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te angrenzenden Furche vollzogen. Da mm die geraden Linien, welche die Vertie-fungen der Länge nach , auf dem Beet bilden , 6 Zoll von der Furchen abftehen, und9 Zoll von einander entfernt bleiben, fo werden bey 4 und 3 viertelfüfsiger Breite desBeets, und der vorBelchriebenen Einrichtung des Pflanzers , auf das Beet der BreitedelTelben nach, 6 Saamenkapfeln eingelegt, dergeftalt dafs 6 Reihen von Pflanzen,nach der Länge des Beets darauf zu liehen kommen. Jedem Arbeiter der mit demPflanzer die Vertiefungen, in welche der Saamen gelegt wird eindrückt, folgt unmit-telbar ein anderer, der Saamen bey lieh führt und in jede eingedrückte Vertiefung,eine Saamcnkapfel einlegt, und l'olche zugleich mit Boden bedeckt.
§• 83-
Bey dem Einbringen des Saamons, in die mit dem Snnmenpflanzer-b-oym bartet»Eindrücke, nnifs man darauf leben, dafs in jeden nicht mehr als eine Saamcnkapfeleingetragen wird, man mufs aber auch gewifs feyn, dafs die Kap fei gehörig ausgebil-det, und alfo zum Keimen tüchtige Suaiuenkörner enthält. Beide Zwecke erreichtman dadurch am licherflen, dafs man nur grofse Saamenkapfeln einlegt, die lieh vielleichter einzeln greifen laffen, als kleinere, und deren Saamen auch vollkommenerausgebildet ift, defshalb fein Zurückbleiben nicht zu beforgen fleht. Das Durchle-ben der Saamenkapfeln, durch ein Sieb, welches nur die gröfsteii zurück hält, diekleinen hingegen durchlälst, ift das leichtelte Mittel lieh nur grofse Saamenkapfeln,ohne Bcymilclmng Kleinern, zu verlchaflen. Die Kleinen die durch das Sieb fallenfind deshalb nicht zu verworfen , und zum Ausluen auf Ackeiheete zu gebrauchen,wie auch um Pllanzen auf befondere Beete anzuziehen, die man nachher zur Aus-pflanzung verwendet.
§• 84-
Nachdem die Witterung, dazu geeignet ift, das Aufgehen des Saamons mehr oderweniger zu befchleunigen, gehet foleher fchon in 8 bis i4 Tagen, auch hey dürrerund kalter Witterung noch Ipiiter auf, und es envachlen aus jeder eingelegten Saa-menknpfel 3, i auch 5 Pllanzen, die dichte an einander liehen.
§• 85.
Sobald die Pflanzen G Blätter haben, fo r mufs man die Beete vom Unkraut reini-gen. Diele Reinigung ift mehr oder w eniger fchwierig, nachdem das Unkraut fchnel-ler und lüiuliger, oder langfamer und lparlamer aufwächft. Ift der Runkelrübenfan-men bald aufgogaiigo n> f 0 dafs das Unkraut keinen zu grolsen Vorfprung über die Rü-benpllanzteu gewonnen hat, und ift der Acker dabey rein, fo dafs es nicht zu häufig
l'.urop , Zuckerfxbrikalion. Th. /. ö