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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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hygroskopischen Eigenschaft nicht aber einer Verschieden-heit zuschreiben, denn sie war schon einige Zeit an derLuft gelegen, was bei der meim'gen nicht der Fall war.

Nach einer Mittelzahl von mehreren Versuchenbetragt die erhaltene Kohle 404 Prozent; die einzelnenVersuche weichen meistens nur um ein halbes Prozentab. Dasselbe erhielt Proust, so daß man obiges Re-sultat als ziemlich richtig annehmen kann. Es zeigt übri-gens, daß der Torf vielmehr Kohle, als die beste Holzartliefert; denn nach Stolze geben

100 Theile

Buchenholz

24 s Kohle

det. -

-

Eiche

264 desgl.

-

-

Birke

244

-

!-

Erle

22s-

-

--

Heimbuche

23 s

-

-

Tanne

214

s

-

Fohre

214

-

Fichte

23 s

Auf welchem

Wege auch

die Torfkohle erhalten

wurde, so ist sie porös und doch schwerer als Tannen-kohle, auch nicht so leicht zu zerreiben, und das Lorf-kohlenpulver ist fast so schwer, als das von thierischerKohle: sicher wird sie sich als Entfärbungsmittel nichtweniger kräftig beweisen.

Fast wie die Coax's (abgeschwefelte Steinkohlen)erfordert die Torfkohle einen starken Luftzug zum Ver-brennen, dann aber giebt sie größere Hitze als die bestenHolzkohlen, was der Dichtheit der Kohle, und dem.

*) S dessen gründliche Anleitungzu reinigen.

C L

die Holzsäure