.

Z o o t o m i e, s. A n a t o m i e.

Zorn ist der Verdruß als Affect in seiner männlichen, energischen Äußerungerscheinend, wclche nach Außen geht und der unangenehmen Äußeiung Widerstandentgegensetzt. Hierdurch ist er vom Ärger verschieden. Er wird am heiligsten durchBeleidigung und Widerspruch, überhaupt durch ein unangenehmes Einwirken oderEntgegenwirken eines Andern veranlaßt, und bringt das Bestreben hervor, die Be-leidigung zu rächen, den Widerspruch zum Schweigen zu bringen, das Entgegen-wirken zu vernichten. Das arterielle Gefäßspstem wird aufgeregt, der Puls ist imParoxvSmu« des Zorns groß, voll, hart, das Gesicht roch, aufgetricben, die Augenstrotzen und ragen aus der Augenhöhle hervor, die Muskelkraft wird ungewöhnlichgesteigert, lebhaft, und sich zu äußern geneigt; daher die lebhaften Gestikulationenund die Verzerrung der Gesichtszüge. Die Absonderung der Galle ist besondersreichlich, auch scheint sie eine krankhafte Beschaffenheit anzunehmen. Auch d-rGeist und das Gemüth sind heftig aufgeregt, mestensauch gestört, namentlich con-centrirt sich das Wahrnehmungsvermögen nur auf den Gegenstand des Zornesselbst. In den höchsten Graden aber und bei nervösen Individuen springen dieseAufregmigen vieler Organe und Functionen sehr bald in den enrgegengestzten Zu-stand von Unterdrückung über; in der Regel geschieht dies erst, wenn die Leiden-schaft ausgetobt hat, worauf noch längere Zeit einige Abspannung zurückbleibt. —Die Geneigtheit zum Zorn ist bei den einzelnen Menschen sehr verschieden; amturchibarjlen tobt der Cholensche, Robuste; der blühende Sanguiniker wird zwar