Band 
[Erster Theil. - Dritter Theil.]
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Einleitung.

tener Wissenschaft und erweiterter Bedürfnisse, welche Alles in denuncultivirten Ur-Zustand zurückgewiesen'wissen will.

Jetzt ist es anders geworden. Zeit und Umstände habensich geändert; die Bedürfnisse bedeutend vermehrt, und mit demsteigenden Bedarf steigt auch der Grad der Vollkommenheit derForstwirthschast und der sie begründenden Wissenschaften, die alsKinder der Noth mit der Quantität und Qualität der Wälderund deren Produktion im umgekehrten Verhältnisse stehen.

Es sind daher die Forderungen an Männer, welche sich die-sem Fache widmen, viel größer; man begnügt sich nicht mehr mitblos rohen Nimroden, sondern will wissenschaftlich gebildete,in der Anwendung ihrer Kenntnisse erfahrne Männer haben,und das mit Recht.

Zu diesen Ansprüchen, die man jetzt an einen brauchbarenForstwirth macht und füglich machen kann, sind zu rechnen:

reine, theoretische, wissenschaftliche Ausbil-dung in allen Zweigen, der, jetzt so viel umfassenden Lehre derForstwissenschaft.

Diese begreift aber in sich, die Kenntniß:

1. der Mathematik nach allen ihren Theilen; rein undangewandt. (jedoch mit Ausschluß der hohem).

2. Der Naturwissenschaften; namentlich Boden-kunde, Botanik, Thierkunde, Physik und Chemie.

3. Der eigentlichen Forstwirthschaft, nach all ihrenZweigen; als: Cultur, Benutzungrc.rc-

4. von den nöthigen Land-, Wasser-, Straßen-, Fa-schinen-und Müh lbauwesen;

5. derFlößkunde;

6. des Forsthaushaltes und des Rechnungswesens;

7. des formellenGeschastsgangesbeimForstwesen;

8. des Forst- und Jagdrechtes, der Servituten rc.

9. der Forstgeographie und der Forststatistik, und

10. von der Jagd nach allen ihren Theilen.

8 . Möglichst erworbene Praxis (Anwendung) we-