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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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regeln eine Beförderung des Torfabsatzes bewirken, unddie ganze Torfbenutzungsanstalt wurde mit großem Ko-stenaufwande, und jährlichen Geldverlust bis zum Jahre1L17 fortgesetzt, wo unter der gegenwärtigen Regierungeine Revision in der Administration des Torfwesensvorgenommen und von dieser Zeit an der Betrieb derTorfwirthschaft dem königlichen Forstamte in Wuns-e-del übertragen wurde. Vor allen andern Einrichtun-gen mußte man den Absatz vom Torfe, oder dessenKonsumtion zu befördern suchen, und dieser Zweck wur-de dadurch erreicht, daß man

1) den bisherigen Preis herabsetzte,

2) alle Zwangsmittel zur kaufiichen Uebernahme vonTorf aufhob, und eine durchaus freie Konkurrenzherstellte, und

z) durch Errichtung ararialischer Anstalten die Nutz-barkeit und den Werth des Torfs zur allgemeinenBelehrung practisch darzustellen suchte.

Der bisherige Preis von Torf stand zwar -itdem vom Holze im Verhältniß; in Erwägung aber, daßzur Feuerung eine besondere Konstruktion der Skuben-öfen mit Rost und Aschenkanal erforderlich ist, und daßin den hierorts gewöhnlichen Stubenöfen das Torffeuernicht in voller Wirksamkeit gesetzt werden konnte; sowar damit kein Vortheil verbunden, und man blieb da-her immer noch bei der Holzfeuerung stehen. Als aberin den letzten 10 Jahren die Holzpreise von Zeit zu Zeitin die Höhe giengen; gegen über aber der Torfpreisvon i fl. 54 kr- auf l fl. 30 kr. pr. Klafter herabgesetztwurde; da wurde man auf die Torffeuerung aufmerksa-mer, und von dieser Zeit an, hat der Torf erst einen

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