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Bericht über Strassenbahnen, Tramways und deren Einführung in Zürich / im Auftrage der Gemeindekommission der Stadt Zürich und der Ausgemeinden erstattet durch A. Bürkli-Ziegler und P. E. Huber
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22
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der Maschinenbetrieb den Pferdebetrieb, namentlich fiir zweispännigc"Wagen, vollständig verdrängen dürfte, darf man doch nicht über-sehen, wie* nützlich es ist, vollständige Freiheit in der Gestaltungdes Verkehrs zu haben, so dass man beliebig Pferdebetrieb mit ein-oder zweispännigen Wagen oder den Maschinenbetrieb wählen, undjeden Augenblick von einem zum andern übergehen kann. Ausdiesem Grunde ist auch für Tramways eine Spurweite von 1,41,5Meter ganz abgesehen von der Spurweite der eigentlichen Eisen-bahnen wohl die zweckdienlichste.

Anderseits lässt sich nicht verhehlen, dass die Keduction derSpurweite auf einen Meter eine etwas grössere Freiheit hinsichtlichder Verwendung scharfer Curven gewährt, und dass bei schmalenStrassen di6 wenn auch unbedeutende Verminderung des für dasGeleise beanspruchten Raumes im Interesse des gewöhnlichen Ver-kehrs liegt.

Auch mit Rücksicht auf die Verlängerung einzelner Tramway-linien über das Gebiet der Stadt hinaus, als gewöhnliche Strassen-Lokal-Bahn, kann sich unter Umständen die Anwendung der schmalenSpur empfehlen. Im Falle nämlich letztere durch die Bundesbe-hörden dort genehmigt wird, müsste sie auch auf das anschliessendeTramwaynetz zurückwirken. Es war diess der Fall bei der Con-eession der Dampfomnibusbalm Zürich -IIöngg, welche, wenn sie zurAusführung gekommen wäre, für die zürcherischen Tramways dieSpurweite von einem Meter bedungen hätte.

Da die schmalspurige Bahn Zürich -IIöngg noch nicht zur Aus-führung gekommen ist und schwerlich so bald dazu gelangen dürfte,haben die Behörden wieder freie Hand in der Wahl der Spurweiteerhalten, und dürfte es sich empfehlen, solche bei der Concessionirungdes Uetzes an die Gemeinden noch offen zu lassen und den Ent-scheid erst nach reiflicher Prüfung, gestützt auf das Resultat derVerhandlungen mit Betriebs-Unternehmern, zu fällen. Man hat dabeiallen Anlass die Vortheile der schmalen und der gewöhnlichen Spurauf Grund bestimmter Zahlen gegen einander abzuwägen.

Verhällniss der Geleise zur Strasse und zum Strassenverkehr.

Wir haben früher betont, wie gewichtige Xachtheile die Tram-waygeleise für den Zustand und Unterhalt der Strassenfläche und