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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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16
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Kugel vorstellen, von welchem noch allen SeitenRadien oder Halbmesser ausgehen; daher nenntman auch die Lichtstrahlen rsclii luci».

§. 21 .

Diese Fortpflanzung des Lichts geschiehetmit außerordentlicher Geschwindigkeit; daher manehemals sogar glaubte, sie geschähe im Augen»blick, oder wäre momentan. Allein in den neuernZeiten hat man durch astronomische Beobachttungen entdeckt, daß das Licht zu seiner Fort»Pflanzung allerdings eine gewisse Zeit brauche;daß es aber in kurzer Zeit ungeheure Räumedurchlauft, indem es nur 8 Minuten 7; Sekun»den braucht, um von der Sonne zu unserer Erdezu kommen. Diese Geschwindigkeit übertrifft anGrüße jede andere die wir kennen; sie gibt ineiner Sekunde einen Weg von mehr als 40,000Meilen, welches die Geschwindigkeit einer Ka<nonenkugel mehr als ^ Millionen mal, unddie Geschwindigkeit, mir welcher sich der Schallfortpflanzt, beinahe 976,000 mal übertrifft. Aufder Erde ist freilich keine Entfernung groß genug,zum Maasstabe einer so erstaunenswürdtgen Ge»fchwindigkeit zu dienen, und daher kann auf derErde die Fortpflanzung des Lichts ohne Fehlerals augenblicklich angenommen werden; d. h. dieZeit, welche das Licht braucht, um auf der Erde,von dem Orte, an welchem es entstehet, sich btSan einen andern noch so entfernten Ort fortzu»pflanzen, ist so klein, daß ste durchaus nicht inBetracht gezogen werden kann; sondern mansiehet z. D. den Blick einer Kanone an einem