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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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59
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L) die Verschiedenheit des höchsten Thermometer-standes,

2) die Dauer der Hitze bis zum Erlöschen der Koh-len, und

3) der Abgang an Wasser durch die Verdunstung inBetrachtung.

Die Berechnung selbst berührt in der Aufgabe,vermittelst welcher zu z oder mehr gegebenen Gliederneiner geometrischen Proportion, das letzte Glied oder diePrvportionalzahl gesucht wird. Da nach obigen Ver-suchen

s) beim Holze

1) der höchste Thermometerstand 75 Grad Warme

2) die höchste Hitzdauer

bei 6i Grad Warme 75 Minuten.

3) die Wasserverdünstung 55 Loth.

b) beim Torfe.

1) der höchste THermometerstand 66 Grad Warme

2) die höchste Hitzdauer

bei 4g Grad Warme 145 Minuten,

z) die Wasserverdünstung 36 Loth.

betragen hat; so ist, wenn der Werth vom Holze

gleich 100 gesetzt wird,

o,S8 Torfwerth nach dem Wärmegrad

155 nach der Hitzdauer

ior nach der Wasserverdünstung.

Diese drei Resultate zusammenaddirt und fractio-nirt, geben für den Torf einen Durchschnittswerth von115s, wenn der Werth vom Fohrenholz 100 ist.