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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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58
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§8

Von dem Moment, wo das Feuer anbrannte, hattedas Wasser

in

zo Minuten

20

Grad

Wärme

-

74 - -

45

-

-

-

112 - -

65

-

-

-

15Y - -

57

-

-

Bei

45 Grad Warme

war

sämmtliches Holz

Schürloch untergelegt, bet 65 Grad Warme ist die letzteFlamme von der ganzen Holzmasse aufgelodert und dasHolz zu Kohlen verbrannt; bet s? Grad Wärme sind dieletzten Kohlen erloschen. Bet diesem Versuche hatte dasWasser durch Verdunstung 20z Loth an seinem vorigenGewichte verloren. Die zurückgebliebene Asche mit klei-nen Kohlen vermischt, wog Loth.

Es ist leicht begreiflich, daß dieser letztere Versuchzur Beurtheilung der specifischen Brennbarkeit zwischenTorf und Holz nicht geeignet sey. Ich habe aber sol-chen aus dem Grunde hiermit bekannt machen wollen,um den großen und auffallenden Unterschied in demEffect des Feuers zu zeigen, der zwischen gutem undschlechtem Holze statt findet.

Was ist nun auf den Grund der beiden erstenVersuche der Torf werth, wenn der Werth von gesun-dem und ausgewachsenem Fohren - Brennholz gleich 100gesetzt wird? Angenommen, daß dasjenige Brennmate-rials, welches beim Verbrennen die größte Hitze verur-sacht, und die Hitze am längsten und stärksten unterhalt,im Allgemeinen auch für das Beste erkannt wird, sokommt bei dieser Berechnung