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Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge / von Heinrich Christoph Moser
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87
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tung des Stichtorfs in kleine Stücken zerfallt, zu Preß,torf benutzt werden, und die vermehrten Arbeitskostenwerden durch den erhöhten Werth dieser Lorfart hin-länglich ersetzt werden.

Die größere oder geringere Ausnutzung eines Torf,moors wird bekanntlich nach der Tiefe des Torfla-gers beurtheilt. Diese Tiefe ist oft auf ein und dem»selben Torfmoore sehr verschieden und geht in perpendi-kularer Richtung zuweilen bis auf 24 Fuße. Nicht seltenfindet man aber auch Torsgründe, auf welchen der Torfkeine 4 Fuß tief sieht; und diese gehören nicht unter diestichwürdigen Torflager. Wenn man daher 4 Fuße zurgeringsten Tiefe eines stichwürdigen Torflagers annimmt;so berechnet sich nach obigen Taxativns, Prinzipien diewirkliche Ausnutzung eines Tagwerk Torflandesvon 40,000 Baierischen Quadratschuhen folgendergesialk:

Tiefe des Torflagers; dessen Ausnutzung

an Stichtorf,

an Preßtorf,

in Summa

Cubikfuße

Cubikfuße

Cubikfuße

bei 4 Fuß

- - 56,000

10,000

66,000

5

- - 70,000

12,500

82,500

6

- - 84,000

15,000

tzy,000

7

- - Y8/000

17,500

115,500

s

- - 112,000

20,000

132,000

y

- - 126,000

22,500

148,500

10

- - 140,000

25,000

165,000

1t

- - 154,000

27,500

181,500

12

- - 168,000

30,000

1Y8,000

Da in dem Abschnitt über die Brennbarkeit desTorfs in Vergleichung mit der des Nadelholzes, durch