V o r b e r i c Ii t
n afs aufser dem Zuckerrohr, welches nur in wärmern Welttheilen mit. Yonheil an-gebaut und zur Zuckerfahrikation angewendet ■werden kann, mehrere in das kältereeuropäifche Clima, entweder einheimifche oder exotiPche leicht anzubauende Pflan-zen in verfchiedenen ihrer Theile Zucker enthalten, giebt nicht allein ihr Pülser Ge-fchinack, ohne dafs es anderer Beweisgründe bedürfte, zu erkennen, Pondern dieleThatfache wird auch noch durch die Bemühungen verfchiedener Chemiker auiser al-len Zweifel gePetzt. Die Bildung des Zuckers in mancherley in Europa zu kidtiviren-den Pflanzen, Po wie auch in der Mangoldwurzel ift hingft erwiePen , jedoch wurdedadurch die AufmerkPamkeit meiner Vorgänger nicht auf die Unterliichung der wich-tigen Frage geleitet, ob den Ahornbaum ausgenommen, aus andern in Europa anzu-bauenden Pflanzen, Zucker mit fo 'viel Gewinn für den europdifehen Kunßßeifsals aus dem Zuckerrohr für die indifche Indiifirie erzeugt werden könnte? DiefeFrage Pcbien mir von-Po grofser "Wichtigkeit zu Peyn, um nicht auf ihre Erörterungden grüPsten FleiPs zu wenden , und meine Arbeiten über diePen Gegenftand daldn zurichten, durcli vortbcilhafte Gewinnung des Zuckers aus europäiPchen Pflanzen , die-lem Weinheil zu einem neuen dem KnnflfleiPs reichlich belohnenden Erwerbszweigden Weg 7n To.ilmeti, und dadurch Peine merk an tili Pche und politilche Abhängigkeitvon den Mächten, die Befilznngen in andern Welttheilen haben, zu erweitern.
Auf ( ! as Vordienft der Entdeckung des Zuckers als Beftandtlieil europäiPcherPflanzen namentlich der Runkelrüben, ent läge ich daher wie billig, allen Anlprü-